Was ist wichtiger der Mensch oder das Tier?

9 Antworten

Du denkst mir zu absulut mit "entweder oder".

Mit Blick auf das gesamte ökologische System ist der Mensch natürlich genau so wichtig oder so unwichtig wie jede andere Spezies auch, egal ob Tier, Pilz, Pflanze oder Mikrobe. Wir alle spielen auf der Bühne des Lebens eine Rolle, wir alle sind in einem engmaschigen Netz miteinander verbunden, wir alle sind nichts besonderes, aber trotzdem sind wir alle wichtig und auch füreinander notwendig, wenn das System fortbestehen soll.

Aus nüchtern wissenschaftlicher Sicht mache ich zwischen Mensch und Tier nicht den geringsten Unterschied. Wir sind und bleiben Landwirbeltiere, Säugetiere, Primaten, Trockennasen- und Menschenaffen. Wir sind weder die Krone der Schöpfung noch in irgendeiner anderen Weise etwas besonderes. Wir sind über Millionen von Jahren der Evolution entstanden, haben uns in unserer Umwelt behauptet und daran angepasst. Aber das haben u.a. Schaben und Asseln auch getan. Nur gibt es den Menschen erst seit ca. 200.000 Jahren, die Schaben und die Asseln jedoch bereits sehr mehr als 300.000.000 Jahren! Aus dieser Sicht sind wir - zumindest was die Bewertung seitens Mutter Natur angeht - sogar nur ein Recht kurzlebiges Nebenprodukt der Evolution und keineswegs ein dauerhaftes Erfolgsmodell.

Es gibt jedoch auch noch andere Sichtweisen. Schließlich bin ich nicht nur objektiver Wissenschaftler und Naturenthusiast, sondern selbst auch noch ein Mensch, der Bedürfnisse hat, der leben will, der nach Sicherheit und Ordnung strebt. Und als Mensch lebe ich auch noch nach eine gewissen Moral und Ethik, die auf festen Wertvorstellungen basiert. Und gemäß dieser Wertvorstellungen ist mir das Leben eines anderen Menschen (meistens!) sehr viel wichtiger als das irgendeines Tieres.

Und das ist auch nur natürlich: jede Spezies ist daran interessiert, zuerst einmal ihr eigenes Überleben zu sichern. Da sind wir Menschen auch nicht anders als die primitivsten Organismen wie Bakterien: auch ein Bakterium würde einen anderen Organismus ohne Skrupel befallen, ja ihn sogar zugrunde richten, sogar das Aussterben von dessen ganzer Art in Kauf nehmen, wenn es selbst dadurch weiterleben kann. Und so wirst auch du immer zuerst ein Interesse daran haben, deine eigenen Artgenossen zu beschützen, bevor du dich anderen widmest.

Tust du das nicht, bzw. handelst du sogar ganz bewusst anders, machst du dich strafbar. Würdest in einer Notsituation z.B. zuerst den Hund einer Familie aus einem brennenden Haus retten, bevor du den Menschen zu Hilfe kommst, ist das ein schwerer Fall von unterlassener Hilfeleistung - sogar dann, wenn du wie du hier gefragt hast deinen eigenen Hund rettest, wenn gleichzeitig auch ein dir fremder Mensch in Not gerät.

In dem Fall wirst du nicht nur ausgegrenzt und von deinem Umfeld schief angesehen, du wirst sogar strafrechtlich zur Verantwortung gezogen. Und kommt ein Mensch durch deinen zu gut gemeinten Einsatz für den Hund ums Leben, wirst du dich möglicherweise sogar wegen eines Tötungsdeliktes verantworten müssen. Und das bedeutet nicht selten mehrere Jahre Knast.

Menschenrettung geht immer vor Tierrettung, alles andere ist zutiefst unmoralisch. Sogar das Leben eines einzelnen Menschen hat immer Vorrang gegenüber dem Leben von tausenden Tieren: wenn z.B. in einem brennenden Stall noch ein einziger bewusstloser Mensch liegt, muss die Feuerwehr ihn zuerst hinausschaffen, bevor sie sich um die Evakuierung der Tiere kümmert. Das ist eben einfach so.

  • Das ist einfach so? Nein das habt ihr einfach so gemacht und warum? Genau jeder träumt in der Hoffnung mal selber gerettet zu werden, wenn er/sie in einer Notsituation kommen sollte und das ist das Problem, deshalb wurde es im GG absichtlich als Gesetz eingetragen an erster Stelle und andere Spezies nicht. Und du sollst ein Naturenthusiast sein, eher ein Schaulustiger Enthusiast aber die Message dahinter hast Du leider nicht ganz verstanden. Ich und wir alle sind uns bewusst, dass es im Grundgesetzt verordnet wurde aber soll ich 675 Jahre im Gefängnis sitzen und mein Hund für einen fremden Menschen im Stich lassen müssen, werde ich wie ein König im Knast rumlaufen, mit erhobenen Hauptes. Mein Hund ist wie mein Kind, was ist biologisch an Menschen besser als einen Hund? Der Hund hat ein Herz,Gehirn, Organe und der Mensch genau so außer das er seine Gefühle nicht in Worten erfassen kann wie der Mensch stattdessen bellen muss. In der Gesellschaft ist es mir Latte, ich habe meine Familie und fremde Menschen (Gesellschaft) interessiert mich nicht, brauche niemanden außer meine Familie. Wenn meine Familie sich deswegen abwenden würden, (was ich mir niemals vorstellen kann, weil wir genetisch anders sind) dann sind sie für mich geistig gestorben. Keiner kann mir was aufzwingen, wie ich zu handeln habe, erst recht nicht die „dumme“ fleischfressende Gesellschaft die vor allzu langer Zeit noch Menschen wegen Homophonie in Ketten gelegt haben und die Gesellschaft drumherum allesamt applaudiert haben. Soll ich sowas ernst nehmen, was wir heute machen, werden wir uns in 300 Jahren noch schämen. Merkt euch eins, gerade der Mensch ist das sinnlose Lebewesen auf der Erde, der eig biologisch und naturgemäß keine Berechtigung auf der Welt hat. Jedes Tier tut bewusst oder unbewusst was gutes für Umwelt, das weiß ich gar nicht aber Menschen tun für die Welt nichts außer sich immer als wichtig sehen, weil jeder selber physische Ängste hat. Kannst du mir sagen welche Tiere für die Welt wichtig sind und was ist mit den Menschen für das Ökosystem? Es gibt das Gleichgewicht aber Menschen gehören nicht dazu und wie könnt ihr es behaupten, das der Mensch so wichtig ist. Und bedrohen mit Straftaten usw.
  • Ist die Biene wertvoller oder der Mensch? Hast du Angst ausgegrenzt zu werden oder lieber moralisch nach deinem Gefühlen richtig zu handeln? Jeder hat eine eigene Moral und die sollte man respektieren
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@jayden00

