Was ist unter dem Begriff Arbeit 4.0 zu verstehen?

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3 Antworten

Siehe da: http://www.arbeitenviernull.de/dialogprozess/darum-gehts.html

Das ist eine PR-Kampagne des Bundesministeriums für Arbeit. Arbeiten unter den Bedingungen von "Industrie 4.0" - sprich höherqualifizierte Arbeit. Warum man dazu millionenfach unqualifizierte Analphabeten ins Land holt, kann Frau Nales nicht erklären. Dass aber demnächst die Rentenbeiträge mit und ohne "Arbeit 4.0" steigen werden, ist sicher. Das hat drei Gründe:

(1) Die Wahlgeschenke an die jetzt Frühverrenteten müssen nachträglich finanziert werden.

(2) Das Desaster der EZB-gesteuerten Niedrigzinspolitik muss irgendwie ausgeglichen werden.

(3) Millionen in das soziale Netz einzugliedern samt notwendigem Wohnungsbau und anderem ist halt doch nicht so kostenlos, wie gedacht.

Und wo holt man das Geld für all das? Bei den Superreichen oder durch Diätenverzicht der Politikerkaste? Nein, die SPD hält sich da lieber an ihre geliebten Arbeitnehmer. Derweil wirbt ihr ehemaliger Kanzlerkandidat und Beratungsgeldabsahner Peer Steinbrück als neuer Berater der Bank ING-DiBa, das - falls überhaupt - übrig gebliebene Geld bei ING-DiBa anzulegen. Gut, dass er bei der SPD ist, kann er weiter über die geldgierigen Kapitalisten der Bankenbranche schimpfen. Wie wenig braucht es, ahnungslose Menschen hinters Licht zu führen.

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Kommentar von Meister2018
09.01.2017, 11:43

Naja PR-Kampagne würde ich nicht sagen. Tatsächlich findet sich der Arbeitsmarkt in einem stetigem Wandel und es gibt zumindest einige Fragen... Wir stehen aktuell vor der Herausforderung, dass technologischer Fortschritt nicht ausgebremst werden darf (wohl eher kann), selbiger aber auch nicht dazu führen soll, dass Schutzstandards und Wesentlichkeiten der Arbeitswelt planlos über Bord geworfen werden. Insofern sollte man der sich der Frage schon stellen und es nicht als PR-Kampagne abstempeln. Was sie daraus macht ist eine andere Frage.

Es war ein weiter Weg bis zu den heutigen Arbeitsschutzvorschriften. Erst 1960 setzte sich die 40 Stunden Woche und ein arbeitsfreier Samstag durch! 

Was nun also beantwortet werden muss ist: ob und wie von unseren Schutzstandards abgewichen werden kann/darf. "Gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit, in der ständige Erreichbarkeit Fluch und Segen gleichermaßen ist und die Grenzen zwischen echten sozialen Kontakten und dem digitalen Sozialnetzwerken mehr und mehr verschwimmen." https://www.kanzlei-ktr.com/arbeit-4-0-mehr-risiken-oder-mehr-chancen/








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Das ist mal wieder so ein Buzzword wie "Web 2.0", "Industrie 4.0" etc.

"Arbeit 4.0" ist wohl an "Industrie 4.0" angelehnt und meint "moderne Strukturen der Arbeitswelt". Da werden dann so Stichworte wie Flexibilität, veränderte Aufgabenfelder im Beruf etc. genannt. Damit kann man Menschen das dann schmackhaft machen.

Nicht so schmackhaft sind die Nebeneffekte, über die nicht (oder erst später) geredet wird: immer mehr Konkurrenzdruck, schlechte Bezahlung, weniger Arbeitnehmerschutz usw.

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 Wie bei einem Update der letzte Schrei der letzte Stand also der neueste Stand der Technik oder der Arbeit 

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