Was ist schädlicher, Cannabis oder Alkohol?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist ziemlich eindeutig:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6f/Drogen-schadenspotenzial-nutt-2010.svg/2000px-Drogen-schadenspotenzial-nutt-2010.svg.png

Es gibt keine Droge, welche schädlicher wäre als Alkohol, was natürlich nicht bedeutet dass man sich alles andere bedenkenlos reinpfeifen könnte/sollte.

Alkohol ist ein Zellgift und greift quasi den ganzen Körper an, Gehirn, Haut, Leber, Magen etc.

An Cannabis kann man weder sterben noch sich daran vergiften, hier liegen die Gefahren eher im psychischen Bereich und sofern man es rauchen sollte, kann es ebenso wie Zigaretten auch Lugenkrebs verursachen, ganz besonders wenn man es mit Tabak vermischt, denn Cannabis erweitert die Lungenbläschen und so können die Schadstoffe, die beim Verbrennen entstehen, noch besser eindringen.

Die Sache mit der Einstiegsdroge ist ein Ammenmärchen der Anti-Drogen Propaganda und schon seit knapp 20 Jahren widerlegt, sogar mit Urteil vom Bundesgerichtshof.

So etwas wie eine Einstiegsdroge gibt es nicht. Ob man Drogen (egal ob legal oder illegal) nimmt, ob man neugierig ist auch anderes zu probieren und ob man ggf. eine Sucht entwickelt oder nicht, liegt an völlig anderen Faktoren, aber nicht an einer einzelnen Substanz.

Zum Schluß noch eine kleine Warnung. Ich weiß nicht wie alt Du bist, aber solltest Du noch nicht volljährig sein, so würde ich Dir empfehlen das Kiffen erst einmal sein zu lassen.

Jeder Mensch soll meiner Meinung nach selbst frei entscheiden können, ob er Drogen nehmen möchte oder nicht,

aber man sollte sich zumindest über den korrekten und möglichst sicheren Umgang informieren und der Konsum (egal welcher Droge) in jungen Jahren ist IMMER weitaus riskanter als wenn man bereits jenseits der 20 ist.

Das hat zum einen mit der Reifung des Gehirns zu tun und zum anderen mit dem Aufbau von Gewohnheitsmustern, die im prägenden Jugendalter viel schneller entstehen können, als wenn man schon gefestigt im Leben steht.

Danke für die ausführliche Antwort!, ist auf dieser Plattform nicht mehr selbstverständlich...

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Ja, das ist wirklich eine gute und vor allem sachliche Antwort.

Dennoch macht es keinen Sinn, das eine direkt mit dem andern zu vergleichen.

Denn diese Fragen hier zielen hauptsächlich darauf ab, dass die Fragesteller ihren eigenen Konsum des einen mit der angeblich höheren Gesundheitsschädigung oder Gefährlichkeit des anderen rechtfertigen und sich somit ein "reines Gewissen" verschaffen wollen.

Gruß Michael

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@19Michael69

Ja und nein.

Auf der einen Seite gebe ich Dir recht. Denn wie gefährlich eine Substanz ist, spielt am Ende eben keine wirkliche Rolle, sondern nur ob man damit vernünftig umgehen kann oder nicht.

Man kann das harmlosere (aber deshalb nicht ungefährliche) Cannabis ebenso missbrauchen und falsch einsetzen, wie man auch eben hier und da mal ein Bier zum Essen trinken oder jedes Wochenende Komasaufen veranstalten kann.

Auf der anderen Seite ist es dennoch eine legitime Frage, weshalb schädliche Substanzen wie Alkohol und Tabak als völlig normal angesehen und sogar beworben (und massiv verharmlost) werden und weniger schädliche wie Cannabis oder LSD absolut verteufelt werden und als höchst illegal gelten.

Wenn man sich dann intensiver mit der Thematik beschäftigt kommt man dann darauf, dass es niemals um Gefahren gegangen ist, sondern immer nur um Politik und z. T. finanzielle Interessen, ja in manchen Punkten sogar um Rassismus.

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Ist beides nicht gesund und auf Dauer schon gar nicht.

Da du dich bereits schlau gemacht hast, solltest du dir auch über die langfristigen Nebenwirkungen Kenntnisse angelesen haben.

Das eine macht körperlich abhängig und das andere kann psychische Schäden zur Folge haben, je nachdem wie alt du bist.

Dann habe ich mal das Kiffen ausprobiert und es hat mir gefallen, ich liebe das Gefühl wenn man high unter Freunden ist und chillen kann.

Schon schlimm genug, wenn man nicht chillen kann, ohne high zu sein. Auf Dauer gesehen wirst du irgendwann auch die Auswirkungen spüren.

Also wenn das Gehirn völlig ausgereift ist, ist Cannabis bedeutend weniger schädlich, als wenn man z.B. in der Pubertät kifft?

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Ich habe nie erwähnt, dass ich nicht chillen kann wenn ich nicht high bin. Das ist eine Behauptung von dir, welche nicht stimmt. Ich chille gerne wenn ich high bin, heisst, ich lasse es mir gut gehen wenn ich high bin, und das mache ich auch wenn ich nüchtern bin.

"Schon schlimm genau, wenn man nicht chillen kann, ohne high zu sein."

Das ist absoluter Quatsch.

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@Silenceeeeeee
Schon schlimm genau, wenn man nicht chillen kann, ohne high zu sein.

