Was ist richtig bei meinem Hund?

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6 Antworten

Ich beneide Euch echt nicht um Eure Situation und habe auch wenig Verständnis für Tierheime, die junge Berner-Rotti-Mix-Rüden an Familien ohne Hundeerfahrung und mit Kindern (!) vermitteln....

Du gibst ja hier recht wenig Infos an, und eine Lösung Eures Problems wirst Du im Internet auch nicht finden.

Fakt ist jedoch eins - mit 3 mal täglich 20 - 25 Minuten laufen ist Eurer Hund körperlich hoffnungslos unterfordert. Das staut Energie auf, und die muß irgendwo hin. Der Hund braucht artgerechte Bewegung und geistige Auslastung.

Mit Rasseln und Zurechtweisung, wenn Euer Hund knurrt, erreicht Ihr nur eins - er knurrt nicht mehr, sondern schnappt gleich zu. (Aus seiner Sicht ist knurren unerwünscht, also macht er es nicht mehr. Das hat zur Folge, daß er nicht mehr warnt, wenn ihm was nicht paßt.) Schau mal dieses Video hier:

http://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/c/video319424.html

Ich bin der Meinung, Ihr solltet Euch an einen GUTEN Verhaltenstherapeuten wenden. Bitte keine selbsternannten Hundeflüsterer á la Cesar Millan - damit macht Ihr es nur noch schlimmer. Wenn Leipzig nicht zu weit weg von Euch ist - ich finde die Herangehensweise von Dr. Ronald Lindner sehr, sehr gut (http://www.hundepsychiater.de/).

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Nun habe ich alle Deine Fragen zu Deinem Hund gelesen. Was ist richtig, fragst Du im virtuellen Internet. Der Hund hat 9/2015 auch schon mal gebissen (gezwickt?).

Trotzdem hast Du bis heute noch nichts im Bezug auf Hundeverhalten gelernt. Denn - sonst käme diese Frage nicht.

Hunde haben ein Sozialverhalten, das muß ein Hundehalter kennen und akzeptieren.

http://hundeschule-tandem.jimdo.com/wissenwertes/knurren-kommunikation-oder-ungebührliches-verhalten/

Sehe Dir die Erklärungen im Link ganz genau an. Ein Hund hat eine Lautsprache, eine Körpersprache und er hat eine Individualdistanz. Hunde haben auch Gefühle wie Angst, fühlen sich bedrängt, wollen auch einmal ihre Ruhe haben und vor allem...

Hunde welche von ihrem Mensch nur bedrängt, verschreckt, und dominiert werden aber deren Grundbedürfnisse nicht berücksichtigt werden verstummen ganz. Und dann wird es gefährlich, weil ein Hund dann zum Biss greifen muss.

Zuerst solltest Du Deinen Hund einem Tierarzt vorstellen. Es gehört abgeklärt ob er komplett gesund ist oder vielleicht krank. Es gehört geklärt ob alle Sinnesorgane funktionieren oder ob er nicht hört, sieht und dann zum Erschrecken tendiert.

Und es gehört dringend geklärt ob er nicht eventuell Schmerzen hat.

Erst dann - und nur dann - darfst Du beginnen mit der intensiven Begleitung durch einen gut ausgebildeten Hundetrainer, einen Vertrauensaufbau und damit ein Verhaltenstraining anzusteuern.

Wer im Verhalten trainiert werden muß ist - auch - der Mensch und Hundehalter!

Mach Dich endlich mit dem grundlegendsten Wissen zum Hundeverhalten kundig! Normal wäre es wenn das VOR einer Hundeanschaffung stehen würde.

Buchtipp: Mit dem Hund auf Du - Zum Verständnis seines Wesen und Verhaltens, Autor: Eberhard Trumler

Buchtipp: Das andere Ende der Leine - Was unseren Umgang mit Hunden bestimmt, Autor: Patricia B Mc Connell

Wenn Du das gelesen hast wirst Du wissen was Du bisher alles an Deinem Hund falsch gemacht hast:

- Schreckreize zum Verunsichern eingesetzt

- Dominanzuralttheorie angewandt 

- Haltungsvoraussetzungen missachtet und so einen frustrierten Hund geschaffen

- Verantwortung gegenüber Hund nicht übernommen. usw.

Kein Hund funktioniert besser als ein Mensch. Hunde sind keine Spielzeuge für Kinder und erwachsene Menschen.

