Was kann ich gegen Hypochondrie tun?

5 Antworten

Du hast (wenn überhaupt) nur eine Krankheit, das ist Hypochondrie. Und genau so solltest du auch damit umgehen. Jede andere eingebildete Krankheit ist ein Symptom der einen Krankheit. Also geht es nicht darum die eingebildeten Krankheiten zu überprüfen und zu heilen, sondern die Hypochondrie zu heilen. Geh mit der Einstellung mit dir selbst um.

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Tipps gegen die Hypochondrie

Eine ausgeprägte Krankheitsangst kann so quälen, dass manchmal nur Gespräche mit einem Psychotherapeuten helfen können. Doch auch kleine Maßnahmen können schon entlasten:

  1. Suchen Sie sich einen Hausarzt, dem Sie – so sehr es geht – vertrauen. Sprechen Sie mit ihm über Ihre Ängste. Lassen Sie sich in einer Zeit, in der es Ihnen gut geht, untersuchen. Wenn es hilfreich für Sie ist: Bitten Sie um eine Blutuntersuchung und lassen Sie abklären, ob Entzündungszeichen vorliegen, ob der Blutzucker in Ordnung ist und ob die Schilddrüsenhormone im Normbereich liegen. Lassen Sie ein Elektrokardiogramm (EKG) und ein Ultraschall der Bauchorgane machen.

  2. Als Hypochonder haben Sie vielleicht ein großes Wissen über Krankheiten. So können Sie kleine Krankheitszeichen – z. B. Bauchschmerzen – schon beunruhigen und an einen Tumor denken lassen. Wenn Sie sich aber weiter informieren, stellen Sie fest, dass Ihnen wahrscheinlich viele Symptome fehlen, die zu der befürchteten Erkrankung passen würden. Konzentrieren Sie sich dann auf die Beschwerden, die Sie NICHT haben.

  3. Versuchen Sie, die Symbolik der Erkrankung zu erkunden, die Sie befürchten. Haben Sie Angst vor einem Herzinfarkt, könnten Sie sich fragen, ob Sie in Ihrer Partnerschaft vielleicht vor schwierigen Problemen stehen. Spielen Sie mit Ihren Gedanken. Haben Sie vielleicht das Gefühl, dass Ihnen Liebe fehlt oder dass Sie zu wenig lieben? “Blutet” Ihr Herz vielleicht, weil Sie Ihre große Liebe verloren haben? Versuchen Sie also eine Verbindung herzustellen zwischen Ihrer Befürchtung und seelischem Kummer, der dahinter stecken kann.

  4. Schauen Sie auf Ihre Familiengeschichte. Nicht selten haben Hypochonder nahe Verwandte, die zu früh an einer schweren Krankheit verstorben sind. Dieses Erlebnis kann die Befürchtung hervorrufen, an derselben Erkrankung zu versterben. Es können aber auch Schuldgefühle dahinterstecken. So etwas kommt beispielsweise bei Geschwistern relativ häufig vor: Verstirbt der eine, so hat der andere Schuldgefühle, weil er selbst überlebt hat oder gesund ist. Solche Zusammenhänge auf eigene Faust zu durchschauen kann schwierig sein, weil die Gefühle, die damit verbunden sind, stark sein können. Trauer, Schuld und Wut können sehr groß sein. Häufig ist es dann leichter, mit einem psychoanalytisch orientierten Psychotherapeuten zusammen den Spuren der Krankheitsangst zu folgen.

  5. Fragen Sie sich, was die Vorteile Ihrer Angst vor Krankheiten sind. Womit müssen Sie sich nicht auseinandersetzen, während Sie mit Ihrer phantasierten Krankheit beschäftigt sind? Was wäre der Vorteil, wenn Sie vom Rettungshubschrauber abgeholt werden würden? Dann bekäme Ihre Freundin vielleicht endlich einmal einen großen Schrecken und würde zukünftig mehr Rücksicht auf Sie nehmen. Solch ein Wunsch kann beispielsweise unbewusst vorhanden sein. Überlegen Sie, was Sie sich in Ihrem Leben gerade ganz besonders wünschen.

  6. Beschäftigen Sie sich mit schönen Dingen und tun Sie regelmäßig etwas, das Ihnen Spaß macht. Sorgen Sie allgemein für den größtmöglichen Grad an Entspannung. Planen Sie Urlaube (soweit das mit der Krankheitsangst möglich ist), gehen Sie in ein Wellnessbad, joggen Sie, treffen Sie sich mit Freunden oder ziehen Sie sich alleine zurück vor den Fernseher. Was immer Ihnen gut tut: Schauen Sie, dass Sie sich regelmäßig genug davon gönnen.

  7. Erlernen Sie einfache Methoden der Selbsthilfe und Selbstuntersuchung. Kaufen Sie sich, wenn es Sie beruhigt, ein Blutdruckmessgerät für zu Hause. Besorgen Sie sich in der Apotheke Urinteststreifen. Hier können Sie leicht selbst testen, ob Sie Zucker im Urin haben oder ob eine Blasen- oder Nierenentzündung vorliegt. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt zeigen, wie Sie bei sich selbst eine kleine neurologische Grunduntersuchung durchführen können.

  8. Bei Angst vor psychiatrischen Erkrankungen lesen Sie auch einmal psychoanalytische Beiträge – Psychoanalytiker legen sich nicht so stark auf Diagnosen fest, sondern haben den Menschen mit seinen vielfältigen Ängsten und Nöten im Blick und versuchen, die Symptome zu verstehen.

  9. Beschäftigen Sie sich mit dem Thema Vertrauen. Das Vertrauen in den eigenen Körper, die eigene Psyche, das Vertrauen in die Eltern, den Partner oder auch den Arzt. Vielleicht fehlt Ihnen das Grundgefühl, sich selbst zu trauen. Manchmal hat man Angst vor sich selbst, kann aber logischerweise nicht weglaufen. Da hilft manchmal Ablenkung, häufig aber auch die Auseinandersetzung mit dem zugrundeliegenden Thema (am besten mit einem Therapeuten). Vielleicht sind Sie zu gutgläubig – wenn in einer Illustrierten steht: “Gehen Sie mit diesen Beschwerden sofort zum Arzt”, dann schreibt die Zeitschrift so etwas oft auch, um sich rechtlich abzusichern. Eng verwandt mit dem Thema “Vertrauen” sind auch die Themen “Abhängigkeit” und “Ohnmacht”. Denn Gefühle der Ohnmacht, Hilflosigkeit oder Leistungsschwäche können zu hypochondrischen Ängsten führen.

Hallo,

also ich muss dir auch genau das selbe sagen wie schon gesagt worden ist...

Mit einem hast du vollkommen Recht, du bist Hypochonder !!!!!

Aber du brauchst hier keine Tipps von uns hier, es reicht bei dir wirklich EIN TIPP und das ist der....

GEH SCHNELLSTENS ZUM PSYCHOLOGEN UND MACH EINE THERAPIE

So leid es mir tut, aber anderst kommst du da nicht mehr raus...

ich bin selbst Hypochonder bin shcon 1 Jahr fast in Therapie desswegen...und es is eindeutig..

du sellst hier wirklich Fragen im Stunden Takt, und das is nicht mehr normal!

Du bist 13 Jahre alt und hast dein ganzen Leben noch vor dir, du solltest dir um andere Sachen sorgen machen , Schule, Freunde, Hobbys usw... aber nicht über solche krankheiten!!

Also bitte geh mit deinen eltern zum Arzt und mache dann einen Termin beim Psychologen!

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