Was ist wenn mein Hund zubeisst?

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14 Antworten

Euer Hund verteildigt das Revier und beschützt seine Familie. Wenn die Nachbarn Ihren Hund nicht unter kontrolle haben und der immer durch die Hecke kommt ist das nicht euere Schuld. Falls euer Hund also mal zubeisst, weil der Nachbarshund die Warnung nicht verstanden hat habt Ihr eigentlich keineswegs die Schuld. Schließlich ist deren Hund bei euch in den Garten und nicht anders herum.

Hey du solltest auf jedenfall mal mit dem Nachbarn reden (aber bitte nicht agro werden sondern ganz ruhig du willst doch keinen Nachbarkrieg oder ?) denn es kann ja nicht sein dass denen ihr Hund einfach so auf euer Grundstück kommt.Da du ja weißt dass dein Hund den vom Nachbarn nicht leiden kann solltet du darauf achten dass die beiden ich möglichst nicht in die Quere kommen damit es erst gar nicht zur Beißerei kommt.Denn wennn dein Hund mal zubeißt ( was eig obwohls fies klingt bei guter Erziehung nicht so sein sollte ) dann bist du natürlich die Schuldige. Die Antwort soll nicht irgendwie mies rüberkommen ok ? :D Viel Spaß mit deinem Hund ich hoffe dass mit den Nachbarn regelt sich noch .

Da ihr einen Hund besitzt, ist euer Garten entsprechend zu sichern. Das bedeutet AUCH, dass es keine Möglichkeit für ihn gibt, aus dem Garten zu verduften bzw. für andere Hunde einzudringen - Eine Hecke ist KEINE ausreichende Sicherung im Sinne der Gesetzgebung.

Wenn es zu einem Beißunfall kommt, wird Dir zumindest eine Teilschuld zugestanden, da eben Euer Garten nicht ausreichend gesichert ist und man als Hundehalter eh im Sinne der Gefährdungshaftung haftet, d.h. egal wie oder wodurch andere Personen oder Sachgegenstände vom Hund "beschädigt" werden - ihr seid haftbar.

Es liegt also in eurem Interesse, also euer Beider (Nachbar und Du), dass das Gartengrundstück ausreichend gesichert wird. Ich weiß ja nicht zu welchem Grundstück die Hecke gehört, aber da ihr beide Hundehalter seid, könnte man sich die Kosten ja durchaus teilen.

...das Problem bei der sog. Tierhalterhaftung gem § 833 BGB ist, daß diese eine verschuldensunabhängige ist. D.h. es ist egal, ob man etwas dafür kann oder nicht, richtet das Haustier einen Schaden an, muß der Halter dafür gerade stehen. Natürlich ist ein Mitverschulden des "Opfers" mit zu berücksichtigen. D.h. aber nicht, daß man nun die Übergriffe des Nachbarhundes erdulden muß. Dessen Halter können zivilrechtlich in Anspruch genommen werden, daß ihr Hund auf seiner Seite bleibt...

Nein,musst Du nicht. Dein Hund kann sich auf Eurem Grundstück frei bewegen. Wenn ein anderer Hund das Grundstück unerlaubt betritt,ist es Sache des Besitzers,für die Kosten seines Hundes aufzukommen. Würde der andere Hujnd Euren Hund beissen,so müsste auch der andere Besitzer dafür aufkommen. Er hat dafür Sorge zu tragen,das sein Hund nicht einfach in andere Gärten läuft.

Hi,

leider ist es so, dass du dafür sorgen musst, dass dein Hund auch im eigenen Garten niemanden beisst.

Hab hier ein Urteil vom BHG Karlsruhe gefunden (da geht's zwar um einen gebissenen Menschen, aber ich denke, die Vorsorge bleibt auch bei dem Nachbarshund bei euch):

Halter haftet wenn Hunde Besucher anfallen

*Ein Halter kann sich auch der Verantwortung dann nicht entziehen, indem er behauptet, es handle sich bei den Angreifern um Wachhunde, für die er wegen der so genannten Nutztier-Bestimmung nur beschränkt haften müsse.

Neben dem Tor eines Reiterhofs warnte ein großes Schild mit der Abbildung eines Rottweilers: "Vorsicht, bissiger Hund ". An der Tür zum Wohnhaus stand noch einmal "Warnung vor dem Hunde". Davon ließ sich ein Mann aber nicht abhalten, der seine Frau vom Reitunterricht abholen wollte. Nach mehrfachen, vergeblichem Klopfen öffnete er die Tür des Wohngebäudes und wurde von den dort befindlichen Rottweilern und einem Staffordshire Terrier, bei Publikumsverkehr normalerweise im Zwinger, zu diesem Zeitpunkt allerdings im Haus, arg zugerichtet.

