Was kann die Ezb gegen Arbeitslosigkeit tun?

4 Antworten

Ohh jee... Das zeigt mal wieder, dass Lehrer ihre Schüler über Dinge unterrichten müssen, die völlig außerhalb ihrer Kompetenzen liegen.

Die Antwort lautet schlicht: So gut wie nichts! 

Die EZB hat so gut wie keine Kompetenzen was Wirtschafts- und somit Arbeitsmarktpolitik betrifft. Da du Schüler bist breche ich es mal ganz runter:

Die EZB darf grob gesagt eigentlich nur 2 Dinge tun. 

1. Geld an Privatbanken verleihen

2. Entscheiden wie viel Zinsen sie von den Privatbanken dafür nimmt. Diesen Zins der EZB nennt man dann Leitzins.

Die EZB hat zwar beschlossen im Rahmen des OMT-Programms Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt zu kaufen (was Europarechtlich extrem problematisch ist!) aber so tief werdet ihr bestimmt nicht gehen.

Also:

Die EZB kann die Geldmenge erhöhen. Und den Leitzins festlegen. Und in Gewissem Umfang Wertpapierhandel betreiben. PUNKT 

Und das Ziel das sie laut Gesetz dabei Verfolgen MUSS ist immer Die Preisstabilität. Arbeitsmarktpolitik liegt weit außerhalb ihrer Kompetenzen, ist ihr also faktisch VERBOTEN. 

Theoretisch könnte man sagen, dass die Preisstabilität ja irgendwo um 10 Ecken den Arbeitsmarkt Stabilisiert, weil in der Wirtschaft alles irgendwie miteinander zusammenhängt. Nach der Logik könnten wir aber auch sagen, dass du Arbeitsmarktpolitik betreibst, wenn du einen Bleistift kaufst, da du so die Nachfrage erhöhst, was zu erhöhter Produktion führt...

Wenn dein/e Lehrer/in etwas anderes sagen sollte, sage ihm von mir er soll sich mal  Art. 119 und 127 ff. AEUV des Lissabonner Vertrages ansehen. Dort stehen die Kompetenzen der EZB. 

Ich habe Europarecht studiert, ich muss es wissen...

Der Einfluß der EZB auf die Arbeitslosigkeit ist nicht gerade groß, dennoch ist er da. So kann diese Bank den Leitzins hinaufsetzen oder aber senken, was dann auf die Konjunktur einen gewissen Einfluß hat.

Kurzfristig:

immer mehr Geld unters Volk bringen, um die Inflation auf Touren zu bringen, so dass die Leute lieber irgendetwas kaufen, als das Geld unter Wertverlust auf dem Sparkonto liegen zu lassen.

Langfristig: nichts.

genauere erklärung von Makro und Mikroökonomie....?

Ich habe folgende kleinen Definitionen über diese beiden Begriffe gefunden:

Die Mikroökonomie untersucht die Entscheidungen der Unternehmen und Haushalte und betrachtet die ausführliche Untersuchungen zu den Preisen und der Produktion in den einzelnen Industrien. Die Makroökonomie betrachtet das Verhalten der Wirtschaft als Ganzes ebenso wie das Verhalten von aggregierten Variablen, wie zum Beispiel die Beschäftigung, den Wirtschaftsoutput, das Wirtschaftswachstum, das Preisni- veau und die Inflation.

Bedeutet das, dass Mikro BWL und Makro VWL ist ? Dann kann ich mir das besser vorstellen..

Vielen Dank für eure Hilfe !

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die geschäftbanken geben der ezb geld, welches sie zurzeit nicht brauchen. dafür bekommen die geschäftbanken von der ezb einen festgelegten Einlagesatz

das heißt die geschäftsbanken geben der ezb geld und bekommen am ende wieder mehr geld zurück

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und dies möchte man mit der einlagefazilitäten verhindern

habe ich das richtig verstanden?

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Aber mal angenommen das wäre zufällig so, wie könnte ein Arbeitgeber moralisch rechtfertigen, nicht inflationsausgleichend das Gehalt anzupassen?

(Klar üblicherweise soll der Angestellte die Gehaltserhöhung durch mehr Leistung, mehr Erfahrung, erworbene Qualifikation, mehr Verantwortung oder so etwas rechtfertigen aber wenn er durch seine Arbeitsleistung dazu beigetragen hat, dass das Unternehmen mehr Gewinn gemacht hat dann ist doch als Grund ausreichend?)

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