Was kann ich gegen diese Weinanfälle tun?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

SVV und Weinanfälle kannst du doch nicht hier bearbeiten.Das sind beides Teile einer schwierigeren psychischen Erkrankung und ich glaube mich zu erinnern,dass du dich erst kürzlich wegen des SVV schon einmal hier zu Wort gemeldet hast.Aber auch eine Therapeutin mit so großen Behandlungsabschnitten ist sicher nicht der Weg.Ich denke nicht ,dass es eine Psychotherapeutin ist ,oder? Genau die bräuchtest du aber jetzt.Eine solche ist auch einmal in der Woche für dich da.Wenn du es nicht mehr aushältst kann du dich auch an eine psychiatrischen Klinik melden und auf einer Akutstation erst einmal zur Ruhe kommen.Die entscheiden nach einer Beobachtungsphase auch über eine sinnvolle Medikation.Wenn schon Eltern,dann lass sie für dich das Nötige in die Wege leiten.

Ich bin bei einer KJP. Nein, Klinik möchte ich nicht, zumindest nicht jetzt. Ach Mensch, ist das alles schwer!

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@Charly17

Leider wirst du mit deiner Angst heute zu Bett gehen,da können dir sicher auch die lieben Menschen hier nicht helfen.Deine Arbeit ist sicher auch nicht toll,weil man als Praktikant gamz hinten in der Hierarchie steht.Stll dir vor,dass es den unfreundlichen Schwestern auch nicht gut gehen kann,wenn sie es nötig haben,auf dieser Hierarchie zu bestehen.Wer weiß ,wie es denen vielleicht zu Hause geht.Hol dir Glücksmomente bei freundlichen Patienten.Die gibt es doch überall.Wenn du weinen musst,dann tust dus eben ausgiebig.Geh dann auf die Toilette,wenn dir das so peinlich ist.Und versuche mit deiner KJP auf eine weiterbehandelnde Maßnahme zu dringen.Eine Psychologin darf keine Psychotherapie machen.Es sei denn ,sie hat dafür eine spezielle Ausbildung.Das würde auf ihrem Praxisschild stehen.Eine Psychologin darf dich auch nicht so oft bestellen(zahlt die Krankenkasse nicht).Du wirst dich mit einer neuen Behandlungsform anfreunden müssen,wenn du wieder gesund werden willst.

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Hi Mucke, zum einen versuche ich hier auch nur meine Erfahrungen weiterzugeben,zu trösten.Ich habe nur einen anderen Ausgangspunkt als du.Er ist nicht besser oder schlechter,nur anders.Ich liebe Bücher - aber ein seelisch Kranker liest anders und sieht die Welt durch einen ganz besonderen Filter.Du würdest nicht glauben,wie ganz harmlose Sätze zu einem Drama werden,Panik auslösen Aggressionen auslösen.Denn letzten Endes halten wir Betroffenen unbewusst an unserer Krankheit fest.Wir nehmen alles wahr,was diese stützt und andere blenden wir aus.Keiner von uns weiß,wie schlecht es demjenigen wirklich geht.Solannge er uns hat,kann er Druck für den Moment abbauen.Kein Leidensdruck wird dann so groß.dass der Gang zum Fachmann in Erwägung gezogen wird.Aber das Leid bleibt.

ja, da hast du recht, ein seelisch Kranker liest anders. Er wird auch wahrscheinlich in einer akuten Depression oder einer anderen Störung gar nicht in der Lage sein zu lesen, es macht zuviel Angst...aber wenn es ihm wieder besser geht, kann es nicht schaden, für spätere Zeiten. Das Leid muss aber nicht bleiben. Ich bin bis jetzt immer aus einer Depression selbst wieder heraus gekommen, auch ohne Tabletten.Was nicht heisst, dass ich ein Geheimrezept habe und der Depression deshalb gelassener ins Gesicht sehe. Aber ich weiß, dass es mir aller Wahrscheinlichkeit nach irgendwann wieder besser gehen wird.Das hilft schon irgendwie. Dieses gefühl möchte ich auch anderen vermitteln, die jetzt gerade im gefühl völliger Hoffnungslosigkeit versinken und glauben, dass es nie anders werden kann. Es wird wieder anders man muss nur aufpassen in diesem Zustand, wo man nicht mehr ganz zurechnungsfähig ist, nichts zu tun was sich zerstörerisch auf den Körper auswirkt, wie Selbstverletzung, Pillen schlucken oder Alkoholexzesse.

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Je mehr du dir sagst: "Jetzt bloss nicht weinen" umso sicherer kommen die Tränen geschossen. Versuchs mal damit, dich NICHT zusammenzureißen. Akzeptier dich und die Situation so wie sie ist., sag dir : "na dann heul ich jetzt halt wieder mal ne Runde..." oder etwas ähnlich "lockeres". Du kannst ja trotzdem versuchen, deine Therapeutin vor dem nächsten Termin zu erwischen, damit sie dich unterstützt.

Ja, ich will es ja akzeptieren, aber kann es auch nicht so gut, weil es mir soooo unangenehm ist und auch für meine persönliche entwicklung nicht gut.hatte schon so oft diese weinanfälle und kann einfach irgendwann nicht mehr! ich will morgen nicht weinen, ich hab angst und merke aber schon, das es kommen kann. also ist nahe!

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@Charly17

für deine Persönliech Entwicklung nicht gut? woher hast du diesen Schwachsinn? wenn du weinen musst musst du weinen, das bist du und es ist gut, dass es rauskommt! wie viele menschen die innerlich versteinert sind, wären froh weinen zu können! wenn du weinen musst ist das gut so in dem Moment, dein Körper weiss was er tut. Das Schlimme scheint mir nur, dass du anscheinend keine Entscheidungsfreiheit hast, du lässt dich zu sehr von deinen Eltern gängeln! Sie wissen nicht, wie es in dir aussieht, zu sagen: reiss dich zusammen, zu jemandem der depressiv ist, ist extrem dumm, hat der Therapeut das deiner mutter noch nie gesagt????

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