"Purer Leichtsinn", sagten dazu die Richter und sahen den Hundehalter in der vollen Verantwortung: Sind Hunde bekanntermaßen aggressivund bissig, müssen sie besonders sorgfältig beaufsichtigt werden. Je gefährlicher die Hunde sind, desto größere Bedeutung erlangt ihre sichere Verwahrung. Das bedeutet: der Halter eines Kampfhundes haftet auch dann, wenn sich jemand dem Tier unbefugt nähert und es sich in einem eingezäunten Gelände befindet.

Der Hundehalter hat zu verhindern, dass Tiere ins Freie gelangen und Menschen verletzten können. Im vorliegenden Fall sei es also nicht ausreichend gewesen, dass die Tiere im Haus waren und Warnschilder auf die Hundehaltung hinwiesen.

BGH Karlsruhe, Az. VI ZR 238/04*

Ich kenne es aber auch, dass es einem Hund nicht passt, wenn ein anderer in sein Revier eindringt. Vielleicht könnt ihr mit dem Nachbarn zusammen einen Maschendrahtzaun durch die Hecke ziehen? Wir haben es so auch gemacht - zum Einen, um zu verhindern, dass unsere Hündin "ausbüxt und zu Anderen natürlich, um ungebetene Gäste fernzuhalten.

LG

DH liebe Biggi,sehr schöner und ausgiebiger Beitrag!!! Lg Tilly

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@Hexetilly

Kann es sein,das jedes Bundesland das anders sieht? Wir hatten nämlich in der Nachbarschaft diesen Fall und ganz klar musste der Halter des eindringenden Hundes dafür haften.

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@Naturkind

@Naturkind - das kann natürlich sein. Ich konnte hier nur dieses Karlsruher Urteil finden. Ich lasse mich, da selber Hundehalter, gerne eines besseren belehren. Was auch logisch wäre, denn der Halter des eindringenden Hundes hatte seinen Hund schließlich auch nicht unter Kontrolle.

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@Biggi1963

Ich bin mir auch nicht sicher. Aber gerade in Bezug auf Hunde werden ja ständig die Paragraphen geändert.

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ja durchaus, musst du drauf achten, dass dein hund nicht beisst, dass es dein garten ist, spielt keine rolle, es könnte auch ein kind sein

Kinder sind gar kein Problem für ihn da er mit Kindern groß geworden ist!!

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@Zwenni81

ausserdem kann ein hund durchaus unterscheiden ob ein mensch oder ein hund den er nicht mag einfach in seinen garten trabt..

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ganz einfach zum gegenschlag aushollen

kanns sein das du nur die überschrift gelesen hast? xD

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ich würde dir raten, mit den nachbarn zu reden, und, falls nötig, noch einen zaun vor/ hinter die hecke machen lassen, dann musst du dir darum keine sorgen machen, sowas ist wirklich lästig...

wie wäre es denn mal,wenn ihr auf -neutralem -gebiet versuchen würdet,die hunde zusammen zu führen,damit sie sich mal ohne verteidigungsstress begegnen könnten.läge doch nahe,denn man ist ja lange zeit nachbar und den stress mit den hunden muß man sich doch nicht andauernt antun.als verantwortungsvoller halter solltet ihr mal aufeinander zugehen und eine solche lösung versuchen,evtlmit hilfe eines gemeinsamen trainers.

da stimme ich dir zu, meistens helfen schon gemeinsame spaziergänge :) wir habens uns auf diese weise sogar mal mit nachbarn angefreundet, die uns früher voll genervt haben, und auch noch andere "nachbarprobleme" dabei gelöst, und die hunde hatten sich dann richtig lieb und haben immer miteinander gespielt ;)

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ich würd einfach mal bei der polizei oder nen anwalt anrufen und ihnen dein problem schildern, die kennen die genaue gesetzgrundlage besser

der andere hund ist selber schuld. Denn der Hund darfnicht in euern garten völlig logisch, dass dein hund sich im eigenen revier verteidigen darf

An sich ja, aber es ist ja euer Garten... Da bin ich mir jetzt nicht so sicher. Da müssten dann eigentlich die Nachbarn auf ihren Hund aufpassen.

kannst du mit dem nachbarn nicht reden?

sonst ruf beim ordnungsamt an

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