Was kann ich im nächsten Schuljahr besser machen?

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9 Antworten

Hallo! Also ich persönlich finde ja, dass gute Noten nicht unbedingt etwas mit dem Intellekt zu tun haben muss. Da spielen mehrere Faktoren zusammen. Der eine lernt eben leichter, der andere nicht. Der eine behält Gelerntes besser, ein anderer eben nicht. Ich gehöre auch zu denen, die für ihre "mittelmäßigen" Noten verdammt viel lernen müssen. Lass dir also von deinen Schwestern nichts sagen. Sowas ist nicht in Ordnung.

Was bei dir vielleicht ein Problem sein könnte, ist die Art wie du lernst. Bist du dabei konzentriert, oder lässt du dich leicht ablenken? Ich sage nur "Smartphone". Schalt alles aus, bzw. leg alles weg, was dich ablenken könnte und widme dich voll und ganz dem Lernstoff - klingt öde, hilft aber.

Lernst du leichter, wenn du den Stoff laut vor dich her sagst (z. B. Geschichte, Biologie..) oder ihn ab-/aufschreibst? Ich bin beispielsweise eher der "Visuelle Lerner", also ich muss alles abschreiben, damit ich es mir merken kann.

Wenn du was gelernt hast, kannst du dich ja nach ein paar Stunden mal von jemanden mündlich abfragen lassen, ob du alles beherrschst.

Zu deiner Prüfungsangst: Hatte ich selber, als ich so alt war wie du. Kennst du diese Bachblüten-Notfall-tropfen? Die hab ich immer vor einer Prüfung genommen, damit ich etwas entspannter war. Tief durchatmen und versuchen dich zu entspannen. Ich mach immer eine Entspannungsübung: Einfach mit der Hand eine Faust machen und fest zudrücken, damit sich die Muskeln anspannen. Wenn es anstrengend wird, dann ganz langsam locker lassen und auf das Gefühl achten, wie sich die Muskel "entspannen". Das hat mir immer gut geholfen. Hab mir Dextro Energy zwischendurch reingepfiffen und mal einen Schluck Wasser getrunken, und dann ging das einigermaßen. Diese Prüfungsangst ist psychisch und du musst dir "Sicherheit" verschaffen. Eine Art Notfallplan, was du machen kannst, wenn diese Blackouts eintreten. Und was ich dir eben aufgezählt habe, hat mir immer einigermaßen gut geholfen. Vielleicht hilft es dir ja auch :)

Dann zu deiner mündlichen Mitarbeit. Ich bin eine absolute Pfeife, was mündliche Mitarbeit betrifft. Ich hab meistens Angst, etwas falsches zu sagen (bin auch etwas schüchtern) oder ich brauche zu lange zum überlegen und in der Zeit haben sich die anderen schon gemeldet. Immer der gleiche Käse. Und das hat sich in meiner 11 Jährigen Schullaufbahn nicht geändert. Aber ich hab mich einfach öfters freiwillig gemeldet, um irgendetwas vor zu lesen. Das allein hat meine Mitarbeitsnote immer etwas angehoben, dass es teilweise sogar für eine 2 gereicht hat. Ich bin jetzt in der 12 Klasse und es klappt nach wie vor. Versuchs mal. :)

Wie du dich an der neuen Schule verhalten sollst: Ich gehör zu den Menschen, die es hassen, auf fremde Leute zu zugehen. Vor allem auf Gruppen von Mädels.. (Alptraum meiner Jugend..) Wichtig ist, dass du du selbst bleibst und dich nicht verstellst. Versuch offen zu sein und auf deine neuen Klassenkameraden zuzugehen (ich weiß, dass ist für uns introvertierte Menschen nicht gerade leicht..) und versuch auch Gespräche aufzubauen. Ich hab immer versucht, locker zu sein, und hab dadurch auch mal ein paar Sympathie Punkte geerntet. :)

Meinen Respekt dafür, dass du dich trotzdem nicht unterkriegen lässt und weiterhin dein Ziel verfolgst! Finde ich echt stark! :)

