Was ist mit mir los? Ausgelaugt und antriebslos trotz mega viel Arbeit und Stress?

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3 Antworten

Hey, ich bin zwar erst 20 kahre alt aber manche haben mit 20 jahren soviel erlebt wie jemand mit 40 jahren.
Ich kenne diesen Punkt an dem du dich befindest sehr gut.

Ich wurde früh ungewollt schwanfer, war noch in der Schule und die Zeit war nicht immer einfach.
Dazu kommt noch, dass ich dich sehr gut verstehe, was den krebs deiner mutter angeht. Meine mutter oder vater haben kein krebs, aber meine kleine 10 jährige schwester, und zwei meiner tanten leiden an krebs.

Dazu kommt noch, das meine kleinste tochter einen schweren herzfehler hat, der mir selber viel zeit glück und freude geraubt hat.

Ich war seit dem ich mit meinem sohn schwanger war (war meine erste ss) in therapie und die begleitet mich seit 6 jahren immer noch (therapeuten haben sich gewechselt) ich war auch in klinik die mir gut halfen.

Meine mutter arbeitet viel, wir sind eine grosse familie und haben natürlich auch andere verpflichtungen wie kleinere familien. Ich bin die älteste, leider, und muss aomit auf meine kinder und geschwister aufpassen, was auch nicht immer einfach ist.

Ich habe nun immer einen monatsplan erstellt, wo ich aufschreibe, wann wer was erledigt, wo ich aufschreibe, wann ich meine pause habe und wann ich welche termine habe, wann die kids sich in spiegruppen befinden usw.

Das hat mir gezeigt wann ich was zu tun habe. Und was auch wichgig ist, das du nie vergisst, das egal in welchen alter die kinder sind, sie auch helfen können. Z.b. helfen beim auf und abtischen. Helfen brim zimmer aufräumen usw.

Meine helfen auch und das klappt sehr gut und ist mit auch eine kleine entlastung.

Wenn du möchtest, können wir auch mal ein wenig privat schreiben, so unter gleichgesinnte, sofern dir den altersunterschied nichts ausmacht. :)

Ansonsten hofce ich, das du wirklich was findest und du den kindern leichte kindergerechte arbeiten veben kanns ider dir selber hilfe suchst.

Viel glück.

taschi263 04.07.2017, 19:48

Danke. Ja die kleinen Aufgaben haben sie natürlich was mal besser oder mal schlechter funktioniert. Das ist aber normal wer hatte da als Kind schon Lust zu? Du hast aber auch ein Päckchen zu tragen. Das mit deiner Schwester tut mir sehr leid. Drücke euch die Daumen das sie wieder gesund wird. Meine mum wird es leider nie mehr werden aber die Hoffnung darf man natürlich nie aufgeben. Denn egal wie alt man ist eine Mama braucht jeder deswegen unterstütze ich sie auch mit allem was in meiner macht steht. 

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teemumy97 04.07.2017, 20:03
@taschi263

ja, es ist natürlich nicht immer leicht und ich erlebe auch immer zeiten und habe erlebt, wo meine schwester dem tode näher stand als dem leben. Selbst meine zwei töchtern hatten schweres zu tragen.

Aber mir tut es immer sehr gut, wenn ich mit jemanden reden kann. alleine das hilft mir schon, auch wenn sich nichtmal was in meinem altag deswegen ändern würde. daher steht mein angebot, wenn du schreiben möchtest. ich bin da offen und würde gerne schreiben :)

Ja und die hoffnung darf man nie aufgeben. meine eine tante ist an Brustkrebs erkrankt aber ist wieder fast gesund. muss zwar noch tabletten nehmen. meine andere tante die an darmkrebs erkrankt ist, der geht es mal besser und es sah so aus als ob der krebs weg wäre, aber der hatte dann gestreut und es ging bis zum magen. nun sieht es auch so aus, als ob wir abschied nehmen müssen und sie bald einmal sterben wird. für uns ist das daher sehr schwer, weil wir selbst eine schwester haben, die daran erkrankt ist (also an Leukämie) und deshalb ist die ganze sache immer sehr schwer.

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Du brauchst dringend Hilfe, sonst klappst Du zusammen! 

Geh zum Arzt und lass Dich erstmal krankschreiben,um ein paar Tage Ruhe zu haben. Erschöpft genug bist Du. 

Dann redest Du ein ernstes Wort mit Deinem Mann - es kann nicht sein, dass der komplette Haushalt und Garten an Dir hängenbleibt!

Macht gemeinsam eine Liste, wer was übernimmt. Ich weiß nicht, wie alt Deine Kinder sind, vielleicht kannst Du ihnen auch kleine Aufgaben übertragen?

Was die Pflege Deiner Oma angeht: es gibt die Möglichkeit, sich von der Arbeit für Pflegezeiten freistellen zulassen. Angesichts Deines erschöpften Zustands wäre aber zu überlegen, ob es Unterstützung von der Krankenkasse gibt. Ich kenn mich da nicht aus, was da möglich ist und was nicht. 

Fakt ist: sprich zunächst mit einem Arzt, um zu schauen, wo Du KURZFRISTIG Ruhe bekommst. Dann musst Du die Familie einspannen, um Dich zu entlasten. 

taschi263 04.07.2017, 19:34

Ja das sind wahre Worte. Ich denke um einen Arzt Besuch werde ich nicht drum rum kommen. Ist halt kein einfacher Schritt zuzugeben  das man nicht mehr kann

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Stellwerk 05.07.2017, 12:57
@taschi263

Genau diese Denke ist die Ursache des Problems - kein Mensch kann ohne Folgen all das über Monate leisten, was Du erbringst. Um HIlfe zu bitten , ist absolut keine Schande - es ist eher eine Schande, dass Du so wenig Unterstützung erhältst. 

Ein leider typisches Frauen/Mutterproblem, dass man alles für die anderen tun will und komplett sich selbst vergisst. Es hiflt niemandem etwas, wenn Du zusammenklappst und dann monatelang ausfällst oder selbst erkrankst. Daran solltest Du jetzt in aller erster Linie denken -das nennt man GESUNDEN Egoismus! 

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Bournout kenn ich auch. So schlimm das auch klingen mag: Du solltest einen Pflegedienst kontaktieren, der Dir einiges abnimmt.
Sprich mit dem Arzt der Oma und dem Arzt der Mutter und laß Dir Alternativen aufzeigen.
Es nützt keinem was, wenn Du auch noch flach liegst.

taschi263 04.07.2017, 19:32

Danke ja das habe ich schon gemacht der kommt jetzt wenigstens einmal täglich zu meiner Oma aber alleine diese Verantwortung das man muss so blöd das jetzt auch klingt zerreißt einen 

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mubsi13 04.07.2017, 19:34

Kann ich verstehen. Die Oma versteht das sicherlich auch. Du mußt auch an Dich und Deine Familie denken. Die brauchen Dich auch. Ich wünsche Dir viel Kraft!

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taschi263 04.07.2017, 19:36
@mubsi13

Danke. Und ja das Gewissen einer Mutter nagt an mir. Meine kleine ist 2 und die große7. 

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