Was ist ums Universum herum?

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"NICHTS"

Diese Antwort hört sich trivial an, ist aber nicht so gemeint. ALLES was wir kennen, nicht nur die Materie sondern auch der gesamte Raum und die Zeit sind Bestandteile unseres Universums. Wenn das Universum endlich ist (in einer bestimmten Dimension) dann heißt es nichht, dass wir tatsächlich an sein Ende gelanggen könnten. Statt dessen würden wir uns quasi im Kreis bewegen, wie ein Seefahrer, der immer in eine Richtung segelt und trotzdem nicht vom Rand dder Erde fällt. Da aber alles was wir kennen (jeder Massstab für Länge, Fläche, Volumen und Zeit)Teil unseres Universums ist, können wir daamit unser Universum nicht verlassen. Deshalb wissen wir nur, dass es NICHTS was wir kennen außerhaalb unseres Universums gibt. Wass andererseits nichht heißt, dass es nicht andere Universen gebeen könnte, in denen sich andere Dinge befinden, die unseren Dingen ähnlich sind.

Eigentlich sind ja alle Antworten mehr oder weniger hilfreich und natürlich auch mehr oder weniger spekulativ. Es ging mir ja um Gedankenmodelle.

Aber so kommt BurkeUndCo doch zu seine ersten "Hilfreichste Antwort" ;-)

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@koch234

Was meinst du mit Gedanken ,soll ich hinschreiben "wir sind in einer fast unendlich Großen Schneekugel und Gott hatt uns mit den anderen Schneekugeln in einem XXL-Regal" (Hab ich übrigens erfunden)

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@lol515

Hallo Iol515

Deinen Kommentar verstehe ich nicht. (wo ist der Bezug zu meiner Antwort?)

Aber das Weltbild eines Universums als Kugel im großen Bücherregal Gottes ist durchaus zutreffend. Zumindest ist es eine von vielen denkbaren (aber natürlich keinesfalls bewiesenen) Möglichkeiten.

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Was ist um das Universum herum?

Diese Frage beschäftigt mich schon lange und ich glaube eine plausible Lösung dafür gefunden zu haben. Aber um diese Theorie darlegen zu können, muß ich zunächst in die entgegengesetzte Richtung ausholen. In die Richtung der kleinsten Teilchen und der ersten Sekundenbruchteile des Universums.

In einer wissenschaftlichen Sendung wurde etwas sehr merkwürdiges berichtet. Forscher hätten festgestellt, daß sich das Universum in den ersten Bruchteilen der ersten Sekunde mit Überlichtgeschwindigkeit ausgedehnt hätte. Und dies kann nicht sein, da es allen wissenschaftlichen Erkenntnissen der widersprechen würde.... es sei denn... und jetzt beginnt meine Theorie.... daß es in den ersten Sekundenbruchteilen Teilchen gab, die so noch gar nicht in unser Universum paßten. Tatsächlich wird in dem Filmbeitrag von subatomaren Teilchen berichtet. Also nicht von den Teilchen, die wir jetzt in unserem Universum haben. Es sind die gleichen Teilchen, die mit viel Aufwand in den Elektronenbeschleunigungsanlagen überall auf der Welt künstlich erzeugt werden, um eben den Zustand des Universums in der ersten Sekunde zu beschreiben.

Also nochmal. In dieser Zeit galt zumindest die Begrenzung der Lichtgeschwindigkeit als höchste Geschwindigkeit NICHT. Sonst wäre das Universum im jetzigen Zustand gar nicht möglich. E = m x c2 war also falsch. Daraus kann man schließen, daß auch die weiteren Naturgesetze dort noch nicht oder in einer anderen Konfiguration existierten. Sie wandelten sich dann mit zunehmender Massemannifestitation zu den Naturgesetzen, die wir jetzt kennen um. Wenn also vorher nichts war, so ist, falls es das ist, was das jetzige uns bekannte und expandierende Universum ummantelt, ein Ort mit keinen oder völlig anderen Naturgesetzen!

