Was kann ich dagegen tun, dass ich die Existenz von Menschen und anderer Lebewesen sinnlos finde?

10 Antworten

Den Gedanken kenne ich nur zu gut ^^

Du musst es nur mal so sehen: Warum sollten wir denn nicht leben. In unseren Leben werden wir lachen und fröhlich sein und glückshormone ausgeschüttet bekommen. Und wenn wir nicht leben würden, hätten wir das pevileg nicht. Andere haben nicht die Chancen die Gefühle und Hormone usw. auszuprobieren und zu fühlen.

Vielleicht haben wir Menschen aber auch noch eine höhere Aufgabe, die uns nochnicht gezeigt wurde, aber wir werden sehen, oder unsere Enkel, oder deren Enkel ;)

Wenn es im Leben einen von oben, außen oder sonstwo eingebauten Sinn gibt, dann entzieht er sich uns, Klar ist nur dass überall, wo es die Ressourcen gibt, auch leben entsteht. Denk mal an den Topf mit dem Rest vom Mittagessen, der vergessen wurde. Dort sprießen schon nach wenigen Stunden faszinierende Pilzkulturen. Fragst du etwa nach dem Sinn von Feuer, Wasser, Erde oder Luft? Biologisch betrachtet ist Leben ein er Ergebnis der Selbstorganisation der Elemente. Da wir Menschen ebenfalls zum Leben gehören, aber auch mit etwas Bewusstsein gesegnet sind, können und müssen wir uns selbst einen Sinn im Leben suchen. Das ist bei jedem Menschen anders und es gibt auch keinen Zeitpunkt zu dem dieser Sinn gefunden werden muss. Vielleicht findest du deinen Sinn des Lebens erst mit 80? Allerdings legt deine augenblickliche Lage nahe, dass du demnächst, wenn dir deine jetztige Sicht des Lebens zu einsam wird, auf die Suche gehst. Wie die aussieht weiß ich nicht. Manche versuchen auf irgendeinem Gebiet so gut zu werden, dass sie damit Anerkennung und Wertschätzung genießen. Etwa Boris Becker. Als er dies erreicht hatte, hatte er zumindest laut Regenbogenpresse nur noch das Ziel mit wunderschönen dunkelhäutigen Frauen wunderschöne Kinder in die Welt zu bringen. Die Presse bezeichnet dies als "Selbstdemontage". Dabei ist das bestimmt ein besserer Plan als endlos Geld zu raffen und dann als Milliardär zu sterben, nachdem man Millionen Menschen um ihre Lebensgrundlagen gebracht hat. Wie könnte dein Lebenssinn aussehen? Was würdest du als sinnvoll erachten?

Wenn ich an keinen Schöpfer glauben würde, und wenn ich kein Ziel im Leben hätte, und keinen Gott, der mir hilft und zur Seite steht, und wenn ich nicht wüßte, wohin ich nach dem Tod gehe, dann würde ich auch keinen Sinn in allem sehen. Mach mal hier einen Kurs mit - Kostenlos: http://www.bibelstudien-institut.de/

Hey :) Ich kann nur schreiben, was für mich gilt:

Ich finde das Leben ist etwas Wert, wenn es etwas in ihm gibt, ohne das du nicht Leben kannst bzw. willst. Für mich sind das die Leute, die ich liebe, meine Hobbies usw. ohne das, hätte das Leben für mich keinen Wert mehr und ich würde nicht mehr leben wollen. All diese Dinge geben uns für unser Leben einen Wert, denn ohne diese Dinge würde das fehlen, was das Leben lebenswert macht. Für mich heißt das solange es Dinge in deinem Leben gibt ohne die du nicht Leben könntest, hat dein Leben für dich einen Wert.

(Es ist in dem Moment egal, ob dein Leben für andere oder für die Welt einen Wert hat, da wir ohnehin nur subjektive Wesen sind. Denn wir können nur über unsere subjektive Wahrnehmung erkennen und denken und werden subjektiv geprägt, wodurch sich eine subjektive Vernunft bildet. Das heißt du kannst nicht beurteilen, ob dein Leben oder das eines anderen etwas Wert ist und auch niemand anderes kann beurteilen, ob dein Leben etwas Wert ist. Deshalb macht es Sinn das du das für dich selbst definierst, da wir ohnehin alle subjektiv sind und du nichts erkennen kannst. Damit kann man auch nichts auf andere übertragen. Doch man kann Werte finden die für einen selbst gelten, da sie von der eigenen Subjektivität stammen auch wenn man sie nicht auf andere übertragen kann. Für einen selbst gelten die selbst ernannten Werte. (Ich weiß das ist ein bisschen von Decartes abgekupfert "Ich denke also bin ich" In einer gewissen Art und Weise muss ich existieren und subjektiv erkennen und werten können, denn selbst wenn ich gar nicht wirklich existiere, meine Gedanken nicht die meinen sind, sondern die eines höheren Wesens, und es gar nicht meine Empfindung ist, so empfinde ich sie doch im Moment als meine Empfindung und ich empfinde mich als mich selbst und solange ich mich als mich selbst wahrnehme bzw. empfinde, existiere ich für mich zumindest in gewisser Weise. Mein selbst ist mein Charakter und mein Denken solange ich das als das meine mir zugehörig empfinde und das als mich selbst sehe existiere ich für dieses mich oder selbst. Denn ich empfinde mich als mich selbst und für dieses selbst, auch wenn es nur der Gedanke eines höheren Wesens ist, existiere ich für mich selbst, da ich mich als mich selbst empfinde. Damit ist es nun im Prinzip egal, ob ich tatsächlich existiere oder nicht, denn für das was ich als mein selbst definiere, empfinde ich mich als mich selbst auch wenn es gar nicht mein Gedanke und mein Selbst wäre, für das was ich als mein selbst sehe existiere ich in diesem Moment für mich selbst, wenn auch nur als Gedanke, von dem es egal wäre, wenn er nicht mir gehören würde. Dadurch existieren auch die Werte in dem Moment in dem ich sie für mich nehme für mich sebst.)

