Was ist wenn ein selbstfahrendes Auto "tötet"?

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15 Antworten

das Szenario haben wir doch bereits.

in den USA ist ein teslafahrer gestorben, weil sein wagen einen lastwagen mit einer schilderbrücke verwechselt hat.

und ich glaube GENAU das wird der grund sein, warum das voll autonome fahren auch in ferner zukunft nicht real wird, weil die hersteller sich weigern werden, für den mist, den ihre produkte anrichten, gerade zu stehen. deswegen wird der mensch nach wie vor in die pflicht genommen, überwachende tätigkeiten zu wahren.

nehmen wir züge als beispiel. hier würde es reichen, wenn eine kamera den gleisbereich überwacht. der mensch könnte das auch nicht besser. wir brauchen aber einen sündenbock, zum dran kriegen, wenn es doch mal gekracht hat...

lg, Anna

In dem Fall wird geprüft in wie fern der Autofahrer den Verkehr vernachlässigt hat. Autonom fahrende PKW müssen vom Fahrer permanent überwacht werden. 
Hätte man als Fahrer des PKW eingreifen können um den Unfall verhindern ist man voll haftbar. Schäden zahlt zum glück die Haftpflichtversicherung, aber bei einer grob fahrlässige Tötung übernimmt die Versicherung garantiert nicht.

Das wird mal interessant, entweder ist der Hersteller schuld & haftet, oder es ist so geregelt, dass der Fahrer jederzeit eingreifen (können) muss.

Willst du dann das Auto etwa wegen fahrlässiger Tötung einsperren?

Spaß beiseite. Es kommt auf die Fortschrittlichkeit und die dann zu der Zeit gültigen Gesetze an. Wenn man bei einem selbstfahrenden Auto noch einen Fahrersitz hat und angehalten ist, als Fahrer noch ein Auge auf die Straße zu haben, wird der Fahrer belangt. Sind die Autos irgendwann mal so konzipiert, dass kein Insasse das Gefährt kontrollieren kann, wird wahrscheinlich die Herstellerfirma zur Verantwortung gezogen oder es einfach als Unfall gesehen. Das hängt immer von den jeweiligen geltenden Gesetze zu der Zeit des Unfalls ab.

Eine spannende Frage, deren rechtswissenschaftliche Forschung noch nicht ansatzweise beendet ist.

Der Ansatzpunkt ist jedoch folgender: Ein autonom-fahrendes Auto hat ja dennoch einen Fahrzeug-Führer, der zur ununterbrochenen Überwachung des Systems verpflichtet ist. Vernachlässigt er diese Pflicht und es kommt folgend zu einem Unfall, haben wir eine vergleichbare Situation zu einem Führer eines herkömmlichen Fahrzeugs. 

Ein Auto "tötet" nicht, der Führer des Fahrzeuges kann es als Werkzeug zum Töten verwenden.

Und selbstfahrend heißt nicht, dass es selbst denken und somit absichtlich töten kann. Es ist nach wie vor ein Werkzeug.

Was dann passiert? Rechtsstreit, ganz normal. Plus weitere Debatte über unsinnige "selbstfahrende" Autos.

Ich denke im Falle eines Unfalls haftet immer de Fahrer. Bis Autos komplett selber fahren würde es sowieso noch sehr lange dauern und ich glaube selbst dann muss der Fahrer immer im geschehen eingreifen können.

Das erfordert eine Überarbeitung der gesetzlichen Grundlagen, Haftpflicht, Versicherung etc. Wird eine ziemliche Herausforderung sein, denn das ist genauso relevant bei kleinen Unfällen ohne Personenschäden.

Das ist in Deutschland rechtlich noch nicht geklärt. Im Prinzip gibt es gesetzlich noch keine selbstfahrenden Autos, der Fahrer ist schuld und muss während der Fahrt immer wachsam sein

Dann muß sich der Verantwortliche verantworten und die Versicherung gleicht den Schaden aus. Genau so wie bei nichtselbstfahrenden Autos.

Wenn der Sachverhalt geprüft wurde von der Versicherung und ein Versagen deinerseits ausgeschlossen werden kann, wird wohl der Fahrzeughersteller für den Schaden haften müssen.

dann ist der getötete eben tot, sowie ein normaler fahrer ja auch töten kann.

(dann muß dem auto eben der prozeß gemacht werden)

Dann haftest du, wenns dumm läuft, da sich die Hersteller abgesichert haben.

Dan ist jemand tod....

Was ist jetzt die Frage?

Dann wird daraus ein Film wie "Christine" gemacht ; )

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