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen :) Liebe Grüße Lia

Neues Spiel, neues Glück! Du kennst ja eigentlich grundsätzlich den Stoff der 7. Klasse, das würde ich schon mal als Vorteil sehen (klar Stundenpläne sind auf der Realschule anders usw...). Zu deiner Mitarbeit: ich finde Mitarbeit ist echt das Mindeste was man machen kann... Die Lehrer sehen (egal ob deine Antwort richtig ist oder nicht!!!!), dass du dich bemühst mitzuarbeiten! Das kommt dir echt zu Gute glaub mir! Allein der Wille zählt! Und hab keine Angst vor falschen Antworten, das passiert JEDEM mal! Niemand weiß alles ;)

Hallo,

  • dem Unterricht aufmerksam folgen, sich aktiv daran beteiligen
  • Hausaufgaben ordentlich und regelmäßig machen
  • regelmäßig Vokabeln lernen; jeden Tag 10 - 15 Minuten
  • regelmäßig Grammatik üben; jeden Tag 10 - 15 Minuten
  • regelmäßig Matheaufgaben lösen
  • Gelerntes in der Praxis anwenden (Experimente, Naturgesetze usw.) und vertiefen, z.B. durch
  • das Lesen von Büchern zum aktuellen Lehrstoff
  • das Lesen anspruchsvoller Literatur und Zeitungen, englischer und fremdsprachlicher Bücher und Fachliteratur
  • das Anschauen anspruchsvoller Fernseh- und Nachrichtensendungen, Reportagen und (Dokumentar) Filme n
  • Lern- und Wissensspiele
  • Quiz- und Rätselaufgaben, Kreuzworträtsel, Sodokus
  • Theater- und Opernbesuche
  • Lesungen besuchen
  • Museumsbesuche
  • Exkursionen
  • Lern-, Bildungs- und Sprachreisen

Learning by doing! und nicht durch passive Berieselung.

Ich kenne das auch so, dass man eine/n Klassenkameraden/in oder eine/n Schulfreund/in um Hilfe bittet und dann gleich mit ihr/ihm zusammen Hausaufgaben macht oder lernt. Das macht doch eh mehr Spaß als alleine!

Oder man bildet Lerngruppen, in denen man sich gegenseitig hilft und unterstützt; z.T. auch 'fachübergreifend', so dass z.B. 'Mathe-Asse', 'Englisch-Assen' in Mathe auf die Sprünge helfen und umgekehrt.

Wenn man all das beherzigt, macht lernen Spaß und man braucht selbst vor nicht angekündigten Tests keine Angst zu haben und vor Klassenarbeiten nicht stundenlang zu büffeln.

Regelmäßig in kleinen Portionen zu lernen - Qualität statt Quantität - bringt mehr, als vor der Klassenarbeit stundenlang bis tief in die Nacht. Spätestens nach 1 Stunde macht das Hirnkastl nämlich dicht. Außerdem geht man am nächsten Morgen unausgeschlafen in die Schule und zur Klassenarbeit.

Dazu empfehle ich noch:

die folgenden kostenlosen Lernseiten im Internet:

  • ego4u.de
  • englisch-hilfen.de
  • kico4u.de
  • oberprima.com
  • abfrager.de (Hier kann man Schulform und Klasse eingeben und sich den aktuellen Schulstoff abfragen lassen; und das nicht nur für Englisch. Gut auch für die Vorbereitung auf Klassenarbeiten.)
  • klassenarbeiten.de (ähnlich wie die zuvor genannte Seite)
  • Lernvideos von bildunginteraktiv.com

Mir hat autogenes Training geholfen um meine Aufregung vor Klausuren und Prüfungen (Prüfungsangst) zu überwinden. Aber auch andere Entspannungstechniken können hierbei hilfreich sein.

Wenn dir freies Sprechen grundsätzlich schwerfällt, solltest du für die Zukunft vielleicht auch mal einen Rhetorik-Kurs o.ä. an der VHS besuchen.

Geburtstagsfeiern, Feierlichkeiten, Jubiläen usw. im Familien- und Freundeskreis oder auch im Verein sind gute Gelegenheiten, freies Sprechen vor Publikum zu üben. Im bekannten Rahmen unter‚ Gleichgesinnten‘ fällt es meist leichter, sich zu überwinden.

Alles Gute!