Zuerst eine kleine Bitte: könntest du deine Texte wohl in Absätze gliedern? Das macht es einfacher, auf einzelne Aspekte einzugehen und erleichtert eine sachliche Diskussion.

Du hast auf deine Meinung natürlich absolut ein Anrecht, und ich kann sie sogar zu einem gewissen Teil nachvollziehen. Auch ich habe einen Großteil meines Lebens mit Haustieren an meiner Seite verbracht. Diese Tiere habe ich geliebt, sie gehörten für mich zur Familie. Als sie gestorben sind, ist auch ein Teil von mir dabei gestorben, jedes Mal. Und der Schmerz ist absolut der gleiche, als wenn ein menschliches Familienmitglied stirbt. Zumindest im Augenblick des Verlustes selbst.

Von daher kann in die Aussage, dass du stolz und mit erhobenem Haupt durch das Gefängnis gehen würdest, sogar verstehen: für meine Haustiere hätte ich mich auch jederzeit eingesetzt. Ich weiß, dass mein Hund auch für mich gestorben wäre. Er hätte mich mit seinem Leben verteidigt, ich konnte mich immer auf ihn verlassen. Und so hat er sich auch auf mich immer verlassen können. Im unwahrscheinlichen Fall, dass nun mein Hund und ein fremder Mensch gleichzeitig in Not geraten, hätte mich die Situation auch völlig fertig gemacht. Und ich sage dir ganz ehrlich: ich wüsste nicht, wie ich in dem Fall wirklich gehandelt hätte. Ich bin jahrelang Feuerwehrmann gewesen, habe da natürlich auch immer noch eine gewisse Dienstethik, aber was ist das schon gegen die Liebe eines Tieres?

Ich möchte dich trotzdem, auch wenn ich dich wie du siehst schon gut verstehen kann, auch bitten, nicht so vorschnell über alle deine Mitmenschen zu urteilen. Dass Menschen in unserer Gesellschaft wegen ihrer sexuellen Ausrichtung ausgegrenzt wurden, hat doch nichts damit zu tun, dass die meisten von uns Fleisch essen. Schließlich war Adolf Hitler ein überzeugter Vegetarier, und der hat Homosexuelle nicht nur ausgegrenzt, sondern sie sogar massenweise ermorden lassen. Das hat er aber sicher nicht aufgrund seines Essverhaltens getan.

Auf deine abschließenden Fragen habe ich auch noch eine Antwort:

Ich kann dir ganz genau sagen, welche Tiere für die Welt wichtig sind: nämlich alle. Jede verlorenen Art ist für die Natur ein schwerer Schlag, den sie nur langsam kompensieren kann. Durch jede verlorene Art werden andere Arten beeinflusst, Tiere und Pflanzen gleichermaßen, jedes Lebewesen kann vom Verlust betroffen sein. Es kann vom Aussterben der Art direkt oder indirekt profitieren, aber auch Schaden dadurch nehmen - wobei letzteres meistens wahrscheinlicher und sich häufiger der Fall ist.

Auch der Mensch gehört dazu, selbstverständlich! Nur weil du nicht tagtäglich in die Natur raus musst, Netflix genießen kannst und kaum Berührungspunkte mit den täglichen Überlebenskampf da draußen hast, ist das alles eigentlich nur eine schöne bunte Seifenblase, in der du lebst. Und ich, und der Großteil der Weltbevölkerung ganz genauso, besonders in den Industrieländern. Wir Menschen haben uns dort eine eigene Ökosphäre geschaffen. Und die ist gewaltig groß: gemessen an den Individuen sind geschätzt 85% aller Landwirbeltiere entweder wir Menschen selbst, unsere Nutztiere und unsere Kulturfolger (also Tauben, Ratten, Krähen, Möwen und so weiter). Die übrig bleibenden 15% sind der ganze Rest: Wölfe, Löwen, Geparden, Antilopen, Hirsche, Elefanten und jedes andere Wildtier. Zu sagen, der Mensch gehört nicht dazu, ist also sehr naiv und faktenfremd. Wir gehören nicht nur dazu, wir sind gegenwärtig die bei weitem prägendste Spezies auf dem Planeten.

