Was ist so schlimm an Fleisch aus Argentinien und Obst aus Neuseeland?

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7 Antworten

Ich kann nicht speziell über Neuseelandisches Obst reden, aber Chilenische und Argentinische Äpfel reisen genauso viel. Sie schmecken gut und werden deshalb so gerne gegessen. Ich fürchte, wir müssten in Zukunft auf viel Obst verzichten, wenn wir von der heimischen Ernte leben müssten, besonders im Winter.

Beim Fleisch aus Argentinien ist das schlimmste, dass es so gut schmeckt, denn es kommt von Rindern, die nie etwas anderes als Gras gegessen haben und sich immer im freien bewegen. Probieres es aus, und esse ein ungewürztes Stück aus DE und aus Argentinien, und Du weisst was ich meine. Brigitte nennt 17 Gründe kein Fleisch zu essen, PETA meint das auch, weil zur Produktion 1kg Fleisch 16kg Getreide aufgewendet werden müssen. In Argentinien wird null Gramm zugefüttert, eigentlich ein Grund nur noch Fleisch aus Argentinien/Uruguay und Brasilien zu essen.

Es wird immer wieder Menschen geben, die einfach gegen dieses oder jedes etwas haben. Für alles findet sich ein Argument. Bei der Vergesslichkeit der Menschen ist es dann auch egal, wenn man die Woche drauf das Gegenteil behauptet. Wenn wir in Europa etwas gegen den Hunger in der Welt tun wollen, dann müssen wir den Ländern das abkaufen, was sie verkaufen können.

Ich weiss nicht ob das Thema Treibstoffverbrauch war, aber wir sind die Exportweltmeister, Schiffe und Flugzeuge fahren in diese Länder auch, weil wir dort unsere Waren verkaufen. Damit die nicht leer zurückkommen, kaufen wir dort Waren ein und sparen Geld für Leerfahrten. Der Mehrverbruach durch Ladung ist nicht höher als 20%, da bei Schiffen solche Dinge wie Wasserverdrängung viel mehr Sprit verbrauchen, als Zuladung.

Das könnte man solchen Menschen mal vorrechnen, oder Ihnen vorschlagen weniger Waren exportieren, nur einen Sinn wird es nicht machen, sonst erzählen die uns morgen, wir sollen keinen Sport mehr treiben, weil sonst dann die CO2 produktion durch uns von 50kg/Jahr auf 45kg gesenkt werden kann. Das bringt ein paar Millionen Einsparung im Jahr. Nee mein lieber, diese Schwätezwer schwätzen einfach nur damit es irgendwann 20 miteinander konkurrierende Kanäle geben kann, die alle mit den Zwangsabgaben des deutschen Bürgers finanziert werden.

Gebe Dir Deine tägliche Talkshow im deutschen Fernsehen, und Du hörst jede Menge Schrott.

Nichts für Ungut, Lela

Was Du sollst, dass muss Du selber wissen oder Deine Frau sagen lassen. ;-)

Naja ich finde es halt einfach unlogisch, dass Waren um die Halbe, wenn nicht gar ganze Welt, verschifft wären. Ich halte es damit so, dass ich z.B. auch nur Deutsche Markenbutter esse und gut und gerne auf bekannte irische verzichte. Auch wenn die Bilanz mittels CO2 im ersten Eindruck gar nicht so schlecht sein soll, musst Du aber immer noch berücksichtigen, dass das Schiff auch Energie benötigt, und das wird in der Regel Öl sein...und das muss man nicht verschwenden. (Find ich zumindestens.)

Was jeder isst, ist jedem selbst überlassen. Aber ich finde Produkte aus der Region besser, weil es auch die heimische Wirtschaft ankurbelt und dem hiesigen Bauern somit gut tut.

Und wenn du Fleisch vom Bauern in deinem Bundesland kaufst, bist du der Meinung, dass die CO2 Bilanz ähnlich ausfällt, ja? Unter Umständen gelten in den Ursprungsländern auch andere Gesetze bezüglich Dünge- oder Futtermitteln, die zu bedenken sind.

Klar kannst du Obst aus Neuseeland und Fleisch aus Argentinien essen.

Wenn man sich die gesamte Energiebilanz ansieht und Vergleiche zieht, stellt man nämlich fest, dass der Aufwand, Obst um den halben Erdball zu transportieren mit einem Schiff nur unwesentlich mehr CO2 verbraucht als unsere Bodenseeäpfel, die mit Lastwagen transportiert werden und gekühlt werden müssen.

Ein Argument gegen Neuseelandobst ist der, dass das Obst unreif gepflückt wird und dann ohne Sonne künstlich reift. So gesehen ist lokal erzeugtes Obst (und damit meine ich die europäische Umgebung) gesünder.

Im Faklle des Fleisches aus Südamerika ist es leider so, dass die Haltungsbedingungen für Tiere dort olft schlechter sind als wir uns das so vorstellen - längst gibt es auch in Argentinien schreckliche Ställe mit unsäglöichen Bedingungen für die Tiere.

leider ist die ANtwort auf deine Frage also zwiegespalten. Aber ich hoffe, dir die Argumente dazu geliefert zu haben.

"künstlich Reift"

XD

Nachreifen nennt man das, und dass machen alle Früchte, die man unreif erntet und zum Nachreifen Liegen lässt...

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"Im Faklle des Fleisches aus Südamerika ist es leider so, dass die Haltungsbedingungen für Tiere dort olft schlechter sind als wir uns das so vorstellen - längst gibt es auch in Argentinien schreckliche Ställe mit unsäglöichen Bedingungen für die Tiere."

In Argentinien haben die Rinder riesige Auslaufflächen und keine Ställe.

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@ruediger32

Ich habe mal einen Farmer in Argentinien gefragt, was seine Rinder im Winter essen, und er hat die Frage nicht vestanden, weil das Gras dort immer wächst und die Tiere nie einen Stall von innen sehen.

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Kiwis wachsen hier nicht so gut, aber warum ich Äpfel vom anderen Ende der Welt essen soll, ist mir ein Rätsel.

Was soll denn an der CO2-Bilanz "topp" sein, wenn tausende Kilometer Transportweg zurückgelegt werden, die absolut überflüssig sind?

Ganz einfach: Es gibt Regionen in dieser Welt, wo Obst besser gedeiht und zu anderen Zeiten geerntet wird. Auch Fleisch in Argentinien wird effizienter und umweltfreundlicher "geerntet" als dies hierzulande geschieht. Der Transport wird da völlig überwertet, der mit pro Kilogramm Nutzlast und pro Kilometer taxiert werden kann. Da ist es schlimmer, wenn deutsch Großstädter einmal die Woche zum "Biohof ihres Vertrauens" jwd mit dem Auto fahren.

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Was soll daran schlimm sein???

Ist doch jeden seine eigene Entscheidung was er isst und woher sein Essen kommt... da lass ich mir von keinen Reinreden.

die Kiwis aus Neuseeland schmecken weitaus besser. Die kann man problemlos essen.

Am besten schmecken sie, wenn man sie "vor ort" essen kann.

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