Was ist Moral oder Moralisch?

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5 Antworten

Moral sind Sittenregeln. Da wird geregelt, welches Verhalten innerhalb einer Gruppe akzeptiert wird.

Wenn du dich den Sitten und Gebräuchen der Gruppe entsprechend verhältst, hast du ein moralisches Verhalten.

Die Sitten besagen zum Beispiel, dass man nicht stielt, also etwas wegnimmt, was jemand anderem gehört. Diese Moral ist natürlich nur sinnvoll, wenn es Eigentum gibt. In einer Gruppe, in der es kein Eigentum gibt, kann man auch nicht stehlen.

Aber Moral ist mehr, als nur das Lernen von Regeln. Moral ist eine tiefsitzende Verhaltensweise, die fest in deinem Charakter verankert ist. Es reicht also nicht, zu wissen, dass man nicht stehlen darf und es deshalb nicht zu tun. Moral ist, dass du gar nicht erst den Wunsch entwickelst, etwas an dich zu nehmen, was dir gehört. Es ist also "undenkbar".

Moral ist ein erlerntes Verhalten. Diese Regeln werden dir von Geburt an beigebracht. In den frühen Lebensjahren (etwa bis 7) lernst du innerhalb deiner Familie alles, was zum moralischen Fundament gehört. Später lernst du zwar auch noch, aber es wird schwieriger.

Die moralischen Regeln ändern sich von Generation zu Generation. Das führt teilweise zu Konflikten. Die Bibel gilt weithin auch als Sittengesetz bzw. moralischer Kompass. Mit dem Verlust moralischer Werte verliert eine Gesellschaft ihren Zusammenhalt.

Man kann also sagen, das die Moral der Klebstoff ist, der eine Gesellschaft zusammenhält.

Würdest du in einer Gruppe leben, wo du ständig bestohlen wirst, würdest du entweder die Gruppe verlassen oder es käme zu Streitigkeiten. Die Gruppe zerbricht.

Die heute geltende Leitsicht bei Moral setzt voraus, dass man seine eigenen Interessen nicht über die Interessen einer Gemeinschaft stellt.

Das bedeutet zum Beispiel: wenn du Lust auf laute Musik hast, achtest du trotzdem darauf, dass deine Nachbarn nicht davon gestört werden. Du drehst die Musik leiser. Moral ist also auch ein Kompromiss zwischen deinen Bedürfnissen und den Bedürfnissen anderer.

Das Gesetz ist ein moralischer Erzieher. Dort wird über die Gruppe geregelt, welche Strafen verhängt werden, wenn man gegen die Gruppenregeln verstößt, also unmoralisch handelt.

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Wikipedia: Als soziales Wesen erfährt der Mensch von Geburt an im Normalfall Liebe, die Bereitschaft zum Verzicht und zur Fürsorge.

Ich denke dass die Moral mit ethisch gutem Handeln zu tun hat... dass man andere in der Regel so behandeln sollte, wie es für einen umgekehrt auch ok wäre. 

Tugenden sind hervorragende Eigenschaften oder eine vorbildliche Haltung. "Geduld" ist eine Tugend - heißt es... eine gute Eigenschaft von einer Person. 

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Kommentar von Hogersepp
14.07.2017, 10:48

Ich würde genau hier den Unterschied machen: Moral muss aus ethischer Sicht nicht unbedingt sinnvoll sein. Z. B. kann es in einem religiös konservativen Land von den Menschen als gute Moral betrachtet werden, jemanden einzusperren, weil er sich gegen die Religion stellt. Aus ethischer Sicht wäre das aber eindeutig falsch, da diese Zensur die individuelle Freiheit des "Gotteslästerers" unzulässig einschränkt.

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Hier Hinweise, was man unter christlicher Moral versteht:

"du aber, der du einen anderen lehrst, lehrst dich selbst nicht? Du, der du predigst: „Stiehl nicht“, stiehlst du? Du, der du sagst: „Begeh nicht Ehebruch“, begehst du Ehebruch? Du, der du Abscheu vor den Götzen zum Ausdruck bringst, beraubst du Tempel? Du, der du deinen Stolz auf [das] Gesetz setzt, verunehrst du Gott durch deine Übertretung des GESETZES?" (Römer 2:21-23?)

Wir müssen die christliche Moral aus Gottes Wort kennen lernen, im Einklang damit handeln und dann andere lehren, das Gleiche zu tun. 

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Tugend ist eng verwandt mit Moral:

In Wörterbüchern wird „Tugend“ als „sittlich wertvolle Eigenschaft“ und „sittlich einwandfreie, vorbildliche Haltung“ definiert. 

Tugenden sind Eigenschaften wie Besonnenheit, Mut, Selbstdisziplin, Fairneß, Mitgefühl, Ausdauer, Ehrlichkeit, Demut, Treue, ...

„Tugendhaft“ heisst auch, sich nach den geltenden sittlichen Normen zu richten. 

Der Quell sittlicher Normen ist unser Schöpfer. Er hat bereits im Garten Eden die Norm für Gut und Böse festgelegt (Baum der Erkenntnis von Gut und Böse).

Der Apostel Paulus ermunterte, Tugend und alles Lobenswerte ‘weiterhin zu erwägen’. Das bringt Gottes Segen ein (Philipper 4:8, 9).

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Das ist eine so komplexe Frage, die du einer so unwissenden Community stellst, ließ dazu doch die Werke von Aristoteles, Cicero oder Kant, vlt. Bist du danach etwas schlauer.

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aus kultureller und religiöser Erfahrung gebildetes Regel-, Normen- und Wertesystem, das in einer Gesellschaft als Verhaltensmaßstab betrachtet wird.
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Kommentar von Mandrax89
14.07.2017, 02:08

Verstehe nur Bahnhof...

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Kommentar von Puresexiness
14.07.2017, 02:43

Schwachsinn. Die Gebote sind idiotisch

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