Was ist wenn man etwas getan hat, die andere Person aber sagt, dass man es nicht getan hätte, obwohl das ja nicht stimmt?

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6 Antworten

Die Hauptsache für Dich sollte sein , dass Du von Dir und Deinen Handlungen überzeugt bist ! Dann ist es unerheblich , was Ignoranten von Dir behaupten ! Vermeide es vor allen Dingen , Dich zu rechtfertigen , das wäre den Intriganten in die Karten gespielt .

Glaube an Dich und Deine Fähigkeiten , und lache den Zweiflern ins Gesicht !

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Kommentar von DBKai
17.09.2016, 10:55

Ich glaube, dass ich das sogar schon tue... ich bin mit mir eigentlich insgesamt eher zufrieden... ich bin nicht perfekt und kann mich in vielen Bereichen auch noch verbessern - aber es gibt bestimmte Dinge, wo ich schon finde, dass ich sie bereits gut kann... bei manchen finde ich auch, dass ich sie besser als andere kann - genau so wie es Bereiche gibt, wo ich den Eindruck habe, dass andere etwas besser können als ich... z. B. kann ich keinen 5-fach-Salto... und den werde ich auch niemals können, so wie ich mich einschätze... xD Ich hab jedenfalls kaum ein Problem damit zu den Dingen, die jemand besser kann als ich auch zu stehen...

Mein Problem liegt darin, dass ich den Eindruck habe, dass viele Leute meine Arbeitskraft für sich ausnutzen wollen... meine guten Leistungen werden eben ignoriert und man sucht etwas, was man an mir schlecht machen kann... dies tun Leute, die ich meist für keine besonders guten Vorbilder halte.... und wenn ich mich dann gegen unfaire Kritik (wo die mir sagen, dass ich etwas machen soll, was ich bereits mache - diese das aber wohl bewusst ignorieren) wehren will und ihnen widerspreche, dann werde ich schnell gekündigt... entweder ich tue also alles, was diese von mir wollen - egal ob gut oder böse und all das auch noch ohne zu Murren - lasse mich bereit willig ausbeuten - oder ich bin weg vom Fenster... So sieht mein Alltag leider derzeit häufig bei der Arbeitssuche aus... Friss oder stirb-Einstellung meiner Vorgesetzten... 


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Du bist offenbar kaum in Erscheinung getreten.

Hauchst du nur sehr leise deine Anliegen, dass man dich kaum hört? Wirst du zu selten aktiv? Wenn du über einen Monat zwei Fragen gestellt hast, und dir das nicht leicht fällt, dann kommt dir das möglicherweise viel vor, aber von anderen bist du damit gar nicht wahrgenommen worden.

Du bist offenbar wenig präsent. Dein Engagement ist offenbar nicht zu erkennen. Offenbar wirkst du passiv.

Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung weichen oftmals stark voneinander ab.

"Sich zu wehren" macht schon mal einen sehr schlechten Eindruck. Sich zu bemühen, Kritik anzunehmen und daran zu arbeiten, viel besser in Erscheinung zu treten, das wird weitaus hilfreicher sein.

Wenn du dich nicht deutlich und klar genug äußerst, kommst du bei anderen nicht an und wirst nicht gehört. Es liegt dann aber nicht an den anderen, sondern vor allem bei dir, daran etwas zu ändern.

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Kommentar von DBKai
17.09.2016, 11:17

Das alles kannst nicht beurteilen, da du mich nicht kennst und nicht dabei warst...

Du kannst du glauben, dass es ev. so sein könnte... aber du kannst mit diesen Vermutungen auch komplett daneben liegen - es kann auch sein, dass das Problem rein bei den anderen liegt...

Soll man sich niemals wehren, wenn einem Unrecht getan wird? Soll man jedem Taschendieb die Geldbörse gleich freiwillig in die Hand drücken? 

Was ist bei unfairer Kritik? Ich kann wohl mit guter konstruktiver Kritik umgehen und so etwas weiß ich dann auch zu schätzen... aber es gibt Kritik von Leuten, die ich nicht vorbildhaft finde und wo ich nicht den Eindruck habe, dass ich etwas von ihnen lernen kann und will... und es kommt auch vor, wo mir Leute Dinge vorwerfen, die ich bereits tue und das ist unfair... Du trägst z. B. den Müll runter und nachher wird zu dir gesagt, dass du nie den Müll runter trägst... Wie damit umgehen???

Ich habe versucht mich deutlich und klar zu äußern, doch wenn man den Vorgesetzten nicht nach dem Mund redet wird man sofort gekündigt!

In dem Fall kann es auch sein, dass es nur an den anderen liegt und nicht an mir. 

Kaum in Erscheinung getreten? Ich habe meine Aufgaben gemacht und ich finde, dass ich sie sogar überdurchschnittlich gut gemacht habe - so aus meiner Wahrnehmung heraus... und ich habe auch Hilfe angeboten... mir neue Aufgaben gesucht... und habe auch klar gesagt, was mir wichtig ist...

