Was ist, wenn eine Nonne heimlich Geschlechtsverkehr hat?

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14 Antworten

Sofern sie dies willentlich und wissentlich macht, dürfte nach meinem Wissen zur katholischen Morallehre eine schwere Sünde (=Todsünde) vorliegen (wobei es hierfür egal ist, ob es heimlich geschah), welche zum Verlust der heiligmachenden Gnade und damit zum Verlust des Zugangs in die Nähe Gottes führt (also Hölle im Sterbensfall und Kommunionverbot).

Man kann die Gnade wiedergewinnen, indem man diese schwere Sünde beichtet oder im Sterbensfalle und Unmöglichkeit des Beichtsakraments durch die vollkommene Reue.

Dasselbe gilt im Übrigen für diejenige Person, welche am Verkehr teilnimmt.

Wenn sie erwischt wird: Dann erfolgt Sanktion durch die Ordensleitung gemäß den Statuten, im ärgsten Falle Ausschluss (jedoch nicht zwingend, hier ist nach dem Seelenheil der Nonne und den anderen Betroffenen inklusive den Mitschwestern zu entscheiden - es geht nach der katholischen Morallehre als Ziel immer darum, das für alle größtmögliche Seelenheil zu erreichen)

Belladonna1971 27.02.2017, 11:46

Bitte unterscheidet die unterschiedlichen Regeln in einem Kloster und verallgemeinert nicht! Ferner sind in einem Kloster MENSCHEN, die idR heutzutage gnädiger gegenüber scheinbaren Verfehlungen sind, wie Menschen ausserhalb eines Klosters.

Möglicherweise haben hier einge Nutzer ein völlig verqueres Bild über Ordensschwestern.

Belladonna (die mehrere Schuljahre bei den Franziskanerns verbrachte und unter Diakonissen ihre Ausbildung absolvierte).

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nobytree2 27.02.2017, 11:54
@Belladonna1971

Für die Todsünde gibt es keine verschiedenen Ordensregeln, auch für die Folgen einer Todsünde nicht, hier kann auch nicht der Mensch Gnade walten lassen, sondern nur Gott allein. Nach einer willentlichen und wissentlichen Sünde in einem wesentlichen Bereich (=Todsünde, dazu gehört auch der Verstoß gegen die voreheliche Keuschheit, das gilt auch heute noch) sind die von mir dargelegten Folgen seit jeher Bestandteil der katholischen Morallehre und werden es wohl immer bleiben.

Für die Sanktionen, welche die Ordensleitung (Äbtissin, Schwester Oberin) derjenigen auferlegt, welche gegen die Regeln verstoßen hat, habe ich ja auf die Statuten und das Ermessen verwiesen.

Ich will auf keinen Fall eine Nonne verurteilen, die Geschlechtsverkehr hatte oder hat. Sie wird im Zweifel immer noch ein besserer Mensch sein als ich. Dennoch: Die katholische Lehre ist hier eindeutig, was die Sünde anbelangt, und die Folgen für den Orden obliegt der Ordensleitung. Und was ich geschrieben habe, ist weder bösartig noch unmenschlich.

Was genau war falsch an dem, was ich sagte (unter der Prämisse der katholischen Lehre, in übrigen christlichen Lehre kenne ich mich nicht / weniger aus)?

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Schattentochter 27.02.2017, 14:10

Nur mal so - die "Todsünden" sind in der kath. Kirche abgeschafft... *seufz*

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nobytree2 27.02.2017, 14:28
@Schattentochter

NEIN, SIND SIE NICHT

http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P6I.HTM

Und sie können auch nicht abgeschafft werden. Es sind lediglich ein paar progressive Theologien und Laien, welche das fehlerhaft leugnen.

Es gibt Sünden, welche die Trennung von Gott herbeiführen, das war immer Lehre der katholischen Kirche und kann nicht abgeschafft werden.

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Raubkatze45 27.02.2017, 15:47
@nobytree2

Schattentochter: nur mal so ...... Wer sagt denn, dass Todsünden  in der kath. Kirche abgeschafft sind?  Habe ich als praktizierende Katholikin etwas verpasst? Der Katechismus als offizielle Stellungnahme der Kirche ist jedenfalls eindeutig

Allerdings spricht die Kirche außer der lässlichen Sünde (die das Gnadenleben schwächt aber nicht auslöscht) und außer der Todsünde (Verlust der heiligmachenden Gnade) auch von der "schweren Sünde" , während man in früheren Zeiten nur von lässlicher Sünde und Todsünde gesprochen hat.

