Was ist mit diesen Sätzen gemeint, mit Beispielen erklären?

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2 Antworten

Also keinen Sozialismuss, aber eine Gerechtigkeit, die auf allen Gebieten nach der Regel ,Leben und Leben lassen im allgemein Gerechtem System ,

Beispiel, wer einmal die Mütterrente beschlossen wurde die für alle gelten sollte die auch schon Rente beziehen. Oder Personen, die Erwerbunfähigkeitsrente beziehen die Hochrechnung wen die neu Festgesetz für alle die Neuen, wie für die schon vorher Rente bekommen, und nicht mit "Stichtag", ab. dem ...   Umgerechnet wird.

Auch sollte das Beamtentum an das allgemeine Rentensystem angeglichen werden. Von jedem Berufsstand sollte nach meinem eine vernünftiges System der Rente für alle geschaffen werde. als Beispiel, Alle zahlen nach seinem Einkommen einen ?% Satz an die Rentenversicherung.

Gerechtigkeit  ist  der  Zustand,  in  dem  alle  möglichst  gut  und  gleich  gut  leben.  Lasten  und  Gelder  müssen  so  verteilt  werden,  dass  gleich  gutes  Leben  für  alle  entsteht.  Man  kann  nur  dann  korrekt  tauschen,  korrekt  arbeiten,  korrekt  Löhne  zahlen,  korrekte  Preise  verlangen,  korrekt  umverteilen,  ....  wenn  man  korrekt  urteilt  (richtig  wertet).  Lebensqualität  kann  man  nicht  messen,  aber  beurteilen  und  gut  einschätzen.  Man  muss  die  Lebensqualität  und  die  schwere  der  Arbeit  korrekt  bewerten.  Anstrengung  und  Stress,  also  die  verschlechterte  Lebensqualität  während  der  Arbeitszeit  muss  erkannt  werden,  und  muss  mit  einem  anstrengungsgerechten  Stundenlohn  ausgeglichen  werden.  Das  heißt,  man  kann  nur  dann  Gerechtigkeit  herbeiführen,  wenn  man  korrekt  urteilen  (richtig  werten)  kann.

Der  Satz,  "Es  geht  darum,  wie  die  Dinge  richtig  zu  bewerten  sind"  bezieht  sich  wahrscheinlich  darauf,  wie  hoch  man  ungerechte  Handlungen  bestrafen  sollte.  Instinktgesteuerte  Menschen  fühlen,  dass  man  Missetaten  bestrafen,  und  gute  Taten  belohnen  muss.

Strafen  und  Belohnungen  sind  ungerecht.  Sie  verhindern  gleich  gutes  Leben  für  alle.  Der  Bestrafte  bekommt  ein  schlechteres,  der   Belohnte  ein  besseres  Leben  als  die  Anderen.  Auch  zur  Motivation  und  zur  Erziehung  sind  Strafe  und  Belohnung  (Rache  und  Bestechung)  ungeeignet.  Der  Bestrafte  lernt,  dass  Rache  ein  probates  Mittel  ist,  dass  man  das  Recht   des  Stärkeren  benutzen  darf,  dass  der  Stärkere  Recht  hat,  dass  man  die  Lebensqualität  der  Schwächeren  schädigen  darf.  Der  Belohnte  lernt,  dass  man  besser  leben  darf  als  die  Anderen,  dass  man  Gutes  nur  für  Belohnung  tut,  dass  man  siegen  darf,  dass  man  für  Erfolg  das  Geld  der  Anderen  bekommt.  Wo  nimmt  man  das  Geld  für  Siegespreise,  für  Leistungsprämien  her?  Aus  der  Sozialkasse.  Die  "hochverdiente"  Belohnung  ist  das  Geld,  was  man  den  Nichtbelohnten  vorenthält;  das  Geld,  was  für  Lebensqualitätsungleichheit  sorgt.  Es  gibt  keine  gerechte  Strafe,  keine  verdiente  Belohnung.  Spitzenleistungen,  die  man  durch  Strafandrohung  und  durch  Belohnung  erzielt,  sind  unseriös.  Die  Seriosität  der  Leistungen  ist  viel  wichtiger  als  ihre  Größe.

Taten  muss  man  trotzdem  beurteilen.  Man  sollte  nicht  für  die  Strafbemessung  werten,  sondern  um  festzustellen,  welche  Art  Ethikunterricht  der  Missetäter  benötigt. 

Gefängnisse  sind  Racheanstalten,  wo  sich  die  Strafgefangenen  entschulden.  Die  Verurteilten  müssen  ihre  Schuld  abbauen  in  dem  sie  leiden.  Sie  haben  zu  büßen.  Instinktgesteuerte  Menschen  meinen,  dass  Missetat  plus  Rache,  Gerechtigkeit  ergibt.  Besserungsanstalten  mit  Ethikunterricht,  wo  die  Insassen  sofort  freigelassen  werden,  sobald  sie  sich  wirklich  gebessert  haben,  sind  unerwünscht.  Ein  instinktgesteuerter  Staat  kann  und  will  keine  echte  Ethik  unterrichten.  Er  würde  sich  dabei  selbst  entlarven. 

Jedem  steht  bedingungslos  ein  gutes  Leben  zu.   Lebensqualitätsunterschiede  kann  man  nur  dann  beseitigen,  wenn  sich  die  Menschen  moralisch  verbessern.  Gutes  Leben  und  Besserung  gehören  zusammen.  Gutes  Leben  ist  ein  Anrecht,  Besserung  ist  Pflicht.  Auch  schlechten  Menschen  steht  ein  gutes   Leben  zu.  Auch  sie  müssen  sich,  obwohl  sie  ein  bedingungsloses  Grundrecht  auf  gutes  Leben  haben,  bessern.  Sie  brauchen  viel  Ethikunterricht.   Wem  der   normale  Unterricht  nicht  reicht,  bekommt  zusätzlich  Aufklärung,  Literatur,  Extalehrgänge.  Wer  sich  dann  immer  noch  bösartig  verhält,  muss  in  eine  Besserungsanstalt.  Und  wer  sich  auch  dort  nicht  bessert,  andere  gefährdet,  muss  ein  Leben  lang  weggesperrt  bleiben.  Der  Staat  hat  die  Opfer  vor  den  Tätern  zu  beschützen.  Unverbesserliche  Missetäter  dürfen  an  ihre  Opfer  nicht  herankommen.  Besserungsanstalten  sind  nicht  zum  Leiden  da.  Sie  müssen  geräumig  und  behaglich  sein,  einen  ziemlich  hohen  Lebensstandard  bieten,  damit  die  Insassen  ein  ähnlich  gutes  Leben  haben,  wie  die  Nichteingesperrten.

Damit  Gerechtigkeit  entstehen  kann,  muss  der  Mensch  korrekt  urteilen.

Gerechtigkeit  kann  es  nur  dann  geben,  wenn  die  Schulnoten  und  alle  anderen  Qualitätsurteile  korrekt  sind.  Schlimme  Zustände,  schlimme  Handlungen,  schlimme  Ziele,  ....  müssen  erkannt  werden.  Gerechtigkeit  ist  nicht  nur  ein  Zustand.  Sie  ist  auch  ein  Vergleichsmaßstab.  Sie  ist  der  Maßstab  für  Zustände,  für  Handlungen,  für  die  Politik,  für  die  Wirtschaft,  .........

 

 

    

 

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