Was ist wenn die Mutter den Vater nicht einträgt!?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Da kann ich mich den Ausführungen von Angelus2012 nur anschließen und noch folgendes anfügen: Dem Kind seinen Vater vorzuenthalten oder ihm einen falschen vorzusetzen ist Identitätsraub gegenüber dem Kind. Was dies später für teilweise gravierende Folgen haben kann, davon berichten einige dieser sogenannten Kuckuckskinder in unserem Blog www.kuckucksvater.wordpress.com In meinem ganz speziellen Fall, der mit Sicherheit kein Einzelfall ist, hatte das Jugendamt keinerlei Interesse daran, für mein Kuckuckskind den biologischen Vater herauszufinden, weil die Mutter auf Unterhaltsvorschuss verzichtete und schweigen wollte. Sie blieb völlig unbehelligt, das stetig beschworene Kindeswohl wurde nicht geachtet, dieses Kind kostet ja so nichts für den Staat. Das ist der eigentliche Skandal! Unterschieben, falsche Väter oder keine angeben ist in diesem Staat bedenken- und folgenlos möglich. Kinder haben in diesem Land keine Lobby!

Da bist du mit absoluter Sicherheit kein Einzelfall!

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Die Mutter will ja sicherlich nicht auf den Unterhaltsvorschuss verzichten, den das Jugendamt bezahlen wird, auch wenn sie angibt, denn Vater nicht zu kennen. Sie muss dann aber Auskunft geben, wer als Erzeuger in Frage kommt. Da ist sie zur Mitarbeit verpflichtet, sonst kein Geld. Kann sie sicherlich angeben: "Namen des Vaters kenn ich nicht, war ein One-Night-Stand...", sollte dann aber herauskommen, dass sie falsche Angaben gemacht hat (z.B. weil der mutmassliche Vater sich beim Jugendamt meldet) wird zum einen ger gesamte Unterhaltsvorschuss zurückgefordert und zum anderen bekommt sie eine Anzeige wegen Betruges. Der Vater kann den Umgang einklagen, die Mutter hat hier nur die Möglichkeit, begleitenden Umgang einzufordern, aber nicht, den Umgang ganz zu verhindern. Mal abgesehn von der moralischen Verantwortung: ein Kind hat das Recht auf seine Wurzeln, und egal, wie "schlimm" diese Wurzeln sein mögen: nichts ist schlimmer als die Fantasie eines Kindes, wo es wohl herkommen mag, wenn das verschwiegen wird. (Literaturtipp zum Thema Biografiearbeit mit Kindern: Irmela Wiemann "Wieviel Wahrheit braucht mein Kind?")

Wenn er sein Kind wollte hätte er es anerkennen und freiwillig zahlen können, da bräuchte man das ganze Theater nicht.

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@brido

Es klang aus der Frage eher nicht so heraus, als wenn der werdene Vater hier von seinem Glück überhaupt etwas weiß!

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dann soll der Vater, wenn er von "seinem" Kind weiß beim Jugendamt vorsprechen, die Vaterschaft anerkennen und dann kann die Mutter nix dagegen machen. Dem Vater kann nur das Kind entzogen werden oder unter Aufsicht, wenn er kriminell war/ist.

Wenn er z. B. gewaltätig ist, dann kann sie was unternehmen.

Aber nu muss der Vater handeln. WEnn er kein böser Mensch ist, hat er zumindest Umgangsrecht. Aber er muss handeln.

Solltest du DIESE Mutter sein, frage ich mich, warum du nicht willst, dass der Vater sich um sein Kind kümmert. Weiterhin steht dir vom Jugendamt ja auch nur 6 Jahre lang und das max. bis zum 12. Lebensjahr Unterhaltsvorschuss zu. Wie soll das Kind nach den 6 Bezugsjahren denn richtig ernährt und eingekleidet werden?!?!?!?!?

Nein nein um mich handelt es sich nicht mein Mann ist eingetragen bei beiden als Vater :) Mich interessiert nur grade so was es für rechte für den Kindsvater gibt und was erlaubt ist und was nicht .. :)

Leider klappt haben halt manche Frauen große Probleme mit dem Kindsvater zbs hat er sie geschlagen , betrogen oder will sie halt dazu zwingen das sie abtreiben ..

Vorher war meine Frage ob der Kindsvater die Entscheidung mit treffen kann ob die Frau abtreibt oder nicht und jetzt frag ich mich halt ob das Strafbar wäre wenn die Frau den Mann erst gar nicht angibt :)

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@LaaLeeLuu19

Sie kann sagen daß sie den Namen nicht kennt, dann macht sie sich nicht strafbar.

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@brido

Nein, es ist Betrug! Am Staat wegen zu unrecht kassierter Leistungen (Unterhaltsvorschuss) und am Kind sowieso!

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