Und sobald es einen Wert hat kannst du ihm nach deinem belieben, was es für dich noch wertvoller machen würde eine Bestimmung und damit einen Sinn geben. Ich setze mir deshalb Ziele in meinem Leben, die mich glücklich und mein Leben lebenswerter machen, als einen Weg und damit Sinn im Leben

Liebe Grüße, ich hoffe ich habe nicht zu konfus geschrieben :)

Einfach weiter cool bleiben und erst mal eben so weiterleben und aus dem, was sich an "Lebensmaterial" anbietet, das Beste machen. Der Hauptsinn des Lebens ist erst mal, zu leben und das möglichst zu „genießen“. Da kann man dann - jeder persönlich für sich - mehr draus machen, muss aber nicht. Offensichtlich sitzt Du in sowas wie einem SINNLOCH. Kommt vor. Ist eigentlich ein Zeichen für gesunde Selbstkritik. Was ist denn unser Leben? Vergangenzeit - Gegenwart - Zukunft.

Man kann sich aus der Vergangenheit entweder eine Selbst-Legende schaffen und die dann wie eine Prozessionsfahne vor sich hertragen. Man kann sich die Prozessionsfahne eines hohen Lebenssinns aus schönen Allgemeinplätzen auch bei Kirchen und Überzeugungsgemeinschaften ausleihen - machen die gern, weil es ihre Verfügung über andere steigert. Aber eigentlich lebt man die Werte anderer, sozusagen ein fremdes Leben. Man kann auch behutsam aus der Vergangenheit und Selbstanalyse ein passables Selbstbild herausziehen mit Blick auf die aktuelle Verwendung und eine Ausbaufähigkeit in die nächste Zukunft. Das ist Arbeit. Macht aber Spaß und man bleibt immer ein Stück bei sich selbst.

Dann gibt es die Gegenwartshektiker, die immer Ausgebuchten, die genau wissen, was gerade "IN" ist. Es sind die Perspektivlosen: Kein Blick nach hinten und keiner nach vorn. Rühren im Jetzt. Nachdenken verboten. Da gibt es schon geschickte Surfer auf den "IN"-Wellen. Ist aber anstrengend und braucht gute Nerven. Die Prüfung kommt bei "Land unter".

Die Zukunft ist das größte Rätsel. Kein Schwein weiß, was wirklich kommt. Sogenannte wissenschaftliche Prognosen sind bestenfalls gut verlängerte Vergangenheit mit Gegenprüfung in der Gegenwart (da fehlen meist die aktuellen Zahlen – ein Blick auf die Aktualität und Aussagekraft des Zahlenmaterials lohnt immer). Utopien und Heilsversprechungen haben sogar eine geringe Realverankerung in der Erfahrung, beziehen sich meist auf idealisierte Wunschbilder und rückwärtig angepasste Interpretationen. Da sind sehnsuchtsvolle Zukunftswünsche nicht selten der Maßstab zur Beurteilungskonstruktion der Vergangenheit. Was in diese wunschgesteuerte Konstruktion nicht passt, wird ausgeblendet oder zurechtgebogen.

Meine Prinzipien: Mensch bleiben und auf dem Boden bleiben. Menschen sind fehlbar und keine geborenen Heiligen. Wer keine Heiligen erwartet, wird von menschlich Allzumenschlichem nicht enttäuscht. Auf dem Boden bleiben bedeutet: Eine möglichst realistische Selbsteinschätzung (man darf sich Fehler zugestehen – schließlich ist man auch Mensch) und Beurteilung, wo die eigenen Stärken liegen und wieviel Platz dafür in der Gesellschaft ist. Zukunftsprojekte sollte man nicht länger treiben, als es Erfahrungen der Vergangenheit hergeben. Dazu kommt eine Offenheit, auch bei Umfeld Änderungen nach zu justieren. Meist ergeben sich kurz- und mittelfristige Ziele z.B. aus einem Beruf, aus einer persönlichen Beziehung usw.. Da sollte man sich offen halten.

Was möchtest Du wissen?