was ist wenn ein mahnverfahren gerichtlich eingeleitet wird?

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8 Antworten

ist man dann vorbestraft oder sowas?

nein ist ja kein Strafverfahren, sondern ein Zivilverfahren.

oder was passiert dann?

wenn die Forderung berechtigt ist und Du keinen Widerspruch einlegst oder zahlst, beantragt die Gegenseite einen Vollstreckungsbescheid und kann Dir damit den Gerichtsvollzieher ins Haus schicken.

falls die Forderung unberechtigt ist und Du Widerspruch einlegst, muß die Gegenseite den Anspruch begründen, dann findet ein Gerichtstermin statt indem es zu einem Urteil oder Vergleich kommt.

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vorbestraft bist du nur, wenn du gerichtlich verurteilt wurdest und eine straftat begangen hast. ein mahnverfahren wird ohne verhandlung abgehandelt. irgendwann steht der gerichtsvollzieher auf der matte- das kann über taschenpfändung bis hin zur komplettpfändung und wohnungsverlust führen. vorbestraft nur dann, wenn eine straftat begangen wurde und du dafür abgeurteilt worden bist. mahnverfaren = keine straftat.

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Nein, da es sich ja nicht um eine Straftat handelt. Bei einem Mahnverfahren versucht der potentielle Anspruchsberechtigte sein Geld über das gerichtliche Mahnverfahren zu erhalten. Du wirst vom Gericht aufgefordert innerhalb einer festgesetzten Frist den Betrag + Gebühren zu zahlen. Du hast auch die Möglichkeit Widerspruch einzulegen. Das Gericht prüft nämlich nicht, ob der Anspruch berechtigt ist.

Nach dem Mahnbescheid würde der Vollstreckungsbescheid folgen, wenn Du nicht zahlst.

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bei einem gerichtlichen Mahnverfahren wird beim Amtsgericht ein Mahnbescheid gegen einen Schuldner gestellt.

Bestraft wird da keiner !

Wird auf den Mahnbescheid keine Zahlung geleistet, wird er vom Gerichtsvollzieher vollstreckt und es folgt die Pfändung.

Gibt es nichts zum pfänden, dann folgt die Eidestattliche Versicherung.

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Nein, ist man nicht.

Hast du einen Mahnbescheid bekommen? Dann kannst du zahlen oder widersprechen, du kannst auch gar nichts machen, dann solltest du aber mit dem Besuch eines Gerichtsvollziehers rechnen. Vorher kommt aber noch ein Vollstreckungsbescheid.

Wenn du widersprichst, kann der Gläubiger entscheiden, ob er klagen will oder nicht.

Wenn du zahlst, ist der Drops gelutscht. Das sollte man natürlich nur machen, wenn der Mahnbescheid berechtigte Forderungen enthält. Das Gericht prüft das nämlich nicht!

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Dann kommt der Gerichtsvollzieher. Und Du bekommst einen Eintrag bei der Schufa, so dass Kredite, Handyverträge etc. erstmal unmöglich werden. Vorbestraft bist Du nicht, da das nichts mit dem Strafrecht zu tun hat.

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Nein, sofern die Ursache dafür nicht strafrechtlich relevant war, dann nicht. Aber solltest Du Schulden nicht bezahlen und es kommt zu einer EV, dann steht diese für 5 Jahre in der Shufa o.ä..

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Vorbestraft bist du dann sicher nicht, wenn es nicht gerechtfertigt ist kannst du sogar noch Widerspruch einlegen.

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Kommentar von BadBoy4ever
16.03.2012, 13:42

Man kann sogar Widerspruch einlegen, wenn die Forderung strittig oder gar berechtigt ist, die Frage ist, ob das so sinnvoll ist.

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