Was ist nach der Bibel die richtige Gesellschaft für einen Christen?

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9 Antworten

Sehr interessante Frage !

Schau dir mal an: 1.Kor. 7,12-16 Ehe zwischen Christen und Nichtchristen

Im Umkehrschluss (auch zu Seneca) schreibt Paulus, wer für Christen NICHT die richtige Gesellschaft ist: 1.Kor. 5,9-13

Für Christen ist ihr Glaube zuallererst eine Privatsache zwischen Gott und Mensch. Da diese Sache aber so toll ist, möchte man sie weitererzählen, damit auch andere in diesen Genuss kommen. Dadurch unterscheiden sich Jesus und Paulus im Ansatz von Seneca: abgesehen von den Ausschlusskriterien aus 1.Kor. 5,9-13 gilt Mt. 11,28-30, und Mk. 10,13-16, oder die Überlegungen in 1.Kor. 10,23-33 oder das Werben wie in Apg. 17,16-34.

So gesehen ist die Überlegung, was die richtige Gesellschaft ist, aus christlicher Sicht viel einfacher als aus Senecas Sicht: richtige Gesellschaft für einen Christen ist alles, was seinen persönlichen Glauben nicht direkt gefährdet.

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aicas771 25.11.2015, 20:47

Danke für den Stern !

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Als Christ lässt man sich von Gott führen . ER gibt die richtigen Begegnungen mit den Menschen . Es können Gleichgesinnte sein oder andere bis hin zu denen , die in der Gesellschaft außen stehen . Es ist spannend zu wissen : Mit jeder Begegnung hat man innerlich etwas sinnvolles erlebt- manchmal schwer ,da ist man  im Charakter Lernender, manchmal erfreulich .  Jedenfalls keinen Menschen ablehnen . 

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Der Weg des Frommen - der Weg des Gottlosen

Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen / noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern hat Lust am Gesetz des HERRN und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht! Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, / der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl. Aber so sind die Gottlosen nicht, sondern wie Spreu, die der Wind verstreut. Darum bestehen die Gottlosen nicht im Gericht noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten. Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten, aber der Gottlosen Weg vergeht.  http://www.predigtkasten.de/P910203.htm
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die richtige gesellschaft für einen christen ist ein mensch, der die aufgabe der liebe in der welt erkannt hat

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Christen sollen so gesinnt sein, wie Jesus Christus auch war (Phil 2,5). Was für ein Vorbild hat er uns gegeben? Er scheute nicht die Gesellschaft von Menschen, die keinen guten Ruf hatten, und nahm in Kauf, daß man ihm deshalb nachsagte (Mat 11,19):

Siehe, wie ist der Mensch ein Fresser und ein Weinsäufer, der Zöllner und der Sünder Geselle!

Zum Beispiel besuchte Jesus den Zöllner Zachäus (Luk 19,1.10). Damit waren viele nicht einverstanden (V. 7):

Da sie das sahen, murrten sie alle, daß er bei einem Sünder einkehrte.

So machte Jesus es öfters (Luk 15,1-2):

Es nahten aber zu ihm allerlei Zöllner und Sünder, daß sie ihn hörten.Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isset mit ihnen.

Von einer Frau, die als Sünderin bekannt war, ließ Jesus sich vor den Augen frommer Leute sogar anfassen (Luk 7,36ff):

Und siehe, ein Weib war in der Stadt, die war eine Sünderin. Da die vernahm, daß er zu Tische saß in des Pharisäers Hause, brachte sie ein Glas mit Salbeund trat hinten zu seinen Füßen und weinte und fing an, seine Füße zu netzen mit Tränen und mit den Haaren ihres Hauptes zu trocknen, und küßte seine Füße und salbte sie mit Salbe.Da aber das der Pharisäer sah, der ihn geladen hatte, sprach er bei sich selbst und sagte: Wenn dieser ein Prophet wäre, so wüßte er, wer und welch ein Weib das ist, die ihn anrührt; denn sie ist eine Sünderin.

Welchen Umgang sollen Christen meiden? Hierzu gibt Paulus (2. Tim 3,2-5) diesen Rat:

Die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldgierig, großtuerisch und eingebildet. Sie werden Gott und Menschen beleidigen, ihren Eltern nicht gehorchen und vor nichts mehr Ehrfurcht haben. Sie sind undankbar,lieblos und unversöhnlich. Sie werden ihre Mitmenschen verleumden und sich hemmungslos ausleben. Sie sind gewalttätig und hassen das Gute.Zu jedem Verrat bereit, sind sie leichtsinnig und werden vom Hochmut verblendet. Sie leben nur für ihr Vergnügen und kümmern sich nicht um Gott.Sie geben sich zwar einen frommen Anschein, aber von der Kraft wahrer Gottesfurcht wollen sie nichts wissen. Halte dich von solchen Menschen fern!


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Zwar bin ich weder bibelfest noch besonders gläubig (was auch die Firmung nicht ändern konnte) ...

.. dennoch sagt meines Empfindens nach das Zitat von Seneca eindeutig, dass jeglicher Umgang gut ist! Der eine kann dich in deinem Glauben stärken, der andere soll die Anderen stärken. Das nimmt nichts aus. Wozu also suchen, wenn es bereits universal ist?

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Hallo BerthaDieBaer,

im 15. Psalm sagt uns Gott, welche Menschen er als "gesellschaftsfähig" ansieht. Christen sollten seinem Beispiel folgen (sieh Mt 5,48).


1Ein Psalmlied von David. 
Jahwe, wer darf Gast in deinem Zelt sein? / Wer darf wohnen auf deinem heiligen Berg? 
2Wer vorbildlich lebt und tut, was recht ist vor dir; / wer durch und durch wahrhaftig ist 
3und andere nicht schlecht macht; / wer seinem Freund nichts Böses antut / und seinen Nachbarn nicht kränkt. 
4Wer den Verworfenen verachtet, / aber die Gottesfürchtigen ehrt; / wer sein Versprechen nicht ändert, / auch wenn es ihm Nachteile bringt; 
5wer keine Wucherzinsen nimmt / und sich nicht bestechen lässt, gegen Unschuldige auszusagen; / der kommt nie zu Fall!


1Kor 5, 9-13 


9Ich habe euch schon einmal geschrieben, dass ihr nichts mit Leuten zu tun haben sollt, die sexuell zügellos leben. 
10Damit habe ich freilich nicht alle auf der Welt gemeint, die zügellos leben, habgierig sind, die Götzen anbeten oder stehlen. Sonst müsstet ihr ja die Welt verlassen. 
11Nein, ich meinte, dass ihr euch von all denen trennen sollt, die sich Christen nennen und trotzdem verbotene sexuelle Beziehungen eingehen, Götzen anbeten, die geldgierig sind, Gotteslästerer, Trinker oder Diebe. Mit solchen Leuten sollt ihr keinerlei Gemeinschaft haben1
12-13Es ist nicht unsere Aufgabe, Leute zu verurteilen, die nicht zur Gemeinde gehören. Das wird Gott tun. Aber für das, was in der Gemeinde geschieht, tragt ihr die Verantwortung. "Entfernt den Bösen aus eurer Mitte!", heißt es schon bei Mose.2


Grüße, kdd
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Noch ein Vorschlag:

(Spr. 13:20) Wer mit Weisen wandelt, wird weise werden, wer sich aber mit den Unvernünftigen einläßt, dem wird es schlecht ergehen.

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