Was ist nur mit meiner Hündin los?

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4 Antworten

Aus dem Bauch heraus würde ich davon ausgehen, dass schlechte Erfahrungen der Grund sind und der Hund in der Dunkelheit angegriffen/ ihm Schmerz zugefügt wurde.

An Deiner Stelle würde ich mir einen Trainer holen und nicht alleine an dem Problem arbeiten. Das kann böse ins Auge gehen.

Mögliche Ansatzpunkte wären, den Korb an einer anderen Stelle zu positionieren, bei einem offenen Korb auf eine Höhle umzusteigen und generell an der Bindung zu arbeiten (dafür gibt es bestimmte Übungen).

Der Trainer sollte dann entscheiden, ob Management sinnvoll ist (also darauf zu setzen, dass sich das Verhalten legt, sobald der Hund richtig angekommen ist), oder Training, um das Verhalten umzulenken. Mögliche Ansatzpunkte wären auch leichte pflanzliche Medikamente (z.B. Calmex) oder vorübergehend ein Maulkorb.

Auf keinen Fall solltest Du allerdings mit einem Trainer arbeiten, der die Situation mit Härte, Gewalt oder Druck lösen will. Das kann gerade bei Tierschutzhunden mit schlimmer Vorgeschichte fatal sein.

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klara1953 03.10.2016, 09:54

Vielen Dank für deine (aus dem Bauch heraus)Einschätzungen. Mein Verdacht ist der gleiche was die eventuellen Mißhandlungen etc. angeht. 

Sie hat 2 verschiedene Schlafplätze wovon einer zum Teil geschlossen (überdacht)ist. An beiden Stellen ist das jetzt schon passiert.

Wenn sie dann einmal in diesem Trauma(nenn es mal so) ist, scheint sie ihre Umwelt garnicht mehr wahrzunehmen. So sehe ich das als Laie.

Ich werde deinen Rat auf jeden Fall befolgen und mir professionelle Hilfe holen. Vielen Dank für deine Hilfe.

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Naninja 03.10.2016, 10:17
@klara1953

Wenn Dir Dein Bauchgefühl sagt, dass sie in den Situationen gar nichts mehr wahrnimmt und es sich um ein Trauma handelt, dann würde ich an Deiner Stelle auf diesen Eindruck hören.

Damit bist Du vielleicht besser bei einem Fachmann aufgehoben als bei einem Trainer, dessen Qualifikation man häufig gar nicht abschätzen kann.

An Deiner Stelle würde ich mir hier einen Verhaltenstierarzt suchen und einen Termin vereinbaren: http://www.gtvmt.de/service/suche-verhaltenstieraerzte/

Diese Tierärzte haben eine Zusatzqualifikation in Verhaltenstherapie und kennen sich oft extrem gut mit der von Dir beschriebenen Problematik aus. Faktisch läuft es so ab, dass Du einmalig mit dem Hund zu einer Einschätzung/ einem Vorgespräch zu diesem Tierarzt gehst. Kosten liegen zwischen 69€ - 100€ pro Stunde. Er gibt Dir dann einen Behandlungsleitfaden, legt also Training, Tagesablauf, Ernährungsplan und u.U. Medikamente fest. Für das Training empfiehlt er Dir einen Trainer in Deiner Nähe, mit dem Du arbeitest, und dem er Vorgaben macht.

Einmalig eine weitere Strecke zu fahren kann sich absolut lohnen. Wenn das nicht möglich ist, würde ich trotzdem einen der Tierärzte anrufen und fragen, ob er eine Empfehlung in Deiner Nähe hat. Wenn Du den falschen Trainer erwischst, kannst Du das Problem der Hündin extrem verschärfen. Deshalb würde ich nur auf Empfehlung nach einem suchen (und mich bei diesen Empfehlungen nicht auf andere Hundebesitzer, sondern nur auf die Einschätzung von Profis verlassen, die die Fähigkeiten auch wirklich beurteilen können).

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klara1953 03.10.2016, 11:06
@Naninja

Vielen Dank werde das schnellstmöglich in Angriff nehmen.

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Hast du es mal mit einem nachtlicht probiert also so das sie dich gut erkennen kann?

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klara1953 02.10.2016, 20:45

Den Gedanken hatte ich schon auch aber ich habe ja immer das Licht dann eingeschaltet, von daher konnte sie sehen wer da ist.

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Evtl. Ihren Schlafplatz in ein anderes Zimmer verlegen?

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Sie kann eine schlechte Erfahrung gemacht haben, das sollte sich dann mit der Zeit geben.

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