Was ist mit einer Sinusförmogen Wechselspannung gemeint?

KGG zu hb - (Physik, Elektrotechnik)

5 Antworten

Eine "natürliche" Wechselstromerzeugung in einem Generator liefert durch zB die mechanische Drehung eines Magneten innerhalb der Spule eine Spannung die ansteigt und dann abfällt bis in den negativen Bereich und dann wieder ansteigt. Die aufgezeichnete Form dieser Spannungskurve ist mehr oder weniger zufällig eine Sinuskurve. Die meisten Wechselstromberechnungen haben auch diese Form als Grundlage.

Mit elektronischen Wechselrichtern kannst auch ganz andere Wechselströme erzeugen, zB rechteckig, dreieckig, Sägezahnförmig oder lustig geschwungene.

Natürlich stimmen dann die Berechnungen nicht mehr da die Fläche unter der Kurvbe eine andere wird.

Je höher der Widerstand umso schwerer geht was rein, also ist die Kapazität dann geringer (vereinfacht gesagt)

Es geht hier um einen Wechselstromkreis.

Tipp: Besorge dir privat ein Physik-Formelbuch. Da brauchst du nur abschreiben.

reiner kapazitiver Widerstand ist Xc=1/(w*C)

"antiproportional" weil C unter dem Bruchstrich steht.

Xc Widerstand in Ohm

C Kapazität des Kondensators in F=As/V

w=2*pi/T "Kreisfrequenz" , Winkelgeschwindigkeit in rad/s

Merke: In jedem Wechselstromkreis mit reiner Kapazität eilt der Strom der Spannung um pi/2 (T/4) voraus.

Angelegte Spannung (am Kondensator) u(t)=u*sin(w*t)

der "Momentanwert" des Stroms ergibt sich aus

i=dq/dt=C*du/dt=C*d(u*sin(w*t)/dt ergibt

i(t)=w*C*cos(w*t)=w*C*u*sin(w*t+pi/2)

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – hab Maschinenbau an einer Fachhochschule studiert

Die Wechselspannung, die aus der Steckdose kommt, ist sinusförmig. Das heißt, die Spannung ändert sich ständig und zwar so, dass der Spannungsverlauf wie eine Sinuskurve aussieht. Das kannst du hier ganz gut sehen

https://www.youtube.com/watch?v=a06-3gUbheM

Ein Kondensator mit hoher Kapazität kann bei gleicher Spannung mehr Ladung speichern. Das heißt: jedes mal, wenn sich die Spannung umkehrt (bei Netzspannung von 50Hz kehrt sich die Polarität 100 mal pro Sekunde um) wird der Kondensator entladen und dann mit entgegengesetzter Polarität wieder aufgeladen. Und da die Ladung grösser ist, ist auch die durchschnittliche Stromstärke höher.

Das mit dem Kondensator versteh ich noch nicht ganz ... aber Danke für das Video

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@snowwhiteone

Du hast geschrieben, dass es bei einer grösseren Kapazität auch länger dauert, bis der Kondensator entladen ist. Wenn jeder der 100 Umladevorgänge des Kondensators länger dauert, dann fließt jedes mal auch mehr Ladung da Ladung = Strom * Zeit. Folglich fließt insgesamt mehr Strom im Durchschnitt.

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Achsooo

Vielen vielen Dank

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