Was kann ich machen (KÜNDIGUNG) brauche bitte Rat?

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11 Antworten

Warum warst Du in viereinhalb Jahren schon in drei Abteilungen? Bist Du überall Deinen Aufgaben nicht gerecht geworden oder gab es andere Probleme? Kannst Du nach eigener Meinung Deinen arbeitsvertraglichen Pflichten nachkommen oder nicht?

 wie sollte ich mich da verhalten, sagen was die hören möchten oder im Gespräch sympatisieren das ich weitermachen möchte

Wie Du Dich verhalten sollst, kann ich Dir nicht sagen. Ich habe keine Ahnung wie Du arbeitest, was von Dir erwartet und nicht erfüllt wird, wie Deine "Gegenüber" sind usw.

Du kannst sagen was gehört werden will aber kannst Du das dann anschließend umsetzen? Dass Du Deinen Job gerne behalten möchtest, glaube ich Dir aber mit Lippenbekenntnissen ohne Leistung wird das auf Dauer schwer.

Was erwartest Du denn vom Betriebsrat? Was hat dieser denn für "Floskeln" von sich gegeben?

Ein Betriebsrat ist kein Allheilmittel das die AN vor "Bösem" beschützen kann. Er kann Dich beraten und Dir zu rechtlichen Dingen Auskunft geben. Bei einzelvertraglichen Dingen, sind ihm aber z.T. die Hände gebunden da er schlicht und einfach nicht zuständig ist.

Hast Du mal überlegt, warum Du Deinen Job nicht richtig ausführen kannst? Ist Dir evtl. eine Lösung eingefallen und Du hast noch nicht darüber gesprochen? Gibt es im Betrieb vielleicht einen anderen Arbeitsplatz der Dir mehr entgegenkommt?

Hast Du darüber mit dem Betriebsrat auch mal gesprochen oder jetzt nur Deine Bedenken und Ängste geäußert? Die Aussage des Betriebsrats, zuerst einmal abzuwarten, ist gar nicht so verkehrt. Man kann erst konkrete Antworten oder Ratschläge geben, wenn man weiß, worüber man überhaupt spricht.

Geh mal zum Betriebsrat und nimm zu dem Gespräch mit dem Personalchef und dem Personalreferenten ein Betriebsratsmitglied Deines Vertrauens mit (§ 82 Betriebsverfassungsgesetz). Dann sitzt Du nicht alleine zwei anderen Personen gegenüber und das Betriebsratsmitglied hört aus erster Hand um was es geht. Das ist für spätere Beratungen kein Nachteil da durch Weitergabe eines Gesprächsinhalts oft einiges vergessen oder ungenau wiedergegeben werden kann

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 arbeite im Öffentlichen Dienst als AN

Arbeitest du tatsächlich im öffentlichen Dienst ?

Um welche Behörde geht es denn überhaupt und welche Tätigkeit führst du aus ?

 und war bei meinen Vorgesetzten seit knapp Einem Jahr negativ aufgefallen, da ich meine Arbeit mit einer schlechten Qualität durchführe,

Wenn du selbst die Erkenntnis hast, dass deine Arbeit schlecht ist, was kannst Du denn daran verbessern ?

Welcher Tarifvertrag trifft denn bei deiner Behörde zu, der TVÖD, TVL oder welcher ?

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Macht Dir die Arbeit überhaupt Spaß?

Du bestreitest ja nicht, dass Du Deine Arbeit schlecht machst und auch daran nichts geändert hast, seit man Dich vor einem Jahr darauf angesprochen hast.

Wenn die anderen Kollegen im Team das auch so sehen und das Gefühl haben, dass Du nicht zuverlässig und gewissenhaft arbeitest, wird es auf Dauer nicht angenehmer für Dich.

Weg bewerben wäre wahrscheinlich keine schlechte Idee, denn offenbar geht es Dir da ja auch nicht gut. Sonst würdest Du mehr Spass bei der Arbeit haben und auch bessere Leistung abliefern.

So einfach können und werden die Dir zwar nicht kündigen, aber eventuell prüft man eine Versetzung in einen anderen Bereich wo Du weniger Schäden anrichten kannst.

Daher wäre es wohl sinnvoll Du nimmst selbst Einfluss darauf wohin das sein könnte.

Jemand der schlechte Arbeit leistet ohne dass irgendwas los ist (Depressionen, etc) ist dauerhaft natürlich nicht tragbar für ein Team.

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Wenn Du die vertraglich geschuldete Leistung dauerhaft nicht erbringen kannst, ist eine personenbedingte Kündigung möglich.

Lies dazu mal hier weiter: http://www.kluge-recht.de/arbeitsrecht-ratgeber/personenbedingte-kuendigung.html

Interessant für das kommende Gespräch wäre sicher, warum Du aus Deiner Sicht nach nicht dazu in der Lage bist und für welche Tätigkeiten Du Dich besser qualifiziert fühlen würdest. Permanente Überforderung führt nicht zu Zufriedenheit im Job.

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Du hast einen ziemlich langen Text verfasst.

Mir ist dabei ein Detail aufgefallen, das in mir den Verdacht keimen lässt, Du bist bei Deiner Arbeit überhaupt nicht angekommen und befindest Dich in einem Dir fremden Umfeld.

Du bist der erste mir bekannte Mensch, der einen öffentlichen Arbeitgeber als "Konzern" bezeichnet.

Für mich heißt das nichts anderes, als dass Du Dir selbst erst einmal klar machen musst wo Du arbeitest, was Du dort tust und welchen Sinn Deine Arbeit hat.

