was kann ich gegen die quälerei von herrenlosen hunden in bulgarien tun?

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7 Antworten

Hi, das ist ja nicht nur da der Fall, siehe zb Rumänien, die bekommen sogar Geld von der EU fürs Töten, da die Bevölkerung arm ist und eine Kopfprämie pro Hund exsistiert, werden sogar teilweise Hunde aus Privatbestiz geklaut um an Geld zu kommen.

In Bulgarien ist es ebenfalls schon zu einen wirtschaftlichen Sektor geworden, es sind ein paar hunderttausend € pro Jahr die Hundefänger kassieren. Und was mit den Überresten immer so passiert, ist ja auch nicht mehr vorhersehbar, wenn man an den Skandal denkt wo Haustierpelz als Kunstpelz verkauft wurde, frag ich mich schon was da sonst noch von im Handel geraten ist Zb Welpen, für die man von Deutschen zb noch mehr Geld bekommt.

Zuletzt ist es ja leider auch so das der Mensch eben auch nur ein Tier ist, was seine Resourcen mit anderen nicht gerne teilt. Deswegen bekämpfen wir ja hier auch Ratten, Mäuse und teilweise auch Wildschweine. Und um so geringer die Resourcen sind, um so hartnäckiger werden die verteidigt, die sehen den Hund leider nicht als Kamerad der nutzvoll sein kann, sondern als Schädling der ihre Hühner tot beisst, in ihren Acker macht oder schlicht im Weg steht. Zumal dahinten ja leider Seuchen immer noch nicht so ganz ausgerottet sind, die Hunde leiden ja oftmals dann auch unter Giardien, Würmer, Flöhe und Zecken, was auch ein Gesundheitsrisiko für die Leute darstellen kann.

Man muss da erstmal die Situation für die Menschen verbessern, das sie ihr Lebensunterhalt im Griff haben und vielleicht dann auch Resourcen entbehren können. Zusätzlich könnte man bei Kindern in der Schule anfangen das Denken umzulenken, indem man zeigt für was Hunde alles gut sein können und das sie eben nicht sinnlos sind.

Dazu muss man ernstgemeinte Kastrationsobjekte ins Leben rufen, die so organisiert sind das sie innerhalb ein paar Wochen möglichst viele Hunde kastrieren können, so das kein Nachwuchs in Zukunft noch zu erwarten ist. Und was ich echt mal wichtig finde wäre ein gemeinsamer Plan der EU wie man mit Hunden in der EU verfährt, das ein gemeinsamer Standard mal eingeführt wird, am besten wäre ein EU-weites Tierschutzgesetz, was endlich mal regelt was erlaubt ist und was nicht. Im Moment ist es ja zb so kupieren in Deutschland verboten ist, daher fahren Menschen nach Italien um sich verstümmelte Hunde zu holen. Oder eben die ganze Geschichte mit den Tierschutz, wieviele haben bereits aus puren Mitleid sich Hunde aus dem Ausland kommen lassen und sind damit gelinde gesagt auf die Nase gefallen? Auch muss meiner Meinung nach ein EU-Gesetz mal kommen zur Haustierzucht mit strikten Vorgaben, denn da kommen sicherlich 70% der Hunde her, man muss sich da endlich mal gegen Massenzuchtanlagen durchsetzen.

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Ich denke das Problem ist nicht so groß. Durch verschiedene EU-Projekte wurden viele Herrenlose Hunde von den Straßen geholt. Das waren auch nicht nur "Tötungsprojekte" sondern auch Auffangstationen für Hunde in denen Hunde kastriert und gehalten oder sogar wieder freigelassen wurden und weiter in den Straßen streunen (nur ohne sich weiter zu vermehren). Ich weiß das zufällig sehr genau weil ein bulgarischer Freund von mir in so einer von der EU gesponserten Station gearbeitet hat.

