Was ist wenn mein Erbe vorm Antrag auf Erbschein schon augegeben wurde?

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5 Antworten

Grundsätzlich muß die Stiefmutter das Geld natürlich der ersetzen soweit die anderen Erben Anspruch darauf haben bzw. hatten. Ausgenommen hiervon sind die Erbfallkosten insbesondere die Kosten der Beerdigung.

Die Frage ist natürlich wie die Stiefmutter an das Geld gekommen ist. Dazu benötigt sie eine Vollmacht oder einen Erbschein.

Beim Erbschein muß die Stiefmutter die Kinder selbstverständlich angeben und eine EV abgeben das keine weiteren Erben bekannt ist.

Wenn es Kinder gibt, muss sie sie bei der Beantragung des Erbscheines benennen. Gibt es ein Testament und sie ist Alleinerbin, habt ihr den Pflichtteilsanspruch. Den müsst ihr von ihr fordern und dafür muss sie, da kommt sich nicht drum herum, ein bewertetes Nachlassverzeichnis aufstellen.

Ihr könnt euch auch an das Nachlassgericht wenden und einen Erbschein beantragen, wenn es kein Testament gab und unter Vorlage dessen bei der Bank Finanzauskunft verlangen. müsst ggf. für Kontoauszüge zahlen, aber das ist es evtl. wert.

Und vlt. alle zusammen einen Anwalt mit der Wahrung euerer Interessen beauftragen.

Anwalt beauftragen.

Dann hättte sie sich der Unterschlagung schuldig gemacht. Das ist eine Straftat.

Dan holt ihr es euch zurück, soweit sie nicht insolvent ist.

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