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Kommentar von Apolon
27.04.2016, 15:52

 Du bist der erste mir bekannte Mensch, der einen öffentlichen Arbeitgeber als "Konzern" bezeichnet.

Tja... wenn es sich um die ehemalige Bundesbahn und heute Bahn AG handelt, wäre dies ja möglich.

Nur bei den neuen Arbeitnehmern ist es meist noch nicht angekommen, dass sie nicht mehr zum ÖD gehören.

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Ich würde auf jeden Fall eine Kündigungsschutzklage einreichen, falls es zur Kündigung kommt. Der Betriebsrat sollte nicht in Floskeln sprechen, sondern Dich beraten und unterstützen. Er muss auf jeden Fall vor einer Kündigung angehört werden (vom AG). Wende Dich nochmal an den Betriebsrat und er soll Dir ohne irgendwelche Floskeln zur Seite stehen. Notfalls wende Dich an die Gewerkschaft. Beim Arbeitgeber nichts zusagen und nichts unterschreiben (z.B. Aufhebungsvertrag oder ähnlich). Eine einmal geleistete Unterschrift ist gültig, also zu nichts überreden lassen.


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Heya MisterDeutschl,

arbeitest Du nun im "öffentlichen Dienst" oder in einen Konzern?

Aber ok...

Wenn ich Deinen Beitrag so lese und Du ja selber "zugibts", das Deine Leistung nicht die beste ist, solltest Du Dir evtl. mal generell Gedanken machen, ob der Job der richtige ist für Dich...

Zum einen ist es für Dich (sehr) "unbefriedigend", wenn Du Dich nur zur Arbeit schleppst, um IRGENDEINEN Job zu haben und auf Dauer macht es kein Arbeitgeber mit, einen Angestellten "durch zu schleppen"...

Im Endeffekt bekommst Du ja auch Geld dafür, das Du Deinen Job erledigst, oder?

Gut, wenn der Konzern/Firma so groß ist (> 10k Mitarbeiter), hast Du ja EVENTUELL die Chance, Dich in eine Abteilung versetzen zu lassen, die eher Deinen Interessen/Fähigkeiten entspricht!?

Es wird Dir recht wenig nützen, Deinen Vorgesetzten "die Taschen vollzuhauen", nur um den Job zu behalten...

Über kurz oder lang, wird es eh rauskommen und wenn Deine Vorgesetzten merken, das Du sie nur "verarscht" hast, um den Job zu behalten, dürfte die Reaktion(en) umso drastischer ausfallen...

Weiß ja nicht wie es (generell) bei euch zugeht, aber vielleicht bringt es ja was, ein offenes und ehrliches Gespräch zu führen...

OHNE Dich jetzt anfreifen zu wollen, aber wird ja irgendeinen Grund geben, wieso Deine Leistungen so miserabel sind!

BITTE nicht falsch verstehen...

Entweder hast Du einfach keinen Bock auf´s arbeiten bzw. den Job im speziellen oder eben, Dir liegt diese Arbeit einfach nicht...

Mir ist klar, das in unserer (heutigen) Gesellschaft viel/viele/vieles darüber beurteilt wird, ob man einen Job hat, aber bevor ich nur Dienst nach Vorschrift mache und mich jeden Tag zur Arbeit quälen würde, würde ich lieber einen (generellen) Cut machen und mir einen Job suchen, der Dich eher ausfüllt...

Viel Erfolg!

P.S.: Und ja, ich weiß wo von ich "rede"! Habe auch lange Zeit gebraucht, bis ich "meinen" Job gefunden hatte!

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Es scheint so, als wären Dir die Fehler bereits aufgefallen. Vielleicht ist es Dir ja möglich, an den Fehlern zu arbeiten und Dich zu verbessern. Das kann auch helfen, dass Du die Stelle behältst, wenn Du das möchtest. Aber wenn Du eine Anstellung in einem anderen Unternehmen findest kannst Du dort vielleicht neu aufblühen! Auf jeden Fall rate ich Dir persönliche und professionelle Unterstützung zu suchen, damit Du möglichst wenig Nachteile aus der Situation ziehst!

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Liebe User von Gutefrage.net

Mister Deutschl scheint ein Troll zu sein.

Seine Fragen haben mit ihm scheinbar nicht das Geringste zu tun.

2015 drückte er noch die Schulbank.

Ein paar Monate später wollte er einen Job in der Schweiz beginnen.

Danach wollte er sich selbständig machen und stellte folgende Frage.

https://www.gutefrage.net/frage/moechte-gernen-einen-gruenderkredit-beantragen?foundIn=user-profile-question-listing

Und dieses mal teilte er mit, dass er bereits seit 4,5 Jahren in einem Konzern arbeitet, der aus mir unerklärlichen Gründen zum ÖD gehören soll.

Gruß N.U.

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Kommentar von miezepussi
15.07.2016, 10:25

Oder es teilen sich mehrere Leute einen Account. Danke für den Hinweis

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ich verstehe deine Frage nicht und auch nicht worüber du dich beklagst? Du arbeitest schlecht, das gibst du zu. Du wurdest in 4 Jahren bereits 3 mal "weggelobt" und beschwerst dich jetzt darüber, dass die dich los haben wollen? Warum suchst du dir nicht eine andere Stelle, die dir meht Freude bereitet und bei der du besser bist?

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Kommentar von Nightstick
26.04.2016, 16:01

... wenn das so einfach wäre!

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-> Anwalt aufsuchen! Fang bitte nicht an und schreibe selber irgendwelche Briefe. Das geht in die Hose. 

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Kommentar von Nightstick
26.04.2016, 15:58

Das Problem liegt nicht im juristischen Bereich - das hat andere Ursachen!

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