was ist Pflichtbeitrag bei der Rentenversicherung?

2 Antworten

HAllo,

Pflichtbeitragszeiten sind im deutschen Rentenrecht nach § 55 SGB VI Beitragszeiten, für die nach Bundesrecht Pflichtbeiträge gezahlt worden sind. Der Rechtsbegriff dient zur Unterscheidung von Zeiten, für die freiwillige Beiträge gezahlt wurden.

Pflichtbeiträge können tatsächlich oder nur fiktiv gezahlt worden sein.

Sie ergeben sich aus im Wesentlichen zwei Beschäftigungsarten. Einerseits aus der sog. „abhängigen versicherungspflichtigen Beschäftigung“ (z. B. als Arbeitnehmer) andererseits aus sogenannten „versicherungspflichtigen selbständigen Tätigkeiten“. Im zweiten Fall werden wiederum zwei Spielarten unterschieden: Entweder tritt die Versicherungspflicht kraft Gesetzes ein (z. B. selbständige Hebammen, Künstler, Publizisten) oder kraft freiwilliger Entscheidung für die Antragspflichtversicherung innerhalb des Zeitraums von 5 Jahren nach Aufnahme der selbständigen Tätigkeit (theoretisch jeder Selbständige) oder nach Beendigung des Existenzgründerzuschusses. Die freiwillige Entscheidung zur Antragspflichtversicherung darf dabei nicht verwechselt werden mit der Entrichtung freiwilliger Beiträge zur Erfüllung (vollwertiger) Beitragszeiten.

Zu den Pflichtbeitragszeiten gehören auch bestimmte Zeiten des versicherungspflichtigen Bezugs von Lohnersatzleistungen, beispielsweise Krankengeld, Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II (Hartz IV) oder Übergangsgeld.

Pflichtbeitragszeiten können auch vorliegen, obwohl vom Versicherten selbst gar keine Versicherungsbeiträge entrichtet wurden. Dies gilt beispielsweise für die Kindererziehungszeit. Seit 1992 erhält der versorgende Elternteil (nicht etwa nur die Mutter!) für die Dauer von 3 Jahren Pflichtbeitragsanrechnung (Gleichstellung trotz fehlender Beiträge).

Beste Grüße

Dickie59

Arbeiter, Angestellte und Auszubildende sind rentenversicherungspflichtig - bedeutet 24 Monate (offiziell) arbeiten gehen und monatlich mit einem Pflichtanteil (wird vom Lohn abgezogen) in die Rentenkasse einzahlen.

Oder aber du bist selbstständig - dann musst du einen Pflichtbeitrag in die Rentenversicherung einzahlen (monatlich).

Höhe:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/2_Rente_Reha/01_Rente/03_vor_der_rente/02_ihre_beitraege_zur_rente/00_ihre_beitraege_zur_rente_node.html


Hi danke, wenn ich in einem Monat nach Stundenlohn z.B nur 700 Euro auch verdienen (20-30 Stunden im Monat), wäre das ein Problem bzw. wird es als 1/24 Monate gerechnet?  

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@Ahmadmilad91

Teilzeit reicht vollkommen aus. Damit bist du Beitragspflichtig - also JA

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Aufenthaltstitel Ablehnung möglich?

Hallo,

meine Mutter muss aufenthaltserlaubnis verlängern, ein termin haben wir schon für den 2.Mai vereinbart. Sie ist verheiratet (mit mein vater) und hat 4 kinder 27-18-17-14 jahre (2 kinder sind volljährig und eine davon ist verheiratet) Also sie lebt mit mein vater und 3 kinder. Wir alle haben die spanische Staatsangehörigkeit aber sie haat die marokkanische Staatsangehörigkeit, deswegen braucht sie ein aufenthaltstitel.

Wir leben seit genau 5 jahre in deutschland und sie hatte ein aufenthaltstitel für 5 jahre bekommen. Jetzt muss sie es verlängern,aber wir bekommen zur zeit ALGll, da mein vater sein job verloren hatte. Eine Mitarbeiterin meinte, dass es ein grund sein könnte für die Ablehnung. Stimmt es?

Die sachen die sie benötigt haben wir schon vorbereitet, ausser eine sache die wir nicht verstehen: Bescheinigung des rentenversicherungsträgers über die geleisteten beiträge zur gesetzlichen rentenversicherung(wartezeitauskunft)

Kann mir jemand sagen was damit gemeint wird? Meine Mutter hat noch nie gearbeitet, da sie eine hausfrau ist. Deswegen behaupte ich, dass sie es nicht braucht. Aber ich bin mir nicht sicher.