:-) AstridDerPu

Muss wohl am "digitalen Zeitalter" liegen. Wenn ich deine Ratschläge lese, die alle durchaus nachvollziehbar sind, frage ich mich doch "Wo bleibe ich selbst?" Also nichts für ungut, aber dermaßen durchtakten hätte ich mich in meiner Jugend nicht wollen!

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Liebe AstridDerPu,

bitte nicht persönlich nehmen - aber das lesen von Fachliteratur zu mathematischen Themen, z.B. der Oberstufe, aber in einigen Bereichen auch der Mittelstufe ist z.t. anspruchsvoller, als man gemeinhin meinen möchte.

Wie physikalische Themen, z.B., der Photoeffekt in der Kernphysik anhand von Naturgesetzen und Experimenten vertieft werden soll, bleibt mir leider verborgen.

Bei einer Unterrichtsdauer von z.T.mehr als 35 Schulstunden die Woche ist ein "Aufmerksames Folgen des Unterrichts" nicht mal mehr Utopie, sondern einfach nur unrealisitisch. Auch die Bearbeitung von Hausaufgaben (regelmäßig) muss nicht immer sinnvoll sein - sie kann, muss aber nicht. Eine Karte aus dem Geographie-Atlas abzuzeichnen ist im Zeitalter von Scanner/Drucker und Google-Maps etwas genauso sinnvoll wie Getreide selber zu mahlen, wenn man Brot möchte und man das entsprechende Kleingeld für den Erwerb eines brotes zur Verfügung hat.

Positives Denken ist gut, ja, aber irgendwo will man auch noch man selbst bleiben, gell?

VG, dongodongo.

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@dongodongo

Bitte persönlich nehmen, dongodongo.

Astrid hat hier einen Korb mit Möglichkeiten präsentiert.
Daraus kann mensch nehmen, was er möchte.
Und was er nicht möchte, bleibt im Körbchen.
Das ist alles.

Ist das alles ein Grund zum ausführlichen Meckern?
Wo ist das Problem?

Diese Zeilen sind auch an Barnold gerichtet.

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@dongodongo

@Barnold & dongodongo:

Das sieht die Fragestellerin anders und hat sich sogar persönlich bei mir bedankt.

Jede/r kann sich aus den Vorschlägen rauspicken, was sie/er mag, umsetzen kann und für sich als sinnvoll erachtet.
Den Rest lässt sie/er eben bleiben.

Wo ist das Problem?

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@AstridDerPu

Da: "Wenn man all das beherzigt[...]".

Ansonsten ist es ja in Ordnung, nur dass Fachlteratur in Mathematik für Schüler, die zuerst in der Schulmathematik besser werden wollen, nicht empfehlenswert ist.

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@earnest

Tut mir leid, aber das kann ich nicht persönlich nehmen, siehe meinen Kommentar unten. Was mich stört ist "Wenn man all das beherzigt[,..]".

VG, dongodongo.

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Naja, die Vermutung deiner Lehrer ist wohl nciht so fern liegend. Gegen Prüfungsangst kann man was tun. Da hilft zuerst einmal tief-durchatmen und konzentrieren. Einen Schritt nach dem anderen.

Was kann dir - ganz logisch gedacht - passieren, wenn du eine Prüfung vergeigst? Gar nichts. Am Leben bist du immer noch, und lediglich eine Prüfung hast du (nicht so) gut bestanden.

Richtig/Falsch - man darf (!) auch in der Mathematik (!) Fehler machen. Man kann den eigenen Lösunsgweg nachprüfen. Leute, die fehlerfreie Arbeiten in der Mathematik (z.B. im Studium) abgeben sind mir suspekt. Ich verrechne mich auch manchmal. Und nach 5 Seiten Indexgewusele habe ich - bei aller Liebe - keinen Bock mehr, zu schauen, was da jetzt genau falsch war.

Versuch' dich für's Lernen lieber intrinisch zu motivieren, z.B., das zu lernen, was DICH interessiert, und ja, Mathematik bspw. kann einen echt interessieren, und nein, Mathematik besteht zum Großteil nicht aus irgendwelchen Übungsaufgaben, die man bearbeitet, sondern setzt solide geistige Arbeit voraus.

Dene Schwestern haben keinen Grund so eingebildet zu sein - vllt.kommt bei ihnen auch einmal der Punkt, wo sie nicht zu den Überfliegern gehören. Bescheidenheit ist auch eine Tugend.