Wenn man mich kaum hört, kann man einfach sagen: "Ich hab das nicht verstanden - könntest du es nochmal sagen?" Und sonst merke ich es eh, wenn das was ich gesagt habe, nicht gehört wurde und suche bei passender Gelegenheit das Gespräch!

Selten aktiv? Ich mache meine Aufgaben und stelle Fragen, wenn etwas unklar ist... Ich werde aktiv, wenn es nötig ist... und falls es ein Problem geben sollte, bin ich offen für ein Gespräch um eine einvernehmliche und vor allem faire Lösung zu suchen und zu finden...Leider sieht die Lösung von manchen Vorgesetzten so aus, dass man sofort gekündigt wird, wenn man sich nicht bei ihnen einschleimt und mit ihnen gut stellt, sondern klar sagt, wie man etwas wahrnimmt und wo man sich unfair behandelt fühlt...

Wenn ich in einem Monat nur 2 Fragen stelle ist das doch völlig ausreichend, wenn ich gerade nicht mehr Fragen habe... Man sollte nicht Fragen um des Fragens willen sondern um sich besser auszukennen, wenn man etwas nicht versteht! Das ist der SINN des Ganzen. Somit ist es ganz egal ob es 2 Fragen oder 100 Fragen sind... es kommt nur darauf an, dass die Person sich danach besser auskennt als vorher... 

Mein Engagement ist nicht zu erkennen? Ich glaube, dass Leistung eigentlich gut feststellbar ist... wenn man es feststellen will... und ich habe den Eindruck, dass es genug Leute gibt, die da weniger engagiert sind und meine Leistungen eben nur für sich ausnutzen wollen... 

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Je gelassener man sowas trägt, desto besser. Es gibt Menschen mit übertriebenem 'Gerechtigkeitssinn', der fast ins Querulantische geht, und die kriegen nirgends Sympathiepunkte. Die Welt ist ungerecht und man muss mit solchen Dingen souverän umgehen. Sonst hast du Pech.

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Kommentar von DBKai
17.09.2016, 11:08

Die Welt mag ungerecht sein - man kann sich aber aktiv für mehr Gerechtigkeit einsetzen.... durch Bildungsangebote... Menschenrechte... selber nicht so sein.... offen für Gespräche auf Augenhöhe sein... Lösungen für bestehende Probleme suchen... 

Ich habe momentan auch häufig Grund zur Beschwerde, weil ich einfach den Eindruck habe, dass ich tun kann was immer ich will und es bestimmten Leuten niemals recht machen kann - diese immer etwas, was ich tue als Fehler hinstellen und meine Arbeitskraft für sich ausnutzen wollen... wenn ich mich dann gegen unfaire Kritik und Beschuldigungen wehren möchte, dann werde ich schnell gekündigt... Widerspruch ist nicht gewünscht... Die die länger da sind habe automatisch immer recht und missbrauchen so ihre Machtposition... Als neuer Mitarbeiter ist man diesen Leuten dann meist komplett ausgeliefert und kann sich nicht gut helfen... 

Wie sollte ich es in meinem Fall sonst machen? Wenn mir jemand vorwirft gewisse Dinge nicht zu tun, die ich in Wahrheit aber bereits tue und die diese Person offenbar bewusst ignoriert? Soll ich sagen, dass sie richtig liegt und ich es in Zukunft machen werde? Im schlimmsten Fall muss ich das unter diesen Umständen wohl sogar so hinnehmen....ich würde es wirklich schätzen, wenn ich zur Abwechslung mal einen Vorgesetzten hätte, den ich auch mal für voll nehmen kann... 

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Da ist mit jeder Person, die sich so verhält, ein Gespräch über Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung zu führen.

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Kommentar von DBKai
17.09.2016, 10:57

Wohl wahr... Pech ist es nur, wenn sich die Vorgesetzten so verhalten... denn diese sind selten daran interessiert... und missbrauchen meist ihre Machtposition

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Wenn das auf der Arbeit passiert, ist das Mobbing, da helfen genaue Dokumentationen, was man wann gemacht hat, so eine Art Tagebuch.

Oder meinst du das Allgemein?

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Kommentar von DBKai
17.09.2016, 10:50

Allgemein... aber in meinem Fall betrifft es häufig eher die Arbeit... 

Ich dokumentiere es und habe auch heute eine Mail an die Vorgesetzten von meinen Vorgesetzten geschrieben... 

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Könnte an mangelnder Selbstkritik liegen.

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Kommentar von DBKai
17.09.2016, 10:59

Richtig - es könnte auch daran liegen...

Mangelnde Selbstkritik von Seiten des Vorgesetzten ODER von Seiten des neuen Mitarbeiters... 

Viele Dinge könnte man ja feststellen und/oder beweisen... durch Gespräche eine für beide Seiten passende und vor allem faire Lösungen suchen und finden.

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