Ist nun die Biene wertvoller oder der Mensch? Ich würde hier antworten: beide! Ohne den Menschen wären 85% der Umwelt, die wir geschaffen haben und prägen, bald verschwunden. Ohne die Biene gäbe es große Probleme, einen massiven Artenverlust, sogar der Mensch selbst würde in Bedrängnis und Hungersnot geraten - nur würde dieser Artenverlust nur höchstens so hoch sein, eben der Mensch in den Sog der Biene gerät. Und das ist keineswegs gesagt.

Trotzdem: das Insektensterben IST ein massives Problem. Ich möchte hier überhaupt nichts relativieren oder schönreden. Nur wenn wir Probleme lösen wollen, selbst wenn wir sie uns nur erst einmal betrachten wollen, müssen wir dabei cool und nüchtern bleiben. Zu polemisieren und uns zu empören bringt da nicht viel, auch nicht, sich über Wertvorstellungen zu streiten. Wichtig ist: die Natur und wie sie funktioniert erst einmal zu verstehen. Bereitschaft zu zeigen, aus eigenen Beobachtungen zu lernen. Und auf keinen Fall irgendwelche Meinungen zu kultivieren, die nur auf dem Misthaufen der Empörung gewachsen sind. So kommt niemand von uns weiter, und das hilft weder dem Menschen noch der Biene.

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@MarkusPK

Verstehe auch deine Ansicht und finde es schön, dass Du solche enge Bindungen zu deinen Tiere hattest.

Mein Onkel zum Beispiel ist Biologielehrer und meinte jedes Mal, wonach wir ihn gefragt haben, das Menschen die einzigen Spezies der Welt sind, die für die Natur und das Gleichgewicht des Ökosystem keine relevante Rolle spielen außer sie enorm zu schaden.

Der Mensch hat den größten Einfluss aufs Ökosystem und der Natur und ist die größte Spezies mit dem Ressourcenverbrauch, keine andere Spezies verbraucht so viel an Ressourcen. Wenn der Mensch morgen verschwinden würde, würde es der Natur zugutekommen und das Gleichgewicht würde kein Schaden nehmen, es wird halt nur Zeit brauchen bis sich die Lage verbessert und viele „Nutztiere“, Haustiere und kranke/schwache Tiere sind die ersten, die aussterben würden, die die Menschen seit Hunderte von Jahren gezüchtet haben.

Also die Tiere und die Natur würde es sogar hinterher viel besser gehen und die Welt würde wieder blühen. Wildnis und fressen/gefressen Prinzip würde noch aktuell sein aber die Nutztiere und der Klimawandel hätte ihre Ruhe gefunden.

Aber wenn die Tiere morgen aussterben würden, wie das Bienenvolk und andere wichtige Tiere, die die Pflanzen bestäuben, würden wir in 3 Jahren laut Einstein aussterben. Manche behaupten sogar viel früher. Also wer ist jetzt wichtig? Der Mensch oder die Tiere? Was haben wir gelernt :) Spaß aber wie gesagt, keiner ist von Menschen abhängig und der Mensch spielt im Gleichgewicht keine Rolle außer Da zu sein aber wir sind von den Tieren abhängig und deshalb finde ich es schade, so herablassend Gegenüber andere Spezies zu sein als ob es Roboter wären.

Bei solchen Sätzen könnte ich privat ausrasten „Wir müssen nichts tun außer die Welt und ihrer Ressourcen in Anspruch zu nehmen und Tiere sind nur unsere Nutztiere“. Nein es sind denke-fühlende Lebewesen wie wir auch. Aber wie du schon geschrieben hast, das man sich strafbar macht und ob man dazu Lust hast muss jeder selber entscheiden. Finde ich echt schlimm, wenn ich mein Hund für einen fremden Menschen, der vielleicht ein Pädophiler ist, mein Hund liegen lassen muss. Wenn es meine Geschwister wären und mein Hund, dann würde ich mich für meine Geschwister entscheiden müssen obwohl ich innerlich ein Stück gestorben bin aber da ist die Bindung noch extremer. So ist es halt wir sind egoistische Menschen, alles was wir tun ist aus Egoismus sogar Mitgefühl ist Egoismus oder? Wir haben Angst uns seelisch schlecht zu fühlen oder liege ich falsch.

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@jayden00

Du liegst komplett falsch, jedenfalls dann, wenn du schreibst, dass es der Natur besser ginge, wenn wir von heute auf morgen aussterben - sprich: jeder Mensch fällt morgen tot um. Stell dir selbst einmal vor, wie es danach weitergeht:

Ich habe oben schon geschrieben, dass 85% aller Landwirbeltiere direkt und indirekt von uns abhängig sind. Verschwinden wir, kann die Natur vielleicht von vorn anfangen, aber das muss sie dann wahrscheinlich auf einem völlig leergefegten Planeten. Besonders Tiere haben es nun schwer: so viele haben sich unmittelbar abhängig von uns gemacht und sich an die von uns geformte Umwelt angepasst. Unser Verschwinden würde hier ganz bestimmt nicht für mehr Stabilität sorgen, sondern kurz- und mittelfristig für eine ökologische Katastrophe.

Belege dafür gibt es zuhauf: in Gegenden, die einst besiedelt waren, jetzt aber unbewohnt sind, herrscht oft eine geisterhafte Stille. Verlassene Städte sind überhaupt kein guter Lebensraum für Tiere, auch einst bewirtschaftete Nutzflächen und nun brach liegende Felder sind nährstoffarm und wandeln sich im Laufe der Zeit nicht zu blühenden Wäldern, sondern eher zu kargen Steppen und Wüsten. Dass sich die Natur diese Gebiete schnell zurückholt und dort dann Friede Freude Eierkuchen herrscht, ist ein Ammenmärchen. Dazu braucht es viele Jahrhunderte, sogar Jahrtausende.

