Was ist wenn staatsanwalt 2 jahre Höchststrafe fordert, kann auch drunter verurteilt werden?

10 Antworten

Natürlich kann auch darunter verurteilt werden. Das Gericht stzt die Strafe fest, nicht der Staatsanwalt. Allerdings hat der Staatsanwalt die gleichen Rechtsmittel wie der Angeklagte.

Hallo, es gibt von bis Spannen. Es kommt auf die Straftat an. Meistens fordert der Staatsanwalt eine höhere Strafe als der Richter am Schluß entscheidet. Allerdings gibt es auch Ausnahmen, wo der Richter eine höhere Strafe verhängt als der Staatsanwalt fordert. Es kommt auch auf das Einlassen des Täters an. Wenn er alles wahrheitsgamäß zugibt und keine weiteren Zeugen befragt werden müssen, er seine Tat bereut und sich entschuldigt, wird der Richter milder urteilen. ich wünsche viel Glück und liebe Grüße von bienmaus63

Ein Richter ist in seiner Entscheidung vollkommen frei (im Rahmen der Gesetze natürlich). WENN er von der Schuld des Täters überzeugt ist und der Meinung, 1 Jahr auf Bewährung ist als Strafe tat- und schuldangemessen, dann kann/wird er denjenigen auch nur zu 1 Jahr a.B. verknacken. Ist er aber andererseits der Meinung, 2 Jahre reichen nicht aus, dann kann er auch über den Antrag des Staatsanwaltes gehen - bis zur gesetzlich zulässigen Höchststrafe. Und da oft eine der Parteien - Staatsanwalt und/oder Verteidiger - mit dem Strafmaß nicht einverstanden ist, besteht ja die gesetzliche Möglichkeit der Berufung.

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