Die schwere Sünde hat noch nicht den vollkommenen Bruch mit Gott zur Folge, aber sie trennt bereits von der Hl. Kommunion und müsste vorher bereut und gebeichtet werden.

Wann die schwere Sünde  zur Todsünde wird, weiß niemand - oft der Betroffene selbst nicht. Zur Todsünde gehören nämlich die klare Erkenntnis und der freie Wille. Erkenntnis und Wille können aber geschwächt sein, da gibt es viele Differenzierungen, die nur Gott kennt und die unserem Urteil nicht zusteht. Dennoch definiert die Kirche die objektive Todsünde, damit die Gläubigen wissen, wie schwerwiegend sie ist und die Gelegenheiten dazu meiden.

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earnest 28.02.2017, 11:28
@nobytree2

@nobytree:

Es gibt leider eine ganze Reihe erzkonservativer Betonköpfe, die immer noch dem seltsamen Konzept der "Todsünde" anhängen.

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nobytree2 28.02.2017, 13:01
@earnest

Wenn jemand anderer Meinung ist, kann er sie ja äußern und meiner Antwort einen Pfeil nach unten geben. Das finde ich angemessen, zumal wir alle oder doch viele auf der Suche nach der Wahrheit sind.

Die eine - auch von der katholischen Kirche vertretene und u.a. von meiner Wenigkeit geteilten Ansicht - sieht die Möglichkeit, dass der Mensch mit einer Sünde sich gegen Gott entscheiden kann, dass der Mensch Gottes Liebe nicht annehmen sondern wissentlich und willentlich in einer wesentlichen Entscheidung ablehnen kann. Gottes Liebe ist ein Angebot, uns steht es frei, sie anzunehmen. Da Gott das Leben ist, ist die Ablehnung irgendwie logisch eine Todsünde, ein Verstoß gegen die Ordnung, in welche Gott den Menschen geschaffen hat (Ordnung enthält auch den Bezug des Menschen zu Gott), ein Verstoß, welcher uns von Gott als unser eigentliches Leben trennt. Insofern ist die Todsünde schlicht eine Möglichkeit unserer Freiheit. Denn ohne Freiheit könnten wir uns ja auch nicht für Gott entscheiden, ohne Freiheit könnten wir Ihn nicht lieben. Somit setzt die existenzielle Liebe, die existenzielle Entscheidung für Gott immer die Freiheit der totalen, existenziellen Ablehnung voraus. Ein persönliches Ja zu Gott impliziert die Möglichkeit eines persönlichen Neins (=Todsünde) zu Gott.

Ich kann bei dem "Konzept" der Todsünde nichts falsch festgefügtes erkennen: die Todsünde ist einfach eine mögliche Antwort aus eigener Freiheit. Solange man lebt, kann man sich ja neu entscheiden, wenn man sich mal fehl entschieden hat. Solange wir uns entscheiden können, gibt es definitiv die Möglichkeiten der Entscheidung ...

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früher wurde sie mit Schimpf und Schande aus dem Kloster ausgestoßen. Heute wird sie wohl eher einer längeren Bußübung unterzogen, mit Gewissenserforschung, und auch Gesprächen mit der Oberin, ob das jetzt ein Ausrutscher war oder ob es ihr einfach unmöglich ist, sich des Geschlechtsverkehrs zu enthalten, na ja, und dann wird sie eben in aller Stille ihr Köfferchen packen müssen.

Buddhistische Mönche bzw Nonnen der meisten Traditionen habens da einfacher, wenn sie der Frühling überkommt und sie haltens nicht mehr aus, werden sie mal nen Tag oder so entbunden von ihren Gelübden, na ja, und denn man tou

Sieben Fragen in einer Stunde. Eine "grenzwertiger" als die andere.

Als Zeuge Jehovas betreue ich ein Katholisches Kloster in unserer Nähe zusammen mit einigen Glaubensschwestern die sich mit den Nonnen regelmäßig anhand der Bibel austauschen.

Laut der Bibel ist unehelicher Sexualverkehr immer eine Tödsünde! Doch diese kann nach der Bibel vergeben werden wenn einige Punkte erfüllt werden.

Nonnen Orden sind hieran aber nur begrenzt gebunden. Je nach Kirchenzugehörigkeit gibt es verschiedene Theologische Ansichten und Interpretationen hierzu.

Das die ein oder andere Nonne vielleicht mit einem Gläubigen, einem Geistlichen, ihrem Bischof oder mit einer anderen Nonne intim geworden ist, kommt vielleicht öfter vor als gedacht. Wie gesagt, ich kann mich nur auf diesen einen Orden und örtliche Gemeinden berufen die ich in Bezug auf die Römisch-Katholische Kirche kenne.