BITTE AUF DIE BEIDE FRAGEN BEANTWORTEN WENN MÖGLICH.

Danke im voraus :)
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Sparkonto bekommen zum 18 Geburtstag

Hallo :) Meine Eltern haben damals für mich ein Konto eröffnet, wo sie selbst aber auch ich Geld drauf eingezahlt haben. Das Spar"Buch" habe ich schon bereits. Es läuft auf meinen Namen jedoch ist bis zu meinem 18. noch ein Sperrvermerk vorhanden ( damit ich nicht auf die Idee komme, mir zwischendurch davon Kleinigkeiten zu kaufen).. :D Jetzt wollte ich fragen, wie das ganze abläuft...Ich werde in knapp 3 Monaten 18. Kann ich dann einfach zur Bank gehen und sagen, dass ich nun das Geld auf mein normales Konto überwiesen haben möchte? Und die andere Frage ist, meine Eltern haben für mich noch irgendeine Rentenversicherung abgeschlossen, wo sie Monatlich eingezahlt haben. Mein Vater sagte, dass ich mir entweder mit 18. das ganze Geld auszahlen lassen kann(auf mein Konto), oder es weiterführen kann. Was haltet ihr davon? Ich habe Angst, dass ich das Geld später nie mehr sehe ( So war es bei meinen Großeltern), allerdings versicherte mir mein Vater, dass es die weltbekannteste Rentenversicherung sei die es gibt und man sich da keine Sorgen machen muss, später sein Geld nicht wieder zu sehen. Ich müsste das Konto wenn dann über meinen Namen weiterlaufen lassen.

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Beitragszeit für Erwerbsminderungsrente?

Hallo alle Miteinander.

Ich habe eine Frage zur Erwerbsminderungsrente.

Zuerst wäre es vielleicht schlau von mir und meiner Situation zu erzählen. Ich bin 21 Jahre alt. Mit 18 habe ich 2015 mein Abitur gemacht. Kurz danach wurde bei mir Krebs diagnostiziert. Da ich durch die Behandlung meine Ausbildung nicht anfangen konnte, wurde sie um 1 Jahr nach hinten verschoben. 2016 habe ich dann auch meine Ausbildung angefangen. Anfang 2017 bekam ich dann eine Depression und im April 2017 wurde dann erneut Krebs festgestellt. Aufgrund der Therapien war im Juni 2018 der ganze Zeitraum mit Recht auf Krankengeld verstrichen. Ab dem Zeitpunkt muss ich ALG2 beziehen.

Nun zu meiner Frage. Ich habe eine Erwerbsminderungsrente beantragen müssen. Die Frau von der Rentenversicherung sagte, dass ich diese beziehen könnte. Nun habe ich aber einen Brief erhalten, dass ein bestimmter Zeitraum nicht nachgewiesen werden kann und nicht als Anrechnungszeit gilt (verstehe ich ja auch, weil ich zu der Zeit keine Krankschreibungen hatte weil ich weder Schule noch Ausbildung hatte). Dann rief ich bei der Rentenversicherung an und die meinte, ich muss in den letzten 5 Jahren mindestens 3 Jahre eingezahlt haben um Recht auf Erwerbsminderungsrente zu haben.

Meine Fragen:

1) Warum konnte ich denn erst einen Antrag stellen, wenn man doch eigentlich sofort sieht, dass ich in den letzten 5 Jahren keine 3 Jahre eingezahlt haben kann? Ich war ja bis 18 in der schule und bin jetzt 21. logisch, dass das keine 5 Jahre sein können. Und ab 2015 war ich ja auch fast die gesamten 3 an Krebs erkrankt und in Therapie.

2) wie lang muss ich denn nun wirklich eingezahlt haben? Die Frau bei der ich den Antrag gestellt habe, meinte, dass ich die Voraussetzungen erfüllt habe. Die Frau heute am Telefon meinte, dass das nicht der Fall ist. Jeder erzählt mir was anderes und ich verstehe die Welt nicht mehr.

Es wäre schön, wenn mir jemand helfen kann und sich diesen langen Text bis zum Ende durch gelesen hat 😅

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