Doch wenn wir wirklich über Nacht verschwinden, steht der Natur zuerst einmal eine Apokalypse bevor: In allen Atommeilern, die ja nun unkontrolliert weiterlaufen, kommt es auf der ganzen Welt schon nach wenigen Tagen zu einer verheerenden Kernschmelze. Genauso würden große Stauanlagen brechen und für gewaltige Flutkatastrophen sorgen. Wenn niemand mehr da ist, der sich darum kümmert, kommt es an alle Standorten zwangsläufig zum Super-GAU. Und nicht zuletzt gelangt dann jede Form von Kunststoffen zwangsläufig irgendwann ins Meer, wenn niemand da ist, der den ganzen Müll entsorgt. Schon jetzt treiben Plastikinseln von gigantischem Ausmaß in den Ozeanen, deren Größe sich vervielfachen würden, sollten wir morgen aussterben. Und dieses Plastik vergiftet die Meere. Ein anoxisches Ereignis könnte hier die Folge sein, und wenn wir davon ausgehen, dass davon wirklich jedes Meer und jeder Ozean betroffen sein wird, könnte hierdurch eine nicht zu beziffernde Menge von Meereslebewesen bedroht werden.

Die globalen Auswirkungen unseres plötzlichen Verschwindens wären katastrophal, die Natur würde sich davon selbst nach Jahrhunderttausenden nicht erholen. Wir sprechen hier von einer Bedrohung nicht für ein paar Tierarten, sondern für einen beinahigen Totalverlust des Lebens. Das auf unser Verschwinden folgende Artensterben wäre exponentiell höher als das, was wir bereits jetzt zu verantworten haben.

Vielleicht würde es langfristig irgendwann der Natur tatsächlich wieder besser gehen. Selbst nach gewaltigen Meteoriteneinschlägen oder Super Vulkanausbrüchen hat das Leben schließlich einen Weg gefunden. Nur meine ich mit langfristig eine Zukunft, die erst (geschätzt) in mehr als 20 Millionen Jahren, in der das Leben aber kläglich vor sich hinvegetieren müsste, wieder Realität werden kann.

Und von diesem Standpunkt aus betrachtet sind wir Menschen wohl doch für unsere Welt sehr, sehr wichtig. ;-)

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@MarkusPK

Ich finde, dass du sehr diplomatisch mit jemanden sprichst, der die Menschen gerne von der Welt tilgen wollen würde.

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@oopexpert

Als Tier- und auch Menschenfreund ist das nunmal so meine Art, möglichst versöhnlich und ohne Vorurteile an die Leute heranzugehen. Ich gehe stark davon aus, dass es jayden00 im Grunde nur gut meint. Und allzu fern liegt der Gedanke ja nicht, sich die für all die Probleme verantwortliche Spezies einfach weg zu wünschen. Nur dass es eben auch massive negative Folgen für die Umwelt hat, sollten wir Menschen tatsächlich einmal weg sein - das macht sich doch wenn wir ehrlich sind doch niemand wirklich klar.

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@MarkusPK

Naja. Unsere Atommeiler sollten schon zurückgebaut haben, wenn wir den kollektiven Suizid begehen.

Ich sehe nur, dass jayden00 hier nur seine vermeintliche Empathie gegenüber anderen Spezies als Punkt einbringt, die er auf gleiche Stufe wie die Empathie gegenüber Menschen stellt. Und er begründet es nicht einmal, warum man das tun sollte. Warum sollte man das tun?

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@oopexpert

Selbst ohne die Atommeiler bleibt unser Planet eine vorrangig durch menschliche Kulturlandschaften dominierte Biosphäre. Nimmst du aus dieser nun die Kernspezies - also uns! - heraus, heißt es für alle anderen von dieser Biosphäre abhängigen Organismen ebenfalls Sajonara.

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@MarkusPK
  • Markus du erzählst nur Quatsch. Bei allem Respekt aber du bist genau so ein eloquenter Egoist, wie der Holzkopf unter mir. Der Oopexpert ist der aller schlimmste Mensch den ich kennengelernt habe, hoffe wir begegnen uns niemals privat. Solche Typen kann ich gar nicht ab, ressourcenfresser aber nichts abgeben möchten und wer leidet, interessiert ihn nicht. Hauptsache sein @rsch ist in Sicherheit. Markus schau dir das Video an und du wirst dich für solch ein Stuss schämen. Dann noch den Titel Experte in Biologie von Gf ausgehändigt bekommen. In kleinster Weise😂
  • https://youtu.be/hmeArUx4IkY
  • die Löwen und Grosskatzen würden vor Freude weinen, wenn die Menschen morgen weg wären. Auch alle andere Wiederkäuer würden sich freuen. Die Raubkatzen hätten ihre Reviere schnell markiert, sind nunmal starke Tiere. Vegetation würde anfangen und die Natur würde schnell zurückschlagen
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@jayden00

Ich habe keine Ahnung, weshalb du jetzt so respektlos wirst. Hast du dir das von dir verlinkten Video selbst einmal angesehen? Da wird nahezu ALLES erwähnt, wie ich es oben geschildert habe: das Sterben der Nutztiere. Die Katastrophen durch Kernschmelze und durch Dammbrüche. Und selbst die Zeiträume, die der Planet braucht, um sich von uns zu erholen, hat der YouTuber beziffert, sogar noch deutlich höher als ich: er sprach vom Plastik in den Meeren, dass sich auch in 50 Millionen Jahren noch nicht abgebaut hätte und erst in 100 Millionen Jahren überhaupt nicht mehr nachweisbar wäre.

