Was kann ich als einzelne Person WIRKLICH tun, was auch garantiert zum Umweltschutz beiträgt?

14 Antworten

Man kann versuchen, für kurze Transportwege zu sorgen und damit geringere Umweltbelastung, indem man bspw. beim regionalen Bäcker und Metzger seine Sachen kauft, der vor Ort backt bzw. schlachtet & keine langen Transportwege hat, seine Schlachttiere und sein Mehl direkt aus der Region erhält (Nachweise liegen in seriösen Firmen aus!).

Da werden auch die dicken Plasticverpackungen vermieden, mit denen Käse und Wurst im Discounter versehen werden.

Guten Morgen... Eine ungewöhnliche Uhrzeit für eine so anspruchsvolle Frage :)

Ganz ehrlich? Ich glaube nicht, dass man als Einzelperson tatsächlich einen großen Unterschied erwirken kann, so schön das auch wäre. Man kann zwar seine begrenzte Energie in diese Sache investieren, aber verändern wird man damit nichts. Dafür sind zu viele Menschen in der westlichen Welt dem Thema gegenüber zu indifferent. In anderen Teilen der Welt, wo die Hauptpriorität der Menschen ist, täglich genug zu Essen für sich zu finden, stellen sich solche Fragen garnicht erst.

Es gibt ein paar Dinge, die man beachten kann, um die Umwelt zumindest nicht noch weiter zu belasten:

- Die eigene Ernährung soweit umstellen, dass man die Massentierhaltung entweder garnicht, oder nur sehr begrenzt unterstützt. Das kann schon dadurch geschehen, dass man fleischfreie Tage in der Woche einführt. Man muss nicht unbedingt zum Vegetarier oder gar Veganer werden.

- Lokale Produkte kaufen. Wenn man Produkte aus dem Ausland kauft, vielleicht auf Marken wie Fairtrade achten. Ja, auch da geht vielleicht nicht immer alles mit rechten Dingen zu. Aber die Chance, dass wenigstens ein Teil des Geldes dort ankommt, wo es gebraucht wird, ist doch erheblich größer als bei regulären Produkten.

- So wenig unnötigen Müll produzieren, wie möglich. Zum Einkaufen Stoff-Beutel statt Plastiktüten verwenden, die sind eh handlicher, finde ich. Es ist eine Kleinigkeit, aber auch das kann etwas ausmachen.

- Auf ein eigenes Auto verzichten, stattdessen ÖPNV/Fahrrad in Anspruch nehmen. Das geht natürlich leichter, wenn man in einem großen Ballungsgebiet mit starker Infrastruktur lebt...

- Nicht für jeden relevant, aber dennoch wichtig: Aufklärungsarbeit leisten! Wer sich für diese Themen interessiert, Ahnung davon hat und gut schreiben kann, sollte sich damit nicht von der Außenwelt isolieren, sondern seine Ideen bekannt machen. Das geht heute, in Zeiten sozialer Netzwerke, leichter als je zuvor. Noch nie zuvor in der Menschheitsgeschichte war es möglich, eine einzige Nachricht innerhalb von Minuten an hunderttausende Menschen auf allen Kontinenten zu verschicken. Wenn diese Macht einmal richtig genutzt wird, kann sie tatsächlich etwas bewirken.

Das sind nur grobe Ideen, und sicher ist nicht alles davon für jeden Menschen geeignet. Und wie du schon selbst schreibst - in den Unternehmen trifft das Thema Umweltschutz nicht gerade auf sehr viel Gegenliebe. Was natürlich unsagbar dumm ist, denn eine ausgebeutete Erde wirft irgendwann auch keine Gewinne mehr ab. Aber ich fürchte, bis diese Erkenntnis bei den ersten Entscheidungsträgern zu dämmern beginnt, wird es bereits zu spät sein.

