Was ist schlecht/gut daran Ausländer in Deutschland zu haben?

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9 Antworten

Du musst derzeit mit den Nachteilen der Zuwanderung sehr vorsichtig sein. Nicht, weil es keine gäbe, aber manche Leute haben halt gemerkt, dass das Publikum ihnen recht gibt, wenn sie sozialromantisch sind. Sprich, formuliere vorsichtigig und objektiv und sei für Contra bereit.

Fangen wir mit den Nachteilen an: wenn Ausländer nicht integriert sind (weil sie das entweder nicht wollen - Stichwort Gastarbeiter, die ja dachten, wieder heim zu wollen/müssen bzw. Ghettoisierung oder wenn es die Leistungen nicht angeboten gibt - wieder Stichwort Gastarbeiter oder z.B. die Illegalen in den USA), dann bildet sich eine Subkultur mit einem anderen Werte- und Normenkatalog. Und ein gemeinsamer Werte- und Normalkatalog ist die Grundlage einer sozialen Gesellschaft. Keiner braucht eine Deckungsgleichheit von 100%, aber ne gewisse Deckung sollte bestehen. Ich selber kenne das z.B. vom Umgang mit männlichen Türken (oder Almanci, wie Du magst), dass des Deutschen konsensorientierte antidiskriminatorische Erziehung als Schwäche mißdeutet wurde. Nicht weil die Türken böse sind oder Böses wollen, es ist einfach ein Mißverständnis. Ein anderes Beispiel ist die Vollverschleierung. Wir haben ein Vermummungsverbot, und ich persönlich empfinde es als unhöflichen Affront, mir das Gesicht nicht zu zeigen. Deswegen rede ich mit Vollverschleierten nicht (selbstverstädlich nachdem ich ihnen das höflich erklärt habe. Und gegen Kopftuch etc. habe ich überhaupt nichts!). Peter Scholl-Latour wurde nicht müde, multi-kulti als unrealistische Sozialromantik zu verdammen - klar, der Mann hat Kritiker, aber ich habe den immer für sehr weltmännisch gehalten! Außerdem hat eine signifikante Minderheit in einer Demokratie deutlichen Einfluss, z.B. gab es lange keine Annäherung an Kuba seitens der USA, da die Exilkubanergemeinschaft im swingig state Florida so mächtig ist. Weiterhin könnte es dann auch "Quotenausländer" in wichtigen Positionen geben - wir haben Alle gesehen, was Quotenleute bringen, Stichwort Zensursula von der Leyen. Also nicht falsch verstehen: nichts gegen Ausländer in hohen Positionen, aber nur, wenn sie dafür kompetent sind. Beim Quotenfrauenbeispiel Zensursula lässt sich Frau Merkel als Gegenbsp für reale Kompetenz jenseits des Geschlechts bringen. Der letzte Nachteil mir nach ist die Ausbildung der Migranten. Wir brauchen keine Arbeiter mehr, so, wie in den '60gern. Spezialisten dürfen ja via Bluecard rein, das wurde gerade im Zuge der Flüchtlingswelle nur gerne unter den Teppich gekehrt. Btw, den Ausgleich der demographischen Beerdigungsurne durch Zuwanderung finde ich ein allzu konstruiertes Beispiel...

Gut, Vorteile: integrierte Ausländer können den Horizont ihres Freundeskreises bereichern. Das hilft gegen Vorurteile, gegen kulturelle Ignoranz und gegen Xenophobie. Viele Ausländer arbeiten unglaublich hart, um ihren Nachkommen etwas "Besseres" zu ermöglichen. Ich kenne das von Türken & Russen, mein Bruder hat da Erfahrungen mit Balkanleuten. Oftmals machen sie das in Jobs, die ein Deutscher nicht annehmen würde, weil er lieber harzt. Damit gibt es mehr Steuern für die Allgemeinheit. Firmen könnten an gebildeten Ausländern interessiert sein, da diese Land und Leute kennen, und gleich einen ganz anderen Kontakt zu Lieferanten/Abnehmern/... herstellen könnten. In der Musik finde ich den Anteil an Leuten mit Migrationshintergrund (und liegt dieser auch weit zurück) wirklich überproportional - und das bereichert uns Alle!

Da musst du einfach deine eigene Meinung ranbringen. Schlecht ist evtl die Überwanderung mit Leuten mit schlechten Sprachkenntnissen und starkanhaltender Tradition die in Deutschland nicht toleriert wird (evtl Burka) gut aber das wir Arbeitskräfte bekommen, denn viele die hier her kommen haben ein gutes Leben vor der Flucht gehabt mit guter Ausbildung usw.

Du könntest die Kriminalitätsrate von Ausländern in Deutschland erwähnen. Laut einem Artikel aus der Welt ist jeder dritte Häftling Ausländer https://www.welt.de/politik/deutschland/article153076521/Jeder-dritte-Haeftling-ist-Auslaender.html). Gib hierbei als Quelle den Welt-Artikel und die Studie, auf die sich der Artikel bezieht, an.

Da Deutschland einen Ausländeranteil von knapp 10% hat (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14271/umfrage/deutschland-anteil-auslaender-an-bevoelkerung/), sind Ausländer in deutschen Gefängnissen stark überrepräsentiert.

Es ist gut, dass Ausländer einwandern können. Es kommt aber darauf an, wie viele und welche. Deshalb regeln alle erfahrenen Einwanderungsländer (USA, AUS, Neuseeland, Kanada) die Einwanderung, nur D nicht. 

Jens Spahn, CDU-Staatssekretär in Berlin, sagt ganz gut, worin das Problem der Masseneinwanderung aus Nordafrika und dem Nahen Osten liegt. 

„Hunderttausende junge Männer“, die seitdem ins Land kamen, entstammten Gesellschaften, „in denen der Mann mehr zählt als die Frau, wo Antisemitismus und Schwulenhass Alltag sind, in denen es eine hohe Affinität zu Gewalt als Konfliktlösung gibt und in denen der Islam und die Ehre der Familie im Zweifel über allem anderen stehen“, so wagt er dort zu notieren. Seine düstere Prognose: „Deutschland wird also zuerst einmal ein ganzes Stück machohafter, gewaltaffiner, antisemitischer und religiös intoleranter.“

Gut, dass der sich jetzt so für die Schwulenrechte einsetzt. Manche entdecken die Minderheiten ja ganz neu, wenn es um "Hunderttausende junge Männer" geht, die zuwandern.
Sonst natürlich nicht. :)

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Ohne Ausländer würde Deutschland heute nicht so gut dastehen. aber manche übertreiben mit der Gastfreundschaft.

Ohne Ausländer wären hier nur Deutsche. Langweilig bis schrecklich!

ein Punkt den ich ansprechen will 

Warum?

als urlauber sind ausländer eine super sache. sie bringen geld. als dauergäste sieht das anders aus. da kosten sie geld

Genauso wie in den USA, es gibt Ausländer, die man haben will, und dann die, die man nicht haben will. Guck mal hier, welche Ausländer man in den USA haben will:

und: (ist in D genauso)

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