Entnommen hat der YouTuber das alles aus einer Fernsehdokumentation namens "Zukunft ohne Menschen", die eindrucksvoll darstellt, was nach unserem Ableben tatsächlich auf der Welt geschieht. Auf dieser basierten auch meine eigenen Schilderungen, diese Doku hat damals mein eigenes Interesse für dieses Thema auch geweckt. Nur habe ich mich dann selbst auch noch etwas weiter über Ökologie und die Folgen von Artenverlust schlau gemacht.

Die Doku ist heute bereits über 10 Jahre alt, und einige Punkte sind von führenden Ökologie-Experten auch inzwischen kritisiert worden. Die Rückeroberung durch die Natur sehen heute längst nicht mehr alle von ihnen so positiv und erkennen einige Probleme, an die vor 10 Jahren noch niemand dachte - wie etwa die konkreten Folgen des Plastikabbaus in dem nun doch wirklich extrem langen Zeitraum, was sehr wahrscheinlich zu einem Beispiellosen anoxischen Ereignis führen wird.

Dass ich den Expertentitel hier bekommen habe, liegt nicht zuletzt nur an meinem Interesse, und dass ich mich stets bemühe, hier fundierte Antworten abzuliefern. Die meisten Nutzer wissen das auch zu schätzen, weshalb ich es mir doch sehr verbitte, dass du mich deswegen angreifst. Ich habe mir das schließlich nicht ausgesucht oder darum gebeten, noch bilde ich mir irgendetwas darauf ein, diesen Titel bekommen zu haben.

Du darfst selbstverständlich gern anderer Meinung sein als ich, du kannst die Zukunft ohne Menschen auch gerne etwas optimistischer sehen, aber dass unser Verschwinden nur positive Folgen hätte - dass glauben nicht einmal deine eigenen Experten, und wenn doch, sind es schlichtweg keine.

Wenn du Wert auf eine weitere Diskussion legst, so erwarte ich von dir erstens mehr Sachlichkeit. Denn das Thema, über das wir hier sprechen, ist viel zu wichtig, als dass wir nur in harschen Tönen darüber streiten. Zweitens erwarte ich, dass du mir - solltest du tatsächlich das Recht auf eine Gegenthese geltend machen wollen - dann das nächste Mal etwas substanzielleres lieferst als nur ein YouTube-Video, vielleicht einen wissenschaftlichen Fachartikel oder wenn es doch ein Video sein soll, dann ein Interview von jemandem mit einem Doktortitel. Auf freche ad-honinem-Argumentationen und kindischen mit-dem-Fuß-Aufgestampfe gehe ich nicht ein. Haben wir uns da verstanden?

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@MarkusPK
  • Wieso ausgerechnet einen Doktortitel? Was bringt Dir der Doktortitel? Ist doch nur ein erfundenes Konstrukt von Menschen um sich als was besseres zu sehen. Um auf deine Frage einzugehen, es gibt und gab Tausende Wissenschaftler die vor 100 Jahren und heute noch sich alle einig sind, dass wenn die Menschen heute oder morgen verschwinden würden, der Grund ist irrelevant, rein hypothetisch, dann würde es der Welt sehr sehr gut gehen. Es gab bestimmt auf der Welt Millionen von andere rational denkende Wesen, Menschenähnliches Wesen. Und jeder hat sich so wichtig gesehen, wie Du es hier tust. Die Erde ist enorm standhaft und gibt immer wieder solche intelligenten Wesen eine Chance, bis sie es selber vermasseln und sie durch Vulkanen ausgelöscht werden wie die Dinosauriers. Die Erde holt sich immer wieder alles schneller als Du denkst, nur in paar Monaten bis Jahren alles zurück und fängt von vorne mit einer besseren Luft an. Wenn Menschen sterben, werden Millionen von Landwirbeltieren aussterben quasi unsere Vorfahren aber Bakterien, Pilze und starke Säugetiere werden sich durchboxen. Im Meer werden die Tiere aufblühen und sich rasant vermehren, alle verstorbenen Arten werden durch die Evolution wieder ins Leben gerufen. Der Mensch ist nicht mal die Rede wert, wenn der Mensch da ist, bedeutet es, das Tiere ihre Lebensgrundlage verlieren. Die ganzen Agrarflächen darüber brachen wir nicht sprechen, verlieren ihre natürliche Lebensraum durch den Menschen. Milliarden von Tieren sind schon durch Menschen gestorben, die ihr nicht mal wisst. Jedes Jahr sterben neue Arten durch Landwirtschaftliche arbeiten und Besetzung der Nutzflächen für deine Nahrung. Der Mensch ist dermaßen unwichtig für die Tiere, Natur, Erde über Universum brauchen wir nicht mal sprechen, die lachen die Erde aus. Die Erde hatte genug solche intelligenten Primaten die sehr egoistisch mit ihrer Lebensgrundlage umgegangen sind und sie ausgelöscht haben und der Mensch steht schon bald auf der Liste. Aber die Tiere werden wegen unser egoistischen Art auch vielleicht verschwinden müssen (erst mal ) vielleicht auch nicht. Der Mensch ist erst abhängig von Tieren dann von der Natur. Aber die Natur ist nicht von Tieren oder Menschen abhängig. Also hat der Mensch biologisch keine Berechtigung auf der Welt. Und du meinst es gab besiedelte Siedlungen, wo keine Menschen mehr waren und es ruhig wie in Horrorfilmen war? 😅 In der Natur singt auch keiner oder dreht das Radio laut. Die sind auf ihrer Art und weise beschäftigt. Und alleine die Stimme und der Klang von der Natur und Meeresrauschen ist unbezahlbar, es ist echtes Leben. Nicht wie in der Stadt. Und die Tiere wenn sie angreifen, ist so ob es ein Konzert wäre also auf ihrer Art und weise ist ein Leben vonstatten. Dein Leben und Geisterhaus wollen sie auch nicht. Kannst es einfach nicht einsehen, das die Menschen kein Relevanz haben😂 aber Tiere schon...
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@jayden00

