was ist so schilmm wenn milch billig ist?

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10 Antworten

Die Bauern bekommen weniger Geld und stehen in Konkurrenz zu den großen Abfüllanlagen, die natürlich aufgrund der Masse ihre Produkte viel günstiger anbieten können.

Das Problem an Massentierhaltungen ist jedoch, dass das für die Tiere eine Quälerei ist.

Da jedoch ein Bauer, der seine Preise senken muss, um mit der großen Konkurrenz mitzuhalten, irgendwann pleite geht, wird es eines Tages kaum noch mehr Bauern geben, die ihre Milch aus artgerechter Haltung anbieten können.

Mal ganz abgesehen davon, dass es natürlich deren Lebensunterhalt ist.

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Kommentar von kriko91
10.06.2016, 11:26

1. Senkt der Bauer die Preise nicht, die bekommt er vorgeschrieben. 

2. Definiere mir diesen überstrapazierten Begriff *"Massentierhaltung"*

3. Da der Verbraucher eher auf günstige Ware zurückgreift, gibt es kaum noch Nischen wie Hofläden oder sonstiges, da es nur sehr wenige gibt die auf qualitativ hochwertige Ware zurückgreifen wenn sie dafür aber das doppelte zahlen müssen. 

4. Wie steht ein Bauer in Konkurrenz zu Abfüllanlagen ? 

5. Die derzeit Marktwirtschaft und Milchwirtschaftliche Lage zieht nicht die Großbetriebe heraus. Ganz im Gegenteil. Milchwirtschaft wird sich in Zukunft eher in den Klein und Privatbetrieben festigen, da es für diese nur eine kleine EinnahmeQuelle darstellt. Großbetriebe mit einer Spezialisierung auf den Milchzweig wird es in der Zukunft wohl oder übel den Hals brechen, da es hier um eine Standarteinnahmequelle geht, wo auch wieder reingewirtschaftet werden muss um in jedem Fall kostendeckend zu arbeiten.

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Die Bauern werden nicht anständig entlohnt für ihre Arbeit. Die arbeiten  TÄGLICH über ein Dutzend Stunden für die Tiere um denen es angenehm zu machen und für uns hochwertige Lebensmittel herzustellen. Und dann entlohnt man die mit weniger als 30cent. Absolute Frechheit sowas.

Der Beruf des Landwirten muss mehr geschätzt werden (so wie ein Arzt) und auch mehr entlohnt werden. Aber heute gelten Landwirte nur als geldgierige Tierquäler. Sowas finde ich einfach nur ekelhaft

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Kommentar von kriko91
10.06.2016, 11:35

Danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke 😊😊😊😊😊😊😊😊😊😊😊👍👍👍👍👍👍👍👍👍

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Kommentar von Omnivore10
10.06.2016, 20:05

Bitte bitte :)

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Die Märkte stecken sich das Geld in die Taschen, während die Landwirte pro Produziertem Liter noch Geld drauflegen müssen. Mittel- bis Langfristig werden die Milchviehbetriebe in Deutschland so aussterben.

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Der Preis der Milch sollte schon alle Hertellungskosten und die Handelspanne abdecken.

Wenn es für den Bauern billiger ist die Milch wegzukippen, als sie zu verkaufen, dann gibt er seinen Beruf auf. Irgendwann gibt es dann nur noch die großen Milchbetriebe, die aus Kostengründen nicht auf Tier- und Verbraucherschutz achten können.

Dann können wir zwar derzeit billige Milch kaufen, aber unsere Kinder und Kindeskinder bekommen dann nur noch Designerwasser, das aussieht wie Milch.

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das ist nicht wirklich schlimm. im normalfall würde sich der preis von selbst regeln wenn die anzahl der milchproduzenten zurück gehen würde, was unbedingt notwendig ist.

die bauernlobby sieht für sich immer noch so grossen politischen einfluss, dass sie anstatt einer marktbereinigung lieber mindestpreise für milch durchzusetzen hofft.

wenn in unserem wirtschaftsystem zu viel produziert wird, gehen die preise in den keller. das gilt für erdöl genauso wie für milch, klopapier und autos.

annokrat

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Kommentar von kriko91
10.06.2016, 11:34

Der deutsche Markt ( und das ist meiner Meinung nach das schlimmste) importiert aus Russland Milch. Weil die Russen viel für ganz wenig produzieren. 

Wären die Einzelhandel am Preisdruck allein Schuld, glaubt ihr nicht das sich die Bauern in ganz Deutschland nicht schon was einfallen lassen hätten? 

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Am schlimmsten für den oder diejenigen, die das meiste Geschäft, den grössten Aufwand zur Herstellung haben, die Bauern! Die Vertreiber verdienen weniger und der Staat bekommt (wie beim Mineralöl) weniger an Mwst.usw. Eines von vielen Beispielen der freien Marktwirtschaft! Wenn es hart auf hart kommt.....zahlt alles wieder der Steuerzahler!


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Dass die Bauern fast kein Geld für ihre Mich bekommen... und dass ist ihr Lebensunterhalt.

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Für den Verbraucher ist es nicht schlimm. Aber frag mal die Milchbauern, die viel Geld investiert haben und nun über die Runden kommen müssen.

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Kühe fordern mehr Geld, das ist das Problem.

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das der bauer nicht genug verdient um seine kühe halten zu können

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