Denkbar wäre, daß dort der reine Gedanke schon Dinge erschaffen oder bewegen könnte. Denkbar wäre, dass sich dort Leben befindet, dass wir als Geist bezeichnen würden, möglicherweise als Engel oder Gott. In der Bibel steht zum Beispiel: „und er sprach es werde Licht, und es ward Licht“. Der Urknall wäre dann eine Folge dieses Gedanken Gottes. Und alles was daraus erwachsen wäre, zB. wir , natürlich auch.

Nun wieder ins Große. Das Universum dehnt sich also in dieses Nichts aus. Es gibt schon wissenschaftliche Universumslandkarten. Das Ganze sieht ein bischen so aus wie ein Luftballon mit vielen unterschiedlich großen Blasen, die sich langsam aufblähen. Dehnt man aber ein Material und dazu zähle ich auch das Raum/Zeit Gitter immer weiter aus, wird es ähnlich wie bei der Gummihülle eines Luftballons auch Stellen geben die größere Maschen haben. Sind diese zu groß, dringt die Luft aus und der Ballon fällt zusammen. Die Luft innerhalb der Hülle verdünnt sich solange, bis sie sich dem Außendruck angeglichen hat. Der Luftballon verliert Form und Richtung und fällt zusammen. Und wieder eine Parallele zur Bibel in der in der letzten Zeit der Welt ein Vorgang so beschrieben wird. „Und die Sterne fielen vom Himmel“ und „der Himmel rollte sich wie in einer Buchrolle zusammen.“

Was könnten nun die Löcher in der Hülle des Universums sein?Die schwarzen Löcher. Dort wird die Materie mit unwiderstehlicher Gewalt in das „Nichts“ abgezogen und zu dem Zustand „verdünnt/zurückverwandelt“, in dem es war, bevor es durch den Urknall/Gedanken Gottes zu subatomaren Teilen und dann Atomen „kondensierte“. Bevor es zu dem Universum wurde, daß wir heute kennen.

Wir können in diesem „Nichts“ mit unserem Körper nicht existieren. Er würde sich einfach auflösen, da kein Naturgesetze gelten. Wer daran glaubt, dass der Mensch aus Körper UND Geist besteht, könnte aber annehmen, dass wir in Form von unserem Geist dort weiterleben würden und..... das unsere Gedanken dort, eine ähnliche Schaffenskraft hätten, die dem Urknall zugrunde gelegen haben könnten. Ruckzuck wäre ein neues Universum geboren.

Da draußen ist Gott, das Nirvana, Himmel und Hölle, Engel und Dämonen, Gott, Jesus Christus, Mohamed, und das Paradies; in welcher Form auch immer. Es könnte der „Ort“ sein von dem wir kommen und zu dem wir wieder streben. Und je nach Konfiguration unseres Lebens in Hölle, Himmel oder was auch immer.

Und noch was. Könnten wir ein Raumschiff mit den subatomaren Teilen der ersten Sekundenbruchteile des Universums ummanteln, so könnten wir wahrscheinlich mit jeder beliebigen Geschwindigkeit jeden belieben Ort des Universums in jeder belieben Zeit erreichen, da wir, ja während der Reise außerhalb des uns bekannten Kosmos im „Nichts“ wären. So könnte man zum Beispiel Raumschiffe antreiben.

Soweit meine Antwort auf die Frage: „Was ist um das Universum herum?“

Wie gesagt, In diesem "Nichts" muss etwas sein, sonst wäre es nicht möglich gewesen das das Universum sich nach dem Urknall mit einer Geschwindigkeit ausbreiten konnte, die höher war als das Licht.

Im Grunde ist es eine Definitionsfrage, was man unter "Universum" verstehen möchte. Wenn man ein "außerhalb vom Universum" als existent annimmt (was man ja nicht muss), könnte man sich eine Definition von Universum ausdenken, die auch das umfasst (usw.).

Ein häufiges Missverständnis von "Expansion des Universums" ist, dass sich dadurch Materie im Raum bewegen würde. Das meint man aber nicht. Der Raum selber expandiert. Er kann dies mit über c (Lichtgeschwindigkeit im Vakuum) tun, und das widerspricht auch E = mc^2 nicht.