Nur weil eine Person ein Gelöbnis abgegeben hat oder älter wird, mag es sie nicht hindern Sex zu haben. In der katholischen Theologie gibt es auch einige Sexualpraktiken die erlaubt sind, um den eigenen Trieb zu drosseln!

Wie und wann so etwas geahndet wird, obliegt meist der Ordensleitung vor Ort, der Überregionalen Leitung oder dem Bistum.

Allerdings war es früher in der Römischen Kirche Tradition, dass Sexuelle Akte statt fanden. Siehe Wikipedia und "Vesta-Kult" sowie "Bischof von Rom" und "Papst".

Bei den Vastalinnen, den Urspüngen der Katholischen Nonnenorden war es normal, dass der Papst oder andere Geistliche zu gewissen Feiertagen, sexuell aktiv mit den jungfräulichen Orden wurde!

Auf diese Tradition beruft sich auch die Schwulenlobby im Vatikan. Der >60% der Vatikanischen Geistlichen angehören. So das diese nicht verurteilt werden.

Der Römisch-Katholischen Kirche ist vor allem ihr Ruf wichtig. Keinesfalls darf etwas an die Öffentlichkeit gelangen! Deshalb gibt es in Deutschland, Frankreich und Großbritannien auch gewisse Einrichtungen in die sexuell aktive Geistliche und Nonnen (egal ob Hetero oder Schwul) gemischt eingewiesen werden!

Dorthin werden auch Drogenabhängige oder Phädophille Geistliche eingewiesen. Es gibt im Internet einige Berichte darüber, dass in diesen Orten keinerlei sittliche Stimmung herrschen!

Einige Geistliche die deshalb zu Zeugen Jehovas konvertiert sind berichteten auch bereits darüber!

In einem mir bekannten Fall, schlief ein Geistlicher sowohl mit mehreren schutzbefohlenen Gläubigen als auch mit einigen zuvor genannten Nonnen. Die er zum Sex auch oral zwang. Der Geistliche wurde in eine Nachbar Gemeinde etwa 30 km weit weg versetzt. Die beiden Nonne nach Südafrika, als es heraus kam.

Eine andere Nonne fing eine Beziehung zu einem sagen wir schönen jungen Mann an, sie trafen sich öfter... Sie beichtete bevor es eine andere Nonne publik im Orden machte und bekam einige Ave Marias auferlegt!

Andere Nonnen zum Beispiel wurden von der Ordensmutter mit einer Rute geschlagen... Das fällt also immer anders aus. Der Wurstkäs ist allerdings wenn etwas zum öffentlichen Skandal wird. Dann kann eine Nonne alles verlieren bis zur Altersvorsorge!

nobytree2 27.02.2017, 13:40

In der katholischen Theologie gibt es auch einige Sexualpraktiken die erlaubt sind, um den eigenen Trieb zu drosseln!

welche? Quelle? Bitte beachten, dass der Katechismus der katholischen Kirche wie auf der Internetseite des Vaticans maßgeblich ist und nicht eine singuläre Meinung von irgendjemanden.

Bei den Vastalinnen, den Urspüngen der Katholischen Nonnenorden war es normal, dass der Papst oder andere Geistliche zu gewissen Feiertagen, sexuell aktiv mit den jungfräulichen Orden wurde!

Quelle für die Normalität bitte, sofern mit normal religionskonform gemeint ist.

Nonnen Orden sind hieran aber nur begrenzt gebunden.

Quelle bitte hierzu.

Allerdings war es früher in der Römischen Kirche Tradition, dass Sexuelle Akte statt fanden.

Das Wort "Tradition" ist etwas weit in diesem Zusammenhang. Es richtig, dass es extreme sexuelle Ausschweifungen gab (auch wollte wohl ein Papst mit seinen Kindern eine Dynastie begründen), welche aber allesamt nicht dem Weg zu Gott entsprachen und damit nicht der katholischen Religion.

Dann kann eine Nonne alles verlieren bis zur Altersvorsorge!

Ich denke, der Gnadenstand ist auch ein Thema. Allerdings will ich kein so negatives Bild der Nonne zeichnen wie hier vorgefunden.

Dass es extreme Perversionen in der KK gab und gibt, ist leider so. Dennoch darf die Perversion mancher nicht den christlichen Glauben überlagen, auch in der KK nicht.