Auf jeden Fall sind 2h Lernen (außerschulisch pro Tag) mehr als ausreichend, ggf. kanst du auch weniger machen, und z.B., dich gezielt ein paar tagevor Klausuren aufd ie Klausuren vorbereiten.

Ich kann dir nur sagen, dass das, was du machst auf jeden Fall Respekt verdient.

VG, dongodongo.

ich möchte dich nicht verletzen, aber: bei den noten darfst du wiederholen?? bekommt man dann nicht normalerweise eine empfehlung für eine niedrigere hochschulform, also realschule? das kommt mir schon sehr seltsam vor. in der 5. klasse hatte wir einen der hatte mindestens 3 5en und durfte nicht an der schule bleiben...

Ausschnitt aus meiner Frage;

Zum einen wiederhole ich das 7. Schuljahr und wechsle auch vom Gymnasium auf eine Realschule

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Ich gehe mal davon aus, dass du im neuen Schuljahr andere Lehrer hast. Ich würde mal die Lehrkräfte vom vergangenen Schuljahr um Rat fragen. Die kennen dich und deine Leistungen und können dir bestimmt wertvolle Tipps geben. Ich wünsche dir einen guten Start ins neue Schuljahr und viel Glück und Erfolg.

Hi 2000Karin,

ich hab nicht mal eine ältere Schwester. Und meine Kinder auch nicht so viele. Und ältere Schwestern sind für Mädchen wohl noch was anderes als für Jungs. Schwester 3 macht jedenfalls Hoffnung, dass sie deine Freundin werden kann.

Und eine Eins in Religion und Biologie bekommst auch nicht von ungefähr. Und Höflichkeit in der Frage, was auch Korrektheit bedeutet, ist auch kein Zufall, sondern Mühe und Respekt. Passt jedenfalls mit schlechten Noten nicht zusammen. Dass sollten auch deine Eltern bemerken, und von sich aus mit dir reden und dir helfen.

Wenn das nicht klappt, musst du einfach deinen Weg allein gehen, ohne den Vergleich mit wem auch immer. Manchmal ist halt der Umweg der schnellste Weg. Mach dich frei, und gehe deinen Weg. Lerne nur für dich und dein Ziel. Wenn dir schon keiner hilft, dann können sie sich die Kritik irgendwas mit "son..." und "...inst...".

Ich bin kein Sozialarbeiter und psychologisch eher wechselnd talentiert. Aber du erwähnst weder Eltern noch Lehrer. Denen sollte doch auffallen, dass du sehr begabt bist und trotzdem viele schlechte Noten hast. Da stimmt doch was nicht! Also erwäge, von Zuhause auszuziehen, es gibt da meines Wissens Jugendwohngruppen.

Ich hab's ja schon angedeutet, du erscheinst mir eher überdurchschnittlich begabt. Das kann man nicht vortäuschen. Und ich will auch nicht darauf hinaus, dass die Hochbegabten sich vermehren wie die Fliegen, in den Augen ihrer Eltern.

Mach dich von allem frei, was dich hindert oder ärgert. Dazu kann auch die Familie, oder ein Großteil davon gehören. Ich habe eine gute Familie väterlcherseits und eine schlechte mütterlicherseits. Obwohl meine Mutter besser ist als es mein Vater war. Und ich habe eine gute Familie meinerseits.

Freunde und Famileie sind gleich wichtig, nur gibt man der Familie eine (oder einige) Chance(n) mehr, Freunde zu bleiben.

Alles Gute, viel Erfolg und vor Allem viel Glück, Zoelomat

1.Sei offen und geh auf deine Mitschüler zu 2. Melde dich wenn du denkst das du die Antwort weist wenn sie dann falsch ist macht das ja nichts 3. du darfst sich nicht so reinsteigern sonst kriegst du noch mehr Prüfungsangst da du jetzt auf einer Realschule bist und auch noch wiederholst tust du dich leichter und brauchst nicht mehr so viel Angst zu haben du wirst die Schule schon schaffen und lass dich nicht von deinen Geschwistern aufziehen nur weil sie vlt klüger sind

Welche Fehler hast du im letzten SJ gemacht ? Diese unbedingt abstellen .

und wie ?

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