Trotzdem - eine tolle Frage! Dankeschön & eine gute Nacht für dich :)

Es gibt ein paar einfache Dinge auf Konsumebene, die jeder selber tun kann:

  • fleischfreie Bio-Ernährung, Schwerpunkt auf regionalem Direktbezug
  • Bezug von echtem Ökostrom (bei einem der bekannten 4 Anbieter)
  • Kein eigenes KFZ (stattdessen Fuß + Rad + ÖPNV + Carsharing)
  • Keine Flugreisen
  • Reduzierte Wohnfläche, Wärmedämmung (bei Miete: Contracting)
  • Geld über? Investition in erneuerbare Energien und Bioflächen

Letztlich: Konsumreduktion, suffiziente und subsistente Lebensweise, reparieren statt neukaufen (Repaircafes helfen).

Stichworte zum Weiterlesen: Postwachstumsökonomie (Niko Paech), Gemeinwohlökonomie (Christian Felber)

Wirtschaftsflüchtlinge, wirklich Unberechtigt?

Vorweck ein kleinen Beitrag aus der ARD.

https://www.youtube.com/watch?v=m54lR4xXcTI.

Schon länger beschäftige ich mich mit diesen Thema und dieser Beitrag fast das Thema nur grob zusammen. Für dieses Portal denke ich ist es aber passend um eine Diskussion an zu stoßen.

Wir haben eine globalisierte Wirtschaft. Wollen unsere Waren überall verkaufen zudem sind wir im Westen größtenteils für die Zerstörung der Umwelt verantwortlich das anderswo z.B. dazu führt das immer mehr gebiete verwüsten (globale Erwärmung) oder die Meere überfischt sind.

Wir verkaufen unsere subventionierten Waren in Arme Länder unzwar so günstig das die Lokalen Hersteller nicht mithallten können und ihnen die Lebensgrundlage genommen wird.

Kann man unter diesen Umständen wirklich noch ruhigen Gewissens Wirtschaftsflüchtlinge abweisen. Klar man will sich keine "Probleme" ins Land holen, man will nicht das millionen Menschen in die Sozialsysteme einwandern. Doch ist es nicht nur gerecht wen wir für die Probleme die auch wir erschaffen Verantwortung übernehmen? Ist es nicht Zeit das der Globale Kapitalismus auch Verantwortung übernimmt und nicht nur ihre ureigenen Interessen verfolgt der aufs stetige Wachstum Gründet. Doch unsere Ressourcen sind nun mal endlich und auch ihre Abnehmer sind nicht unendlich.

Die Antwort kann meiner Meinung nach nicht lauten das die Reichen Länder jetzt jeden aufnehmen, jedoch müssen sie dabei helfen die Ursachen zu beseitigen oder ihre Wirkung zu mindern.

Ich fände z.B. eine globale Exportsteuer könnte viel bewirken. Aus diesen Einnahmen könnte man ein Globales Sozialsystem aufbauen, das verhindert das Millionen von Menschen ihr heil im Ausland suchen. Man könnte mit diesem Geld Infrastruktur in ärmeren Regionen aufbauen ect. ect. Quasie sowas wie ein globales Solidaritätspakt.

Ich denke sowas ist sogar durchsetzbar. Wen z.B. Länder die bei diesen System mitmachen, Länder vom Handel aus schlissen die nicht mit machen. Könnte der Druck auf die anderen Länder groß genug sein das immer mehr in das System mit einzahlen.

Solange wir das aber nicht machen, bin ich der Meinung darf man Wirtschaftsflüchtlinge auch nicht einfach verurteilen.

Seid ihr ähnlicher Meinung, oder findet ihr das jedes Land für sich allein verantwortlich ist und wer mit der Globalisierung nicht mithält ist hallt zu Faul und selber Schuld.

Habt ihr andere Ideen die helfen könnten, findet ihr das meine Idee einen falschen Ansatz verfolgt oder stimmt ihr mir zu?

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a) befürchten, dass die Welt zunehmend von finanziellen Gewinnstreben beherrscht wird.

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Ich würde sagen c) und vielleicht b). ist das richtig?

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