"Was bringt Dir der Doktortitel? Ist doch nur ein erfundenes Konstrukt von Menschen um sich als was besseres zu sehen. "

Einen Doktortitel in Naturwissenschaft erhält jemand, der sich intensiv mit seinem Themenbereich auseinandergesetzt hat, und das über mehrere Jahre. Wir reden darüber, dass man ersteinmal seinen Master macht, was 3-4 Jahre dauert und danach als Doktorand 4-5 Jahre dranhängt. Denkst du die trinken den ganzen Tag nur Kaffee?

Welchen Schulabschluss hast du denn, wenn du meinst, dass du in solchen Themen IRGENDEINE Autorität darstellst, die uns in einer verbalen Art und Weise maßregelt und es als besser ansieht, wenn wir Menschen hier nicht mehr auf der Welt existieren?

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@oopexpert

Habe mein Abitur mit 1,.. bestanden. Hast du überhaupt irgendein Abschluss? Obwohl Abschlüsse mich nicht interessieren. Der Mensch soll doch verschwinden, was ist daran so schlimm. Zugute für die anderen, sollen die auch mal glücklich sein. Der Mensch zerstört alles, sonst würde ich sowas nicht sagen. Der Mensch ist so uninteressant für das Ökosystem und das weiß du sogar besser als ich aber sieht sich besser als andere Spezies und denkt sie wären wichtig gar wichtiger und der Punkt regt mich extrem auf.

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Danke für den fundierten Beitrag.

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Bist du nicht der, der Raubtiere ausgestorben sehen möchte? Dann kann man mit dir nicht ernsthaft reden.

Ich sage nur mal:

  1. Den meisten Menschen sind Menschen wichtiger als Tiere.
  2. Menschen brauchen die Tiere, daher ist es dumm, sie schlecht zu behandeln oder gar auszurotten.
  3. Der Mensch ist nicht das einzige Wesen, das in der Lage ist, sich seine eigenen Lebensgrundlagen zu zerstören.

Wer noch?

Wieso nur dann gut behandeln, wenn man sie braucht. Sowas ist egoistisch und falsch, man sollte alle Lebewesen respektieren, alle sind gleich.

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@jayden00

Ich glaube kaum, dass du in der Position bist, meine Einstellungen moralisch zu bewerten.

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@ThomasJNewton

Und bist du in der Position meine Einstellung moralisch zu bewerten?

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@ThomasJNewton

Genau jeder hat seine eigene Moral und das sollten wir in der Gesellschaft respektieren.

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@jayden00

Fein. Geht aber nur solange gut, bis die moralischen Grundsätze des einen zu Ideen führen, die dem mit den anderen Grundsätzen den Tod wünschen. Da darf der Respekt dann gerne aufhören. ;-)

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@jayden00

Naja, du hast in einem anderen Thread geschrieben, dass du es gut finden würdest, oder es besser für die Natur wäre, wenn der Mensch verschwindet. Da dieser Gedanke aber nur dann funktioniert, wenn ich dabei draufgehe, habe ich das schon persönlich genommen. Selbst wenn du dich auch mitgemeint hast - Respekt ist für so einen Radikalismus wirklich etwas viel verlangt. :-)

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@MarkusPK
  • Du lebst nur noch 20-30 Jahre und bist Tod aber ich meinte es nicht jetzt sondern irgendwann mal hoffe ich, dass die Menschheit ohne Schmerzen auf der Bühne, wie sie gekommen ist wieder verschwindet.

Damit andere Spezies mit ihrer Niveauskala sich gegenseitig um Ressourcen streiten. Aber der Mensch ist hinterhältig und nutzt seine Intelligenz sehr gut aus (ins Negative). Tut nichts mehr für die Umwelt, Natur, Ökosystem Hauptsache nehmen und alles andere ist egal. Was interessieren mich andere Spezies, sind doch nur Tiere, obwohl sie vergessen das sie auch nur Tiere sind und sogar wertloser sind. So bekommt man Abschaum von Menschen. Schäme mich diese Spezies anzugehören. Sogar meine Geschwister sagen das Gleiche. Und ich bin der asoziale und habe keine Moral. Ich habe am meisten Moral, das was ihr nicht kennt. Moral ist für mich das keine Lebewesen leiden sollen. Weder Mensch oder andere Tiere!

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@jayden00

Leid gehört aber zum Leben zwangsläufig dazu, schon seit sich die erste Amöbe überlegte, dass es für sie lukrativer sei, ihren Nachbarn einfach zu fressen, anstatt mit ihm zu koexistieren. Die Balance zwischen Gedeih und Verderb, zwischen Leben und Sterben, zwischen Fressen und gefressen werden ist nunmal die Triebfeder der Evolution und der einzige Grund, weshalb das Leben auf der Erde überhaupt so lange möglich war.

