Was ist mit der Redewendung "dorthin gehen wos wehtut" gemeint?

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6 Antworten

Ich assoziiere damit einen Zahnarzt, der am Nerv bohrt, also mit dem Bohrer dahin geht, wo es weh tut. Im übertragenen Sinne jemanden, der Punkte anspricht, über die der andere lieber nicht reden will.

Über seine eigenen (gefühlten) körperlichen Grenzen hinaus gehen. Zum Beispiel beim Sport.

Weiter im Leben oder stärker wirst du wenn dahin geht's wo es weh tut.
Zb. der eine will nicht arbeiten weils weh tut der andere hat Angst vor der Öffentlichkeit oder ist zu dick und will sich die Strapazen beim Sport nicht geben.

Sich die Verletzungen vor allem seelischer Art genau anschauen und bearbeiten. Also in der Psyche tiefer graben. 

Bezieht sich normalerweise auf eine Aktion im Fußball:

Ein Angreifer begibt sich in den Strafraum, obwohl sich dort bereits ein Pulk von Spielern, vorzugsweise Gegenspielern, befindet.

Dort kommt es zu engen Zweikämpfen und möglicherweise schmerzhaften Kopfballduellen. Auch die Fäuste des Torwarts sind gefährlich nah.

Aus dem Zusammenhang kannte ich das jetzt nicht, finde es auch unpassend, ist aber irgