Was ist zu tun gegen das Unterbewusstsein?

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4 Antworten

Ich würde es nicht so formulieren. Ich glaube, deinem Unterbewusstsein darfst du sehr wohl vertrauen, das zeigt dir nämlich, was tief im Innersten für dich richtig ist. Ich finde, das merkt man sehr schön, wenn man gerade nicht gestresst ist oder sich Sorgen macht, sondern ausgelassen und entspannt ist. Wenn ich mich in dem Zustand frage, wie ich in einer bestimmten Situation entscheiden soll, weiß ich oft eine klare Antwort, die ich vorher nicht finden konnte - eben weil dieses Unterbewusstsein überdeckt ist von Angst, schlechten Erfahrungen, falschen Programmierungen. Deine Frage wäre also eher, wie du Ängste los wirst, die sich über dein Unterbewusstsein legen. Im Falle deiner Nachbarin (dein Beispiel) würde ich sagen, hast du den ersten Schritt gemacht, indem du überhaupt erkannt hast, dass du ANgst vor einem Korb hast. Das macht die Sache schon mal greifbarer. Dann kannst du dich fragen, was im Schlimmsten Fall passieren kann...du bekommst einen Korb. Und? Das Leben geht weiter. Mit Sicherheit ist es enttäuschend und unangenehm, aber jeder macht solche Erfahrungen und jeder wird auch mal abgelehnt. Das, was bleibt, bist du selbst. Oft macht man sich einen total viele Gedanken um Dinge, über die man später lächelt und denkt "wie konnte ich das nur so ernst nehmen?" - das denke ich mir oft zumindest.

Also: locker bleiben, hinterfragen, woher du Angst hast, dir vorstellen, was im schlimsten Fall passieren könnte...und sonst einfach Leben genießen ;)

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Kommentar von Eidolon150
19.10.2016, 20:46

Es ist etwas anders: Ich habe nicht vor, Sie anzubaggern. Klar natürlich habe ich Angst vor einem Korb (ich rechne immer damit). Aber ich hätte eben auch dann Angst, wenn Sie etwas von mir wollte, ohne dass ich mich um Sie bemühen muss. Normalerweise sollte ich dann vor Freude in die Luft springen. Erfahrungsgemäß sieht es leider anders aus...das ist, was ich meine.

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Kurz und ganz allgemein gesagt: Bewusster nachdenken und Entscheidungen nicht aus dem Bauch heraus fällen, sondern nach gründlicher Überlegung.

Für weitere Details müsste ich weitere Details zum Problem selbst kennen.

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Das Unterbewußtsein schickt nicht in die falsche Richtung, sondern stets in die Richtung, die der tatsächlichen Wesensart eines Menschen entspricht.

Wenn dann aber von außen geweckte Verführungen dazu kommen, die nicht zur Wesensart passen, dann ist es das bewußte (und falsche) darüber Nachdenken und Nachgeben, was immer wieder ins Unglück stürzt, und das hat nichts mit dem Unterbewußtsein zu tun.

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Wenn du in die eine Richtung schaust und darin nur das Negative siehst, dann versuch doch beim Nächten mal in eine Andere Richtung zu schauen!

Ich meine, wenn du doch bereits weist das der Weg den du einschreitest im Negativen endet, wäre es dann nicht besser, stattdessen den anderen Weg zu gehen?

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