Du musst lernen mit einem Hund richtig zu spielen, diesen geistig und körperlich auszulasten und ihm ein souveräner Sozialpartner zu sein.

Das lernt man nicht im Internet! Das lernst Du durch Grundwissen aus guten Büchern und bei einer modern und mit Wissen zum Hundeverhalten ausgestatteten Hundetrainerpersönlichkeit.

Auch Familienmitglieder gehören mit einbezogen, Kinder gehören zum positiven, rücksichtsvollen Umgang mit dem Hund erzogen.

Nachdem Dein Hund schon knurrt und bereits einmal auch abgeschnappt oder gebissen hat bitte, umgehend das Rad herumdrehen, beginn zu lesen und hole Dir sofort Rat und Unterstützung bei einem positiv für Hund und Halter wirkendem Hundetrainer.

Dieser sollte sich die Situation bei Euch vor Ort besehen und Dir und dem Hund nach ausführlicher Analyse ein Verhaltens-Übungsprogramm erstellen.

Bitte Suchmaschine, Suchbegriff: IBH-hundeschulen, Deine Postleitzahl eingeben - Handy in die Hand - anrufen und Termin vereinbaren. Jetzt gleich - es eilt!

Auf diesem Weg Dir, Deiner Familie und dem Hund allen Erfolg der Welt!


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Hallo, ohne mehr Hintergrundwissen ist es sehr schwer die zu helfen.

Aber eines weiss ich aus meiner langjähriger Erfahrung. Die Umerziehung eines Hundes dauert ca 1 Jahr. In dieser Zeit muss ständig Trainiert werden und es wird immer auf und ab gehen.

Was dir fehlt ist keine Rassel was die fehlt ist Geduld.

Du solltest ein Paar Bücher über die Körpersprache von Hunden lesen. Bücher dazu findest du in der Öffentlichen Bücherei.

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auf grund der wenigen infos kann man nicht viel dazu sagen.

ganz offensichtlich ist, der hund hat kein vertrauen in euch.

durch massregeln kann man kein vertrauen gewinnen -versthst du das?

ich befuerchte ihr habe einen tief verunsicherten hund, der euch anknurrt, weil er sich von euch bedroht fuehlt. was ihr im einzelnen gemacht habt, um den hund so zu verunsichern, weiss ich nicht.

ich gehe auch davon aus, dass der hund nicht versucht euch zu dominieren.

wenn die hundeschule euch nicht helfen konnte, dann habt ihr die faslche besucht. mit massregeln und verboten bricht man hunde -erlangt aber kein vertrauen.

bitte nehmt abstand von rsseln, blechdosen,ketten werfen und jeglicher massreglung.

sucht euch einen gewaltfrei und einfuhlsamen hundetrainer.

aendert eure halting gegenuber dem hund, seid einfuehlsam.

verlangt von einem hund keinen kadavergehorsam -hunde sind keine sklaven!

schaut euch die videos auf youtube von Clarissa von Reinhardt an,

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Nö ist micht richtig...

Wer einen hund bestraft, bestraft ihn für seine fehler... 

Der hund ist null ausgelastet... 

Sucht euch ne gescheite Hundeschule...keine die mit druck arbeitet oder son Schwachsinn rät...

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Das ist die Reihenfolge: Bewegung(auspowern,überschüssige Energie ablassen),Gehorsam(jetzt erst ist er bereit "zuzuhören und Kommandos und Körpersprache zu befolgen) dann Zuneigung(streicheln,Leckerlie,Spielzeug) !! Alerdings halte ich nichts von ohrenbeteubenden Geräuschen wie rasseln oder clickern. Ein einfaches enegriegeladenes Psssscht reicht vollkommen. Die Körperhaltung(Spannung) muss dazu allerdings stimmen.Wenn Du schlacksich vor ihm stehst dabei wird er Dich sicher nicht ganz ernst nehmen.

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Shana33 31.03.2016, 10:28

Cesar Millan :D

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1ManekiNeko1 31.03.2016, 10:40
@Shana33

Keine Ahnung ob er das auch so macht. Aber ich habe es bei meinem Trainer so gelernt und der mag CM garnicht....!Im Übrigen macht es ja auch Sinn. Ein Hund der unter Striom steht mus erstmal seine Energie loswerden,bevor er ins Gehorsamstraining geht. Wird bei Polizeihunden ebenso gemacht,daher wusste ich das shon als Teeni

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