Wie kommst du eigentlich zu dem Schluss, dass jeder, der Tierprodukte konsumiert, nicht an einem nachhaltigen Miteinander interessiert sein kann? Das machst du dir da echt ein bisschen einfach. Jedem, der kein Veganer ist, die Moral abzusprechen ist ein unverschämte Dreistigkeit, für die du dich gefälligst entschuldigst.

Ich zum Beispiel esse Fleisch, trinke Milch, trage Leder und setzte mich trotzdem - nein, nicht trotzdem, gerade deswegen! - für Tier- und Artenschutz ein. Ich möchte, dass meine Produkte erstens eine einwandfreie Qualität haben, und dafür muss es den Tieren, die dafür genutzt werden, gut gehen. Grausamkeit gegen Tiere und die viel kritisierte Massentierhaltung lehne ich genauso vehement ab wie du!

Doch ich mache aktiv etwas dagegen, indem ich die Konkurrenz zu den Ausbeuterbetrieben unterstütze und meine Tierprodukte vorrangig (ich hätte gern "ausschließlich" geschrieben, aber das gelingt mir leider nicht immer) bei Produzenten kaufe, die Wert auf eine nachhaltige Tierhaltung legen. Als Veganer tust du jedoch nichts, denn du boykottierst. Du übernimmst damit aber keine Verantwortung für deinen Konsum, du sagst nur, dass du das alles nicht unterstützt - mehr passiert da aber nicht. Deine Stimme ist damit bloß eine Enthaltung, aber keine Gegenwahl.

Und mal ehrlich: wenn du wirklich so ein moralischer Mensch wärst, so müsste dir doch vielmehr an einer Welt gelegen sein, in der Mensch und Tier gemeinsam leben, in der Ressourcenschonend und auf Nachhaltigkeit bedacht gewirtschaftet wird, in der die Ressource "Tier" geachtet und geschätzt wird und in der auch du selbst ein Bleiberecht hast. Für so eine Welt würde ich gerne mit dir kämpfen.

Nur dazu muss man schon aktiv werden. Veganer sind dazu jedoch meistens zu bequem. Schließlich leben sie in dem Wahn, dass sie dadurch, dass sie eigentlich nichts tun, die Welt verändern würden. Und das reicht dann ja eigentlich schon. Ich will dich damit nicht persönlich angreifen, ich habe nur bereits so viel Heuchelei bei diesen Leuten erlebt, so viel Uneinsichtigkeit, aber dafür so wenig echte Handlungsbereitschaft, dass es mich wirklich ermüdet, mich über das Thema zu unterhalten.

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@MarkusPK
  • Markus ich verzichte auf alles was mir mal lieb war! Denkst du wirklich ich habe Schokolade mit Kuhmilch nicht geliebt oder einfach rauszugehen ohne jedes Mal zu schauen, ob es tierfrei ist. Ich habe geliebt zu grillen, geliebt jeden Tag Döner zu essen oder meine Pizzen so ausrichten, das meine Augen sich beide von weiten zu gewinkt haben. Habe „radikal und extrem“ für einen jungen Mann der bald 21 wird und mit einem wilden Umwelt die nur 24/7 feiern war und alles egal war. Ich habe jeden Tag gefeiert und das gegessen was mir lecker war und habe mit meinen 21 radikal nur nach ein Video mein Leben umgestellt, nicht nur aufs Essen bezogen. Weißt du wie meine Umwelt damit umgegangen ist, habe bis heute Dispute mit ihnen und werde nie wieder Tierprodukte konsumieren, weder Nahrungs- oder Bekleidungstechnisch. Meine Familie respektiert und liebt mich wie immer noch, muss sie auch :) aber mehr kann ich nicht machen, was soll ich noch machen außer bewusst zu leben und versuchen Tierleid soweit es geht zu entgehen. Habe viele Seiten mit vielen Followern und bemühe mich Denkanstöße weiterzugeben. Soll ich noch Politiker werden? Dafür muss ich tief ins System und das will ich nicht. Ich will meine Ruhe haben aber muss leider Menschen erreichen, weil sie das Leid anrichten, sonst wären sie mir alle egal. Und es ist immer noch zu wenig für dich, das ich für euch und mich tue?
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@jayden00

Also, was konkret tust du denn? Ich lese da nur, dass du dich selbst geißelst. Deine Bedürfnisse unterdrückt und auf Dinge verzichtest, die du früher geliebt hast. Das stellt jedoch keinerlei Leistung dar.

Ich lese da weiter, dass du ständig mit deinen Mitmenschen diskutierst und Internet-Seiten betreibst, um deine Ideen (die ja nicht mal deine sind, sondern wie du selbst sagst aus einem Youtube-Video stammen) weiterzugeben. Auch das ist keine Leistung. Ich nenne das lediglich Missionarsverhalten.

Die Welt wird so jedenfalls nicht verbessert. Nicht ein einziges Tier gerettet. Du lebst in einer Seifenblase, die hübsch und bunt schillert und dir das Gefühl gibt, ein besserer Mensch zu sein. Es bleibt jedoch so wie ich das sehe nur bei diesem Gefühl.

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@MarkusPK

Ich tue mit meiner Aktion sehr viel, glaub es mir. Das ich auf alles verzichte, was ich geliebt habe, nennt man Selbstbeherrschung und es ist eine große Leistung, denn ohne Selbstbeherrschung würde es die Menschheit in der Form nicht geben. Du könntest keine Woche ohne Tierprodukte auskommen. Und ich tue für meine Mitbürger und der Umwelt sehr vieles indirekt auch direkt. Mehr als du, das ist sicher.