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Roentgen101 27.02.2017, 14:31
@nobytree2

Bitte beachte, dass ich mich auf die Auslebung beschränkt habe und den Katechismus extra nicht erwähnt habe.

Im Katechismus steht auch, dass Gottes Name geheiligt und verwendet werden muss. Und doch hat die Kirche 2008 per weltweiten Dekret beschlossen, den Namen Gottes aus ihrer Lehre vollständig zu verbannen!

Bitte denke auch an Monsignore Nunzio Scarano, der sich 2008 öffentlich in Rom rühmte mit mehr als 100 verschiedenen Minderjährigen in einem Jahr geschlafen zu haben. Und von dem ganz Rom weiß, dass er Bordelle der italienischen Mafia in Rom und Umgebung besucht!

Wurde dieser aus der Kirche entfernt, wurde er verwarnt oder musste er Sühne leisten? Nein! Der Katechismus hat zwar Regeln, wird aber eben nicht bei jedem angewandt! Und das obwohl damals Papst Benedikt bescheid wusste! Siehe Vatileaks!

Die Katholische Glaubens- und Weltanschauungs- Gesellschaft hat ein Regelwerk heraus gebracht, dass sich mit der Auslegung der sexuellen Triebe beschäftigt.

In diesem wird Männliche Selbstbefriedigung heraus gestellt. Geistliche erhalten nach einer Beratung bei Pädophilen Gefühlen die Möglichkeit diese online auszuleben, damit dies möglichst innerhalb eines Zeitraums von 1-5 Jahren (was für wenn zutrifft, entnehmt ihr der internen Broschüre), nicht in der eigenen Gemeinde passiert.

In Limburg hat die Staatsanwaltschaft ja nun mal wieder einen Rechner sicher gestellt, auf dem mit Kirchengeldern Pädophile Videos konsumiert wurden in einem Büro, dass sowohl Bischof als auch Mitarbeiter während der Arbeit nutzten!

Das ist katholische Praxis!

Bitte verstehe, dass ich meine Antwort eben auf jenes Kloster beschränkt habe! Das sind Erfahrungen einer Seelsorge. Wie im ersten Beitrag erwähnt, mag dies wo anders auch anders laufen!

Übrigens gehört es zur Katholischen bzw. Evangelikalen Priester Ausbildung, Techniken für das Sexualverkehr zu erlernen, die solche Triebe verringern sollen. 

Hierfür werde ich wie oben beschrieben bald ebenfalls ein Video auf Youtube ein. Allerdings möchte ich dies hier eben nicht verlinken um nicht den Eindruck von Werbung vermitteln zu wollen.

Würdest du dich intern mit der KK beschäftigen, wüsstest du, dass Perversionen nicht nur eine Handlung einer Minderheit sind!

Darüber gibt es viele italienische Bücher, die meine Darstellung tragen. 

Jedenfalls werden sich mir gewisse Personen eher öffnen, da ich und andere Seelsorger von ZJ nicht das Recht haben jemand zu Verurteilen oder eine Strafe auszustellen.

Wenn sich mir nun eine Nonne anvertraut, die angibt Plugs und Dildos zu nutzen oder ein Priester oder ähnliches und dies keine Bestrafung darstellt auch in der Gruppe nicht, dann verbuche ich das auf der Haben Seite!

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Raubkatze45 27.02.2017, 17:26
@Roentgen101

Roentgen: Deine Ausführungen sind wohl eher eine "theologische Kriegslist". Das heißt, man hat keine Skrupel auch in bestimmten Situationen mit Lügen, Täuschungsmanövern und ähnlichem zu arbeiten.
Du sprichst davon, ein kath. Kloster "zu betreuen" und Geistlichen Unterricht in Bibelstunde zu geben ?  Allenfalls werden ZJ dort mit ihrer lästigen Anwesenheit vorstellig und geben sich gesprächsbereit. Vestalinnen sind absolut keine katholische Erfindung, sondern waren im alten Rom Tempelhuren der Heiden! Das hat mit Orden nichts zu tun.

Ich kenne viele Priester und keiner von denen hat im Studium gelernt, was du behauptest.  Diese Gangart zeigt, dass eben gewissen Leuten nichts zu teuflisch ist, wenn es gegen die Kirche geht.

Oder sollte man sagen "theokratische Kriegslist"? http://www.antichrist-wachtturm.de/

Und doch hat die Kirche 2008 per weltweiten Dekret beschlossen, den Namen Gottes aus ihrer Lehre vollständig zu verbannen!

