Was ist mit einer 3-monatigen Sperrzeit bei einer Kündigung gemeint...

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10 Antworten

Grundsätzlich wird bei einer Eigenkündigung eine Sperre beim Bezug von ALG1 verhängt da Du selbst die Arbeitslosigkeit verursacht hast.

Gesundheitliche Gründe können diese Sperre vermeiden. Allerdings sollte die Kündigung dann in Absprache mit AA und Arzt gemacht werden.

Wenn eine neue Arbeit in Aussicht ist dann hat sich das sowieso erledigt. Deine Arbeitsstelle kannst Du wechseln wie Du möchtest.

Du bekommst für 3 Monate kein ALG 1, kannst aber für diese Zeit vermindertes ALG II beantragen.

Möglicherweise kann Dich ein ärztliches Attest davor bewahren.

Diese 3 Monate Sperre bekommt man nur,wenn man die Arbeitsstelle ohne wichtigen Grund selber kündigt !

Machst du das aus gesundheitlichen Gründen und kannst das auch durch ein ärztliches Attest belegen,bekommst du auch keine Sperre.

Wenn man aus wichtigem Grund aus Sicht des Arbeitsamtes kündigt bekommt man überhaupt keine Sperrzeit, nehme mal an, wenn die Kündigung aus gesundheitlichen Gründen ist und dies vom Arzt angeraten ist, sollte das als wichtig durchgehen.

Ich bekomme Kopfweh wenn ich meinen blöden Chef sehen, reicht dagegen mit Sicherheit nicht aus.

Es gibt verschiedene Sperrzeiten für den Leistungsbezug, wenn man selbstverschuldet arbeitslos wird:

Alg1: 12 Wochen

Alg2: 3 Monate

Kündigt man aus gesundheitlichen Gründen, ist es ratsam, sich das vom Arzt attestieren zu lassen und vor der Kündigung vom Amt prüfen zu lassen, ob das als Grund anerkannt wird, so dass man die Sperre vermeiden kann.

Die Sperre kann sowohl ALG 1 wie ALG 2 betreffen..

Was dann Gezahlt wird ALG 1 oder ALG2 hängt von der Dauer der Beschäftigung ab!

Eine drei-monatige Sperrzeit bedeutet das du für drei Monate kein Geld bekommst - weder ALG1 noch ALG2!

Wenn du aus gesundheitlichen Gründen kündigst musst du mit dem Amt sprechen, evtl. gibt es da Ausnahmen. Oder du fragst einfach deinen Chef ob er dich kündigen kann oder ihr euch für einen Aufhebungsvertrag entscheidet.

Sperrzeiten bei Eigenkündigungen sind ermessensssachen. Häußig muß man nur die Gründe darlegen, beweisen muß man nichts. In Deinem Fall wäre es sinnvoll, wenn Du ein ärztliches Attest einreichen kannst, wenn Du daraum gebeten wirst. Von Dir aus, solte aber nichtss vorsorglich eingereicht werden.

Gegen den Sperrzeitbeschluß ist widerspruch möglich (schriftlich!) und bei Ablehnung ene Klage vor dem Sozialgericht.

Kündigst du selbst bekommst du 3 Monate kein Arbeitslosengeld!

man bekommt drei monate kein alg1.

bei gesundleitlichem hintergrund muß das aber nicht sein.

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