was ist unter einer Betreuerschaft zu verstehen?Welche Pflichten und Rechte hat ein Betreuer.

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3 Antworten

http://de.wikipedia.org/wiki/Betreuung_(Recht)

Der Betreuer MUSS IMMER zum Wohle und im Sinne des Betreuten handeln. Er hat somit keine Rechte. Er muss die Angelegenheiten des Betreuten in seinem Sinne regeln, weil der es aufgrund einer gesundheitlichen/ psychischen Einschränkung nicht mehr oder zurzeit nicht kann.

Das Gericht zahlt eine minimale Aufwandsentschädigung, die ist aber kein Lohn! Es sind auch nur wenige Std. im Quartal, die bezahlt werden. Eine rechtliche (vom Gericht bestellte) Betreuung ist immer die letzte Möglichkeit. Und vorrangig gilt der Wunsch des Betroffenen, er sucht "seinen" Betreuer aus. Das sind oft Angehörige. Wenn es keine gibt, bzw. niemand sich bereit erklärt, dann wird ein Berufsbetreuer vom Gericht gestellt oder über den Betreuungsverein. Wenn der zu Betreuende nicht mehr betreut werden möchte, kann er das beenden, wenn er nicht sich selbt oder andere gefährdet!

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das heisst, das derjenige nicht fähig ist seine geschäfte zu regeln, z.b. behindert ist oder wirr im kopf oder z.b. die oma die kinder als betreuer einsetzt, wenn sie im heim ist und die kinder für sie bankgeschäfte, dinge mit der krankenkasse und so regelt.

das ist ein sehr komplexes thema, das man hier nicht so einfach erklären kann.

wird der betreuer vom amtsgericht zugeteilt, wird dieser bezahlt. innerhalb von fder amilie kommt darauf an.

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Betreuung heißt, dass derjenige von Amtswegen mindestens einmal pro Woche von seinem Betreuer besucht wird. dabei werden dann so grundlegende Dinge wie Geld, Gesundheit u. ä. behandelt.

Die Kontoführung liegt z. B. beim Betreuer. Außerdem müssen alle Geschäfte vom Betreuer abgesegnet werden, - so wie bei Kindern.

Die Betreuung ist normalerweise begrenzt, kann aber erneuert werden und der Betreute muss das auch wollen.

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Kommentar von MsMoody
13.12.2011, 12:29

bei einer Betreuung sind nicht automatisch alle Bereiche wie Gesundheit, Finanzen etc. betroffen. Das wird vorher festgelegt (vom Richter). So kann jemand in Sachen Gesundheit, Finanzen, Haushaltsführung usw. betreut werden. Die Person selbst muss aber dem ganzen Spaß zustimmen, es sei denn sie ist vom Amtsarzt als selbst- und/oder fremdgefährdend diagnostiziert worden. Man kann aber nicht einfach so jemanden unter diverse Betreuung stellen.

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