Was kann ich gegen eine panische Angst vor Krankenhäusern machen?

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8 Antworten

Habe so etwas leider selber schon erlebt. In so einer Situation ist man sehr ausgeliefert und neben den körperlichen Problemen kommt dann noch die psychische Belastung hinzu. Leider gibt es immer wieder Leute im falschen Job, die damit viel Schaden anrichten können. Rechtlich kann man in dem Fall aber höchstwahrscheinlich nicht viel machen. Ich kann gut verstehen, das du dadurch große Angst vor Krankenhäusern und dieser Auslieferung bekommen hast. Das du dich auch beim Besuch anderer schlecht fühlst ist auch absolut normal, da die Umstände ja wieder diese negativen Erinnerungen hochkommen lassen. Das beste bei Ängsten ist sich aktiv damit zu beschäftigen. Stelle dir die Frage: Wovor hast du Angst? Sind diese Ängste begründet? Bei einem reinen Besuch kann dir beispielsweise eher nicht so etwas passieren. Wenn du selbst wieder zum Arzt musst, würde ich mich im Bekanntenkreis umhören. Vielleicht kann dir jemand einen guten und verständnisvollen Arzt empfehlen. Wenn du jemanden hast, dem du sehr vertraust, könnte der dich vielleicht auch zu dem Termin begleiten (je nachdem muss er ja dann trotzdem nicht bei der eigentlichen Behandlung mit im Raum sein). Dann kannst du den Arzt auf deine Ängste und Sorgen ansprechen. Ein guter Arzt kennt dieses Problem, da du definitiv nicht die einzige bist. Er wird dementsprechend sensibel damit umgehen. So kannst du deine Angst Stück für Stück lindern.

Ich kann dich verstehen. Ich habe den Eindruck, dass das Personal im Krankenhaus immer mehr überfordert ist. Zuerst merkt man/frau es bei den Ärzten, die nicht mehr wirklich zuhören und schnell ungeduldig sind und das Pflegepersonal kaum noch sichtbar ist. Ein Teil davon ist "hausgemacht", d.h. die organisatorischen Abläufe, der immer mehr werdende Bürokram und zu wenig Personal. Die Verantwortung tragen die Krankenhausträger und die Politik.
Aber was kannst du persönlich machen? Gut für dich sorgen, dass du gesund bleibst und möglichst einen großen Bogen um Krankenhäuser machst. Wenn ich ins Krankenhaus muss, dann versuche ich es so zu nehmen wie es ist, weil ich es nicht ändern kann und auf Hilfe angewiesen bin. Gedanklich versuche ich auch Verständnis für das Personal aufzubringen, dass sie auch Opfer der Arbeitsbedingungen sind. Damit gelingt es mir besser, ihr Verhalten nicht als persönliche Kränkung aufzunehmen, sondern sie können es nicht besser. Mit dieser Haltung überstehe ich den Krankenhausaufenthalt halbwegs.

Hmmm...da tust du mir ehrlich leid. Aber Krankenhäuser sind nichts schlimmes&schlechtes wovor man Angst haben sollte ...sie helfen dir&heilen dich...(also die ärzte&pfleger) die Ärzte haben schon sehr vielen Menschen das Leben gerettet ...Die Pfleger mit denen du Erfahrung gemacht hast waren wirklich sehr rücksichtslos aber es sind nicht alle so ! Ich kann mir vorstellem, dass manche Krankenschwestern manchmal (krantig&unfreundlich)...usw. Sind weil sie sehr wenig verdienen für ihre Arbeit ...und es viel zu wenig personal gibt...trotzdem rechtfertigt das, dass Verhalten nicht... Lg ...

Ich kann dir nur den Tipp geben, in deiner freien Zeit ab und zu in euer Krankenhaus zu gehen, nimm dir aber jemandem mit der für dich da ist. Du siehst dann immer öfter ich hoffe auch schöne Augenblicke im KH, wie hilfbereite Schwestern und Pfleger. So kannst du die angst langsam bewältigen oder wenn sie zu ausgeprägt ist, einmal zum Psychologen gehen. Alles Gute :)

Ich kann dich verstehen, du hast schlechte Erfahrungen gemacht!

1.) such dir ein anderes Krankenhaus wenn das geht, nicht in allen Krankenhäusern sind die Umgangsformen so schlecht. Manchmal variiert das von Station zu Station. Häufig sind solche Erscheinungen Folge von schlechter Stationsleitung, oder Personalmangel im Pflegebereich.

2.) Du hast dich sicher sehr schlecht gefühlt, als du diese Erfahrung gemacht hast. Vermutlich hast du die Schwestern mehr beansprucht als andere Patienten. Das ist verständlich und die Schwestern sollten darauf nicht mit Ärger reagieren. Aber sie tun das oft wenn sie den Eindruck haben dass man sie übermäßig nervt und sie eh schon überlastet sind. Das ist eine Aufgabe der Pflegeleitung, die das Personal auf solche Belastungen vorbereiten muss. Oft kommen Weiterbildung und Supervision zu kurz. 

3.) geh ein paar mal ins Krankenhaus, einfach vorne rein, sag du möchtest jemand besuchen. Geh durch die Gänge und in die Cafeteria und sieh dir den Betrieb in den Abteilungen an, die zugänglich sind. Und nach ein paar Minuten wieder raus.  Das kostet im Moment etwas Überwindung, aber die Angst verschwindet auch ganz schnell wieder.

Bitte?!

Also ich hab ja Verständnis für Angst vor Krankenhäusern, wenn man schlechte Erfahrungen gemacht hat - aber damit meine ich eher während OP aufgewacht, schwere Unfälle, Fehlbehandlung, Übergriffe usw.

Wegen UNFREUNDLICHKEIT so ne Panik zu schieben halte ich doch für stark überzogen...

Und ein TRAUMA sind Dinge wie Vergewaltigung, Folter, Menschenhandel usw. - sicher auch Dinge wie pathologisch narzisstische Eltern oder Ähnliches - aber wohl kaum Unfreundlichkeit.

Trauma ist zwar subjektiv, aber.. naja. 

Danke! 

Genau meine Gedanken.

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Also das klingt ziemlich krass.

Vielleicht solltest du das mal mit jemandem besprechen, da dich das imme noch belastet. Du musst aber wirklich bei der Wahrheit bleiben, also nicht übertreiben, denn es muss dir bewusst sein, dass die Personen, die dich angeblich so schlecht behandelt haben, dadurch Probleme bekommen könnten.

Eigentlich hättest du damit auch nicht zwei Jahre warten sollen, wenn es denn wirklich so schlimm war, wie das hier schilderst. Sowas muss man sofort melden! Das ist glaubwürdiger und hat mehr Gewicht.

Grob aufwecken, agressiver Ton, anbrüllen - sowas verbietet den Pflegekräfte normalerweise ihre Professionalität und wenn sie das auch bei anderen schon gemacht hätten (warum ausgerechnet nur bei dir???), hätten sie wohl schon längst Schwierigkeiten bekommen.


Ja, das ist nicht so einfach, wahrscheinlich hilft da nur ein Beruhigungsmittel.

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