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Von einem objektiven, übergeordneten Standpunkt lässt sich das nicht eindeutig festlegen. Die menschliche Gesellschaft kann aber nur funktionieren, wenn man Menschen wichtiger nimmt als Tiere. Dies soll aber im Umkehrschluss nicht bedeuten, dass man mit Tieren machen können sollte, was man will. Die Tiere, die in unserer Gesellschaft getötet und gegessen werden, sind auf genau die gleiche Weise empfindungsfähig wie wir. Das was wir ihnen antun, nehmen sie sicher genau so wahr, wie wir es an ihrer Stelle tun würden. Sie mögen nicht unseren Intellekt haben, aber um zu Leiden braucht man keinen Intellekt. Tiere ohne Notwendigkeit als Nahrungs- oder Rohstoffquelle auszubeuten ist grausam. Kein Tier will ausgebeutet werden, kein Tier will eingesperrt sein, und kein Tier will sterben.

  • Wenn Menschen aber die Tiere gleichwertig und ebenbürtig angesehen hätten, würden sie heute in der menschlichen Gesellschaft solche grausame Taten nicht exekutieren. Meiner Meinung nach, genau deshalb passiert solche Taten nonchalant ohne Gewissensbissen in der Gesellschaft mit den Tieren, weil sie als Objekt (Dreck) angesehen werden. Der Name die sie gekürt bekommen haben „Nutztier“ sagt schon alles. Kein bisschen Respekt Gegenüber Denkende-fühlende Lebewesen. Ein Gesellschaft würde besser funktionieren, wenn sie endlich einsehen, dass Tiere gleichwertig sind und man alle Lebewesen gleich mit Respekt behandelt würden, die sich daneben benehmen auch gleichwertig bestrafen. Aber bis dahin dauert noch Millionen von Jahren. Früher hat man auch Homosexuelle Menschen angekettet und quälen lassen, war was ganz normales. Nehme die Systeme der Gesellschaft solange sie so agieren und verhalten, kein bisschen ernst aber unterordne mich aus Respekt der Ruhe. Der Mensch ist die Tiere sind gleichwertig, keiner ist besser. Biologisch sind sogar Tiere wertvoller.
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@jayden00

Das Thema ist nicht so simpel. Was ist mit den Ameisen unter der Schuhsole? Man könnte das Haus nicht mehr verlassen. Was ist mit Ratten in der Kanalisation? Wenn die sich ungehindert vermehren, sterben wir alle an Epidemien. Ohne Raubtiere und ohne Bejagung zur Populationskontrolle vermehren sich Wildschweine und Rotwild so lange bis sie alles kahlgefressen haben, und vor unseren Haustüren stehen. Die menschliche Gesellschaft kann mit einer Gleichstellung von Mensch und Tier nicht funktionieren. Auch als Veganer muss man realistisch sein.

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@jayden00

Für mich ist es eine Frage der Notwendigkeit. Tiere als Nahrungs- und Rohstoffquellen auszubeuten ist bei uns heute nicht mehr notwendig, und daher einfach nur grausam. Ohne Populationskontrolle kann aber die Gesellschaft nicht funktionieren. Ich gehöre nicht zu den Misanthropen, die die Menschheit am liebsten ausgerottet sehen wollen, damit nur noch Wölfe Wildschweine und Rehe töten, anstatt Jäger.

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@BerwinEnzemann
  • Keine Sorge bin kein Menschenfeind, meine Familie die ich über alles Liebe sind Menschen. Es ging nur ums Prinzip, ich würde sogar auf mich und alle Menschen verzichten, wenn weiterhin nur in einer Woche Tiere so viel geschlachtet werden wie die Ermordung in der ganzen Menschheitsgeschichte. Sowas ist abnormal und mit Tieren meine ich keine Bakterien, Pilze, Ameisen oder Ratten. Tiere die friedliebend sind und wie objektive behandelt werden. Deshalb sage ich wieder das biologisch kein Mensch mehr wert ist sondern im Gegenteil außer in der Gesellschaft. Will damit nur ausdrücken, dass wir was schlimmes tun und wir uns nicht als was sehr besonderes sehen sollten, halt mehr Respekt. Wir sind alle gleich. Aber anscheinend werde ich als Menschenfeindlich betitelt, dachte gerade jemand wie Du versteht mich.
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@jayden00

Ich verstehe schon, was du meinst, nur habe ich eine ganz andere gedankliche Herangehensweise. Für mich persönlich spielt es keine Rolle, wer mehr wert oder wichtiger ist. Solche Kategorisierungen spielen in meiner Weltanschauung keine Rolle. Das einzige was für mich zählt ist, dass die Tiere in der Nutztierhaltung genau so fühlende Geschöpfe sind wie wir, und es keinen Grund gibt, ihnen diese Grausamkeiten anzutun. Wir haben da vermutlich etwas unterschiedliche Weltanschauungen.

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@BerwinEnzemann

Ja haben wir auch aber mit solchen Kategorisierungen fangen die Menschen an, die sich mischköstlich ernähren. „Ist doch nur ein Tier, also können wir es mit ihnen machen“ deshalb ist der Begriff für mich sehr wichtig, dass solche Geschöpfe auch Gefühle haben und genau so viel wert sind, wir sind auch nur Tiere und nix besseres aber wieso sollte ich Menschenfeindlich sein, gibt es sowas überhaupt😂. Wenn dann hat es ein Grund, schau mal was sie anrichten aber ist sowieso nicht auf alle bezogen, nur auf die Eigenschaften.

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