Was ist so anders an Uni-Mathe?

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5 Antworten

Uni unterteilt sich in:
- Vorlesungen: ein Professor erzählt mit viel abgekürzter Schreibweise die Grundlagen (oft Folien, wie die Seiten eines Ma-Buches -> nur wenige Fragen erlaubt
- Seminare: hier kann man nachfragen, was der Professor genau gemeint hat

In der Schule bekommt man alles gesagt. Beim Studieren muss man sich um vieles selbst kümmern: Bücher besorgen, Nachforschen, wer was bereits wann erfunden hat... Also mehr als nur 2 Schritte Vorausdenken.
Man lernt, dass es oft mehrere Wege zum Ziel gibt...
Dass viele "unlösbare" Aufgaben der Schule mit neuen Algorithmen und erweiterten Zahlenbereich doch lösbar sind (oder mehrere Lösungen haben)...

Statt "auswendig Lernen" muss man verstehen, kombinieren, optimieren... Fachgebiete miteinander kombinieren...

der nimmt in einer Vorlesung, dass durch was man sonst in 4 Wochen durch genommen hat und darauf folgt vieles von dem du noch nie gehört hast und nach der Klausur auch nie wieder hören wirst...hauptsache du hast mal davon gehört ;-)..es werden keine Fragen gestellt, entweder zu hast es verstanden oder nicht

An Unis ist vielmehr tieferes Verständnis gefragt. Konkrete Rechenbeispiele tauchen nur noch sehr selten auf. Und ja, einen Taschenrechner benötigt ein Mathestudent auch nicht mehr. Es werden Dinge bewiesen, die man vorher einfach hingenommen hat. Sehr oft haben Studenten bei ihren Definitionen und Beweisen gar nicht mehr mit Zahlen zu tun, sondern mit einer Formelsprache aus Variablen, Konstanten und Funktionen.

Unser Matheprofessor an der Uni sagt es so:

In der Schule lernst du das mathe bis Ende des 17ten Jahrhunderts. In der Uni kommt alles was danach ist.

Stell dir vor wir hätten in der Schule Deutsch oder Geschichte auf dem Stand des 17ten jahrhunderts. Da fehlt einiges. Zahlen siehst du in der Uni sehr wenig ^^

Das was du in der Schule machst ist rechnen, das was du in der Uni machst ist verstehen was du da machst. ;)

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