Die Begrenzung auf <c gilt für massebehaftete Teilchen, Photonen bewegen sich mit c (im Vakuum!). Raum selber ist nicht an diese Begrenzung gebunden. Siehe auch "Rotverschiebung durch Dopplereffekt" (das ist Bewegung von Materie im Raum) versus "kosmologische Rotverschiebung" (das ist was anderes, was man gemeinhin mit "Expansion des Universums" beschreibt).

Wenn man Punkte auf einen Ballon malt, und den Ballon aufbläst, werden die Punkte auseinandergeschoben, ohne dass sie sich auf der Ballonoberfläche bewegen. So kann man sich den Unterschied klarmachen.

Naturgesetze nur an bestimmte Zeiten zu binden, macht m.E. keinen großen Sinn. Sehr wohl kann man mathematisch etwas an bestimmte Bedingungen knüpfen (dann muss man begründen, warum die Bedingungen zu diesen bestimmten Zeiten so waren, und warum die Bedingungen diese Auswirkungen hatten).

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Ich meine, es ist eine Frage, die zu nichts führt, da wir belastbare Schlussfolgerungen nur anhand des Universums ziehen können, das wir kennen (und schon das kennen wir nicht besonders gut).

Ebenso können wir uns fragen, ob es ein Leben nach dem Tod gibt. Die Antwort darauf ist eine Glaubensfrage, da wir es schlichtweg nicht wissen und auch nie wissen werden (denn alle, die es wissen könnten, sind bereits gestorben).

Die interessantere Frage ist, warum ist es wichtig, was sich hinter der "Grenze" des bekannten Universums befindet? Warum ist es interessanter, was wir anderswo finden (oder zu finden glauben), als das, was vor unseren Füßen liegt? Weil wir eine explorative Spezies sind? Oder weil wir es mit uns und unserer Umgebung einfach nicht lange aushalten können?

Um auf deine ursprüngliche Frage zurück zu kommen: niemand kann dir mit Gewissheit sagen, was da draußen ist. Das wäre reines Mutmaßen.

Woher kommt das Gold und Silber auf der Erde und auch die ganzen anderen "schweren" Elemente?

Hier wird gesagt, dass die schweren Elemente durch die Explosion einer Supernova entstehen. Soweit kann ich das nachvollziehen.

http://www.spektrum.de/quiz/woher-stammt-das-gold-auf-der-erde/894626

Allerdings wird auch davon ausgegangen, das unsere Erde und die Planeten zusammen mit der Sonne aus einem Gasnebel entstanden.

Ich finde, dass widerspricht sich irgendwie. Dazu kommt, ein Stern der dreimal mehr Masse hat als die Sonne wird zu einem schwarzen Loch.

Kleine Sterne "Leben" allerdings Milliarden von Jahre. Das Universum ist nicht unendlich alt und was hinzukommt, alles dehnt sich aus. Da stellt sich mich die Frage, unsere Sonne ist vor sagen wir 5 Milliarden Jahre entstanden. Das Universum ist rund 15 Milliarden Jahre alt. Wann die ersten Sterne entstanden sind, weiss man nicht genau, aber vom Zeitfenster gab es also max. 2 bis 3 Generationen an Sternen wie die Sonne, wenn überhaupt. Und die ältesten Sonnen sind auch am weitesten weg von uns und vom "Mittelpunkt".

Meine Gedanken dazu: wenn schwere Elemente nur entstehen, wenn Sterne explodieren dann sind das erste Mal solche Elemente einige Milliarden Jahre nach der Entstehung des Universums entstanden. Die Überreste des explodierenden Sternes haben sich aber ausgedehnt und dadurch verdünnt. Die "Fliehkraft" ist aktuell größer als die Schwerkraft so dass sich das Universum weiter ausdehnt. Wie wahrscheinlich ist es also, dass aus der explodierenden Masse eines Sternes ein Sonnensystem wie die Erde entsteht und wenn das Material bei der Entstehung also schon alle Elemente enthalten hat, wieso finden wir davon nichts in der Sonne und wieso gibt es Gasplaneten wie Jupiter, die anscheinend kaum schwere Elemente enthalten?

Irgendwie finde ich die Theorien die ich bisher kenne, nicht überzeugend, da sie sich meiner Meinung nach mit der Entstehung des Universum widersprechen und dem was wir sehen. Gibt es noch andere Theorien oder mache ich einen Denkfehler?

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