Das ist die typische Drogengegner-Logik, die kann man nicht „bekehren“. :D

Lg

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@lost2000

Du musst mich auch nicht bekehren und ja ich halte nichts von Drogen, von mir aus soll jemand Drogen nehmen, dann muss er auch mit den Nebenwirkungen klarkommen.

Ich habe vielleicht einige Erkenntnisse mehr als du und schon viele - gerade junge Leute - gesehen, die sich durch Drogen kaputtgemacht haben und die durch die Hölle gingen, nach jahrelangem Missbrauch.

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@Silenceeeeeee

Beides, bei Cannabis auch ein Junge mit 13, der abgestürzt ist, weil er voher schon Probleme gehabt hat und auch der Meinung war, ab und zu kiffen schadet nicht. Jetzt ist er in psychiatrischer Behandlung, weil sein Kopf kaputt ist und er mit 12 angefangen hat.

Dann kamen noch mehr Drogen hinzu. weil immer irgendeiner auf die Idee kam, man könnte ja zum chillen mal was anderes probieren, weil die anderen das cool fanden.

Vielleicht ein krasser Vorfall, aber der Junge kann seine Schule jetzt vorläufig knicken, sehr toll für seine Zukunft.

Soviel zu deiner Frage.

Von mir aus soll sich jeder zukiffen, aber dann bitte als Erwachsener und nicht noch als halbes Kind, weil alles verharmlos wird.

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@Turbomann

Wenn etwas verharmlost wird, dann eher Alkohol, Cannabis wird meiner Meinung nach noch immer viel zu sehr verteufelt. Allerdings stimme ich Dir in dem Punkt völlig zu, dass junge Menschen definitiv keine Drogen nehmen sollten, egal welche. Wer sich dazu selbstverantwortlich entscheidet, sollte zumindest alt genug sein um die möglichen Risiken vernünftig einschätzen und abwägen zu können.

Und die psychischen Risiken von Cannabis betreffen in der Tat hauptsächlich jene Menschen, die viel zu früh damit in Kontakt kommen. Leute, die erst jenseits der 20 mit so etwas anfangen haben in der Regel kaum bis keine Probleme damit, wobei es natürlich immer Ausnahmen gibt.

Und Du schreibst es selbst in Deinem Beispiel. Der Junge hatte vorher schon Probleme. Mal abgesehen davon dass 12 viiiiiieeeel, viel zu jung für sowas ist, liegt genau da der Hund begraben.

Wenn man Drogen nimmt (egal ob nun legal oder illegal) um damit Probleme vergessen zu wollen, dann ist das immer der falsche Grund. Das ist aber nicht das Problem der verwendeten Substanz, sondern des Umganges damit.

Ich empfehle zu dem Thema dieses wirklich hervorragende Video, falls Interesse besteht - "Alles was Sie über Sucht zu wissen glauben, ist falsch":

https://www.ted.com/talks/johann_hari_everything_you_think_you_know_about_addiction_is_wrong?language=de

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@DarkSilver

Sehe ich genauso, wenn man Cannabis ,,braucht,, ist es kein gesunder Umgang mehr, ich kenn auch jemanden, der erst ,,normal,, wurde wenn er kiffte, und wenn er grade mal kein THC im Blut hatte war der völlig hyperaktiv. Der kannte das Gefühl ,,high,, gar nicht mehr, wenn er einen Joint rauchte, war das für ihn wie eine Zigarette.

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Es tut mir leid, aber ich bin die ganzen diesbezüglichen Fragen und folgenden Diskussionen echt leid und sie ergeben auch überhaupt keinen Sinn.

Drogen, Alkohol und Rauchen sind gesundheitsschädigend - das ist Fakt !!!

Nur wer überhaupt nichts davon macht oder nimmt, kann sicher sein, sich dadurch nicht zu schädigen.

Warum also sollte man überhaupt das eine direkt mit dem anderen vergleichen? Da könnte man auch folgende Frage stellen:

"Was ist schlimmer? Das Überfallen einer Bank oder eines Geldtransporters?"

Am schlimmsten an diesen Fragen ist aber, das wahrscheinlich 99% der Fragesteller ihren eigenen Konsum des einen mit der angeblich höheren Gesundheitsschädigung oder Gefährlichkeit des anderen rechtfertigen und sich somit ein "reines Gewissen" verschaffen wollen.

Einfach mal drüber nachdenken ...

Viele Grüße

Michael

"Drogen, Alkohol und Rauchen?"

Nana, da meint wohl wieder jemand er ist superschlau und weiss alles.

Schon deine Aussage, das regt mich am meisten auf. Alkohol ist AUCH eine DROGE mein Freund, aber nicht mal das scheinst du zu wissen. Darum beteilige dich bitte in Zukunft nicht mehr an solche Diskussionen. Danke.

Ich habe das Recht auf dieser Plattform solche Fragen zu stellen, wenn es dich stört, warum zum Teufel genau klickst du dann auf diese Frage und hinterlässt einen sehr fragwürdigen und unnötigen Kommentar?

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@Silenceeeeeee

Du hast dir durch deinen Konsum anscheinend schon ganz heftig das Gehirn geschädigt ...

Nicht einmal ansatzweise hast du verstanden, was ich aussagen will.

In deiner ganzen Frage geht es um den Unterschied zwischen einer Droge und Alkohol und dann beschwerst du dich, dass ich es unter anderem auch darum einfach nur getrennt voneinander aufzähle !?!?

Das ist paradox und absurd.

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