Was ist nun der Unterschied zwischen "Gutachter" und "Sachverständiger"?

3 Antworten

Zunächst einmal kann sich jeder als Sachverständigen bezeichnen, denn die Bezeichnung ist nicht geschützt. Außerdem wird differenziert, zwischen Sachverständig und öffentlich bestellten Sachverständigen. Letzterer kommt ins Spiel, wenn zwei Parteien jeweils einen "Sachverständigen" beauftragt hatten und vor Gericht keiner des anderen Gutachten anerkennen will. Dann bestellt der Richter einen Amtlich vereidigten Sachverständigen, dessen Gutachten dann auch vom Gericht anerkannt wird und von den Parteien anzuerkennen ist. Bezahlen muss den Sachverständigen dann die Unterlegene Partei, auch Ihren eigenen Sachverständigen. Kann recht teuer werden. Jeder mit Sachverstand "Sachverständiger" kann Gutachten erstellen, wenn er die Voraussetzungen hat. z.B. Studium, jahrelange Erfahrung auf einem Gebiet.

Ich kenne aus meinem Berufsleben beide Begriffe: Der Sachverständige ist eine berufene und zugelassene Person, wie z. B. Mitarbeiter vom TÜV oder einer anderen Prüforganisation, der eine Zulassung z. B. durch eine Behörde erhält. Sachverständiger darf sich auch nicht jeder nennen. Ein Gutachter prüft wirklich das Gut und schreibt Prüfberichte. Diesen Bericht kann dann der Sachverständige für seine Beurteilung, ob Zulassung oder Ablehnung ausgesprochen wird, als Basis verwendet. Eventuell wird auch ein zweites Gutachtung zur Bestätigung seiner Entscheidung angefordert. Ein Gutachter, der ein Material prüft, ist kein Sachverständiger im Sinne des Gesetzes.

Ich stelle als Sachverständiger ein Gutachten aus! Daher wohl der Name, bzw. die Bezeichnung. Es nennt sich dann "Ein Sachverständigen- Gutachten", oder Gutachten eines Sachverständigen.

KFZ Kaskoschaden - Probleme mit Versicherung

Hallo, mir ist vor kurzen jemand in mein Auto gefahren und einfach weggefahren. Da das Auto noch nicht alt ist, habe ich glücklicherweise eine Vollkasko Versicherung mit 300€ Selbstbeteiligung. Jetzt war ein Gutachter da und hat den Schaden auf (ich zitiere)

"Voraussichtliche Reparaturkosten netto : 1773,17 + 19,00% MwSt : 336,90 + 19,00% (Auf 10,00% Tausch-Altteilewert) : 0,00 Voraussichtliche Reparaturkosten brutto :2110,07€"

geschätzt. Die Versicherung hat mir aber jetzt nur 1473,17€ als Schadensausgleich überwiesen. Als ich anrief sagte man mir, dass die Mwst. abgezogen werden muss und die 300€ SB. Aber das verstehe ich nicht so ganz, denn bei der Reparatur muss ich doch sicher auch Mwst. bezahlen oder? Auf nochmalige Nachfrage wurde ich abgewimmelt und man sagte, es habe alles seine Richtigkeit so. Nun habe ich das Auto in die Werkstatt gebracht und der Kundenberater sagte mir, dass der Schaden falsch eingeschätzt sei und ein falscher Verrechnungssatz gewählt wurde. Er hat mit dem Gutachter, der damals das Gutachten erstellt hat, in meinem Beisein telefoniert, und die Auskunft erhalten, ich könne den noch ausstehenden Betrag nach der Reparatur problemlos noch bei der Versicherung einfordern, wenn ich eine Kopie der Rechnung schicke.

Ich mache mir jetzt die ganze Zeit Gedanken 1. Ob es mit der abgezogenen Mwst seine Richtigkeit hat? 2. Habe ich Angst, dass ich das Geld am Ende doch nicht von der Versicherung wieder bekomme und 3. Was soll ich tun, wenn Probleme auftreten und sie das Geld nicht erstatten wollen? Nicht dass noch ein zweiter Gutachter hätte kommen müssen um den Schaden erneut einzuschätzen und der erste Gutachter da eine Fehlauskunft gegeben hat.

Ich wäre froh und dankbar über Ratschläge und vor allem eine Auskunft bzgl der Mwst. (Ob sie immer beim Überweisungsbetrag abgezogen wird)

VIELEN DANK :-)

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KFZ Sachverständiger

Ist der sachverständiger luciano battiato in düsseldorf empfehlenswert ?

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Unfall, Abtretungserklärung, Kurzgutachten, Vorgehen?

Gestern ist mir leider ein anderes Auto hinten draufgefahren. Schuldfrage ist also eindeutig und die gegnerische Versicherung übernimmt den Schaden. Jetzt ist leider der Schaden nicht sofort einschätzbar. (Bagatellschaden oder doch mehr als 750€?). Bin also zu einem Sachverständigen um die Ecke gefahren und hab mir da eine Meinung eingeholt. Unverbindlich hat er dann gesagt, dass er so den Schaden auf 800€ schätzt. Also quasi sehr eng an den 750€. Die gegnerische Versicheurng bezahlt erst über diesem Betrag ein vollwertiges Gutachten. Daraufhin meinte ich dann zum Sachverständigen, ob ich auch ein Kurzgutachten machen könnte. Da meinte er, dass entscheidet er je nach dem wie hoch die Summe ausfällt. Meine frage ist jetzt, darf er das? Darf er einfach festlegen ob es ein Kurzgutachten ist oder ein komplettes Gutachten (er hat nur kurz bilder gemacht und die stoßstange hinten begutachtet).

Außerdem habe ich, da ich nicht nachgedacht habe, eine Abtretungserklärung bei dem Sachverständigen unterschrieben. Kann ich das rückgängig machen? Da ich schon in Kontakt mit der gegnerischen Versicherung stehe und glaueb, dass ich so schneller an mein Geld komme.

TL:DR Darf ein Sachverständig abhängig von der Schadenshöhe selber bestimmen ob er ein Kurzgutachten (50-100€) abrechnet oder ein großes Gutachten (300-400€). Und kann ich von einer Abtretungserklärung zurücktrete, damit ich das Anliegen selber mit der Versicherung klären kann?

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