was kann ich davon ableiten, wenn der ertragswert einer immobilie höher ist als der sachwert?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Meiner Meinung nach bedeutet es, dass z.B. ein altes und renovierungsbedürftiges Haus (niedriger Sachwert) aufgrund z.B. der Lage oder des Gesamtgrundstücks (eventuell Bauerwartungsland) zu einem weitaus höheren Preis veräußert werden kann (Ertragswert), als es in Wirklichkeit wert ist.

Gar nichts! Außer vielleicht (eine korrekte Ermittlung beider Werte vorausgesetzt), dass(vor allem, wenn der Sachwertfaktor unter 1,0 liegt) das Objekt zu den kalkulierten Kosten im Vergleich zum Ertrag nicht erstellbar wäre, eigentlich also der Markt an dieser Stelle schnellstens neue Objekte der Art bauen würde. Das ist aber reine Theorie, wenn man beispielsweise in den Innenstädten deutscher Großstädte versuchen würde, eine entsprechende Anzahl an Baugrundstücken zu finden.

Dann ist der Sachwert vielleicht falsch kalkuliert.

Wen z.b. eine Firma das Werksgebäude abschreibt und es irgendwann komplett abgeschrieben ist, bleibt es mit einem Euro in der Buchhaltung stehen. Trotzdem ist das Werksgebäude meist mehr Wert als der buchhalterische Euro, der nur noch Erinnerungswert hat.

Was möchtest Du wissen?