Was ist soziale Marktwirtschaft?

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Es kann freier Handel entstehen, jeder darf soviel verdienen wie er kann, wenn man allerdings zu wenig verdient, greift der Staat einem unter die Arme.

Marktwirtschaft ist eine Wirtschaftsordnung, in der sich wirtschaftliches Geschehen am Markt abspielt. Auf ihm treffen sich Angebot und Nachfrage. (nach Waren, nach Rohstoffen, nach Arbeitskräften, nach Geld usw.) Wenn sich dabei der Staat nicht einmischt, spricht man von freier Marktwirtschaft. Dabei setzt sich der -Starke mit allen Mitteln durch,niemand hindert ihn, der Schwache hat schlechte Karten. Realisiert ist sie nirgends, ansatzweise im 19.Jhdt im sogenannten Manchestertum. Wenn sich der Staat einmischt, um die Schwachen zu schützen (Arbeitnehmer, Verbraucher usw.), spricht man von sozialer Marktwirtschaft. Also aus sozialen Gründen, Schutz des Schwächeren, greift der Staat per Gesetzgebung ein. (Kartellgesetzgebung, Höchst - oder Mindestpreise, Unterstützung bei Arbeitslosigkeit, usw. usw.) Der erste Wirtschaftsminister der Bundesrepublik, Ludwig Erhard, und sein Staatssekretär, Alfred Müller -Armack, haben maßgeblichen Anteil an dieser Konstruktion.

Unternehmer produzieren und verkaufen Waren gemäss Angebot und Nachfrage, können Kapital besitzen und Arbeitskräfte einstellen. Der Staat besitzt ebenfalls Kapital, bestimmte Wirtschaftszweige gehören dem Staat und werden staatlich betrieben z. B. Transport Erziehung und Bildung sowie Gesundheitswesen.

Viele Wirtschaftssysteme der meisten Länder besitzen eine soziale Marktwirtschaft.

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