Lachhaft! Da ist wohl mehr der Name des Gottes der ZJ gemeint.
Die Israeliten haben nie «Jehova» gesagt, sondern wahrscheinlich
«Jahwe». Später wagte man nicht mehr, den heiligen Gottesnamen
auszusprechen und sagte statt dessen «Adonaj» (=Herr). Damit man nun beim Vorlesen aus der Bibel daran erinnert wurde, «Adonaj» zu lesen und  nicht versehentlich «Jahwe», setzen die Juden in ihren
Bibelhandschriften zu den Konsonanten des Namens «Jahwe» (JHWH) die  Vokale des Wortes «Adonaj» (eoa), so dass Nichteingeweihte daraus «Jehowa» lesen mussten. Daraus ergibt sich folgerichtig, dass «Jehova» kein Name ist und man ihn deshalb auch in unserer Sprache nicht so schreiben und aussprechen sollte.

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LeonMacShere 27.02.2017, 15:27

Was hast du gegen Sex? Ist doch das geilste im Leben!

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Aus biblischer Sicht ist Geschlechtsverkehr unter Verheirateten keine Sünde:

"Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, ...“" (1. Mose 1:28)

Selbst wenn sich jemand die Ehelosigkeit selbst "auferlegt" hat und er stellt später fest, dass er doch lieber einen Ehepartner hätte, ist das kein Problem:

"Wenn sie aber keine Selbstbeherrschung haben, so mögen sie heiraten, denn es ist besser, zu heiraten, als [von Leidenschaft] entbrannt zu sein." (1. Kor. 7:9)

Ob eine Nonne von Vertretern ihrer Religion bestraft würde, das kann ich nicht sagen. Aber es stände ihr frei, ihren begonnenen Lebensweg zu ändern. Das widerspräche nicht dem bbl. Maßstab.

nobytree2 27.02.2017, 11:40

Eine Nonne ist normalerweise nicht verheiratet. Sofern sie heiraten will und noch kein ewiges Gelübde abgelegt hat (oder sich von diesem hat entbinden lassen), wird sie sich wohl zuerst vom Ordensstand trennen und erst dann heiraten.

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Was sollen diese Fragen ? Hast du Langeweile ?

LapDanceHot 27.02.2017, 11:31

Nein, das ist eine wichtige Frage.

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LouPing 27.02.2017, 11:41
@LapDanceHot

Hey LapDanceHot

Dann ist sie nicht mehr jungfreulich und feiert das Ereignis hoffentlich mit einem Organsmus. 

Alles durch und durch menschlich. 

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Sofern sich das auf Gesetz in der  BRD erstreckt, dann hat jede volljährige Frau das Selbstbestimmungsrecht über ihren Körper...

Kurz: Es geht niemanden etwas an, ob und mit wem sie Sex hat.



( Einzelheiten wie genaue Altersangaben, und wer ab wann mit wem darf, finden sich genau erläutert im Jugenschutzgesetz) 


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Wenn eine Nonne z.B. in ein Restaurant geht, und heimlich mit dem Koch dort Sex hat, und von der Kellnerin dabei "erwischt" wird... wird wohl gar nichts sein....ausser den menschlichen Peinlichkeiten

Wenn sie im Kloster heimlich mit dem Koch Sex hat, und von der Äbtissin erwischt wird....

....könnte es Konsequenzen für ihre weitere "Nonnenkarriere" haben...möglicherweise Ausschluss aus der klösterlichen Gemeinschaft...



(Straf)rechtlich wird aber beiden sonst nichts nichts passieren....

für den Koch vielleicht eine Abmahnung

https://www.berlinonline.de/themen/jobs-und-ausbildung/arbeitsrecht/2701886-771500-sex-am-arbeitsplatz-rechtfertigt-abmahnu.html

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Sollten die Klosterschwestern auf solche Ideen kommen, wie:

diese Nonne einzusperren ( Zimmerarrest o.ä.),  müßten sie mit einer Anzeige wegen Freiheitsberaubung rechnen...


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Inwieweit diese Nonne es mit ihrem Gewissen und ihrem Glauben regelt, ist ebenfalls ihre Sache.





Dann wird das wie üblich vertuscht. Hauptsache, die Öffentlichkeit erfährt nichts davon.


nichts. sowas kommt schon mal vor

Mit Verhütung hat sie nur Spaß, ohne auch noch das Risiko, aufzufliegen.

Sie kann schwanger werden😉

Dann kann sie schwanger werden.

Der Abt will auch mal.^^Grüßle

Wenn sie heimlich GV hat betrügt sie ihren Bräutigam oder nicht?:-))

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