Außerdem ist Tierliebe natürlich etwas Gutes, aber Horden streunender Hunde und Katzen können Menschen gefährlich werden und Krankheiten ect. übertragen. Deshalb hat es im letzten Jahrzehnt Anstrengungen gegeben die streunenden Tiere zu reduzieren. Damit soll nicht das grausame Verhalten einiger entschuldigt werden, aber wer schonmal so wie ich beim spätabendlichen Jogging von einem Hund angefallen wurde, hat einen weniger einseitigen Blick auf die EU-Maßnahmen in Bulgarien.

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Tja, was kann man tun?

Leider nicht viel. 

Zum Glück gibt es auch dort einige Menschen die ein Herz für Tiere haben aber nicht über die Mittel verfügen wie die Tierheime in Deutschland. Man kann solche Menschen unterstützen in der Hoffnung das es auch bei den richtigen Leuten ankommt.

Ich habe eine “Europäische Vierpfotenhündin“ aus Bulgarien mit einer Angststörung vor allen vor fremden Menschen. Leider können diese Hunde nicht alle ein schönes Zuhause finden und es ist auch nicht einfach mit einem Problemhund klar zu kommen. Ich möchte aber bemerken das man mir keinen verstörten Hund “untergejubelt“ hat, ich wurde darüber informiert.

Es sind jedoch nicht alle Hunde aus solchen Ländern verhaltensgestört und krank wie immer wieder behauptet wird. Ich habe auch eine Pflegehündin aus Rumänien und die ist jedem Mensch gegenüber freundlich und freut sich über jede streichelnde Hand.

An solchen Hunden kann man auch seine Freude haben.

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Schliesse Dich tierschutzorganisationen vor Ort an. Es müssen kstrationen vorgenommen werden,damit nicht noch mehr Streuner geboren werden. Auch muss Tierschutzaufklärung vor Ort betrieben werden und den Einheimischen das Herz geöffnet werden für die Ethik enes Tieres. Petitionen,angemeldete Organisationen in denen Du Speneden sammeln darfst...es gibt sehr viel was Du tun kannst. Erkundige Dich doch mal bei einigen,z.Bsp.Tierhilfe-Süd.ev,Tierhilfe-ratingen,Tierhilfe-Korfu,Tierleid -weltweit.ev........es gibt unzählige......

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gibt's genauso in Griechenland, Ungarn, Spanien und Co.! dagegen kann man nicht allzu viel tuen wenn man nicht gerade Millionen auf dem Konto hat. Das wird leider so bleiben solange es Dumme Menschen auf der Welt gibt!

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die Hunde aufnehmen, einfach nach Deutschland, da ist Willkommenskultur 

In Bulgarien ist es den Hunden erlaubt, ohne Leine auf die Straßen zu bummeln. Dort fühlen sich die Hunde frei und deswegen glücklich, denn Freiheit ist der höchste Gut. Ich glaube es nicht, dass die Hunde in Deutschland glücklicher sind ...   aber kommt Geld aus dem Ausland um Hundeheime zu errichten, wo die arme Hunde eingesperrt werden und sterben dort unter Geschrei und Verzweiflung.... also du sollst es dir gut überlegen, ob und wie du den bulgarischen Hunden helfen wirst

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Du kannst da glaube ich recht wenig tun. Es müssten schon mehrere Tausend was verändern wollen. Ist die Frage nur wohin mit dem Hunden und wer füttert die und von welchem Geld?

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Kommentar von 1Paradise1
12.02.2016, 14:09

Viele Menschen können gemeinsam viel schaffen und nur ein Mensch muss anfangen,dieses Projekt zu starten. Dafür bedarf es kein Startguthaben,sondern nur die richtigen Worte,die richtige Motivation und und die gemeinsamen Menschen,die genau dasselbe vorhaben. Gemeinsam ein paar Euro in der Gesamtheit genügt,um ein Projekt zu starten und aufleben zu lassen.

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