Was ist mit "Rettet die Phänomene" gemeint?

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3 Antworten

Tach,- ich kenne den Ursprung der Aussage nicht,- finde es aber auch nicht entscheidend. -

Wenn die Feststellung stimmt, dass wir ohnehin in unserer rationalen Welt am Ende nur "Phänomene" systematisieren und uns das "Ding an sich" als Wahrheit einer Aussage immer verborgen bleiben wird weil es uns erkenntnistheoretisch nicht möglich ist davon zu "wissen" (selbst wenn wir es in Händen hätten) - dann kann es nur um den Erhalt einer Welt der Vielheit, der Komplexität und der Variabilität gehen da hierin unsere Quellen des Entdeckens und der Systemevolution liegen und damit auch die Antworten auf Anpassungsherausforderungen.

Ein "algorhytmisierter" Entwicklungscode als "ökonomisierte" Logik einer Gesellschaft war bislang immer der falsche Weg weil diese sich bislang immer auf den engen Horizont "betriebswirtschaftlicher Sichtweisen" verkürzt und den Gesamtzusammenhang bislang immer aus dem Auge verloren hat.

Gruß

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Ist damit der Beitrag von Martin Wagenschein gemeint? (http://www.martin-wagenschein.de/2/W-204.pdf)

Oder ist Edmund Husserls Neuorientierung einer "wissenschaftlichen" Philosophie gemeint, welche die Sinneseindrücke wieder ernst nimmt und heute "Phänomenologie" genannt wird?

Beiden gemeinsam ist, dass sie dem unsinnigen Reduktionismus widersehen wollen, dem "es ist alles nichts anderes als". Ein Liebeslied wie auch Kriegstrommeln sind eigentlich nichts anderes als Luftschwingungen. Diese Abstraktion ist nicht falsch und doch grundfalsch, weil sie alles weglässt, was ein Liebeslied von einem Kampfgetrommel unterscheidet.


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In welchem Zusammenhang steht das Zitat denn?

Gehts da um Epistemologie vs. Ontologie?

Eine Idee hätte ich schon und die ginge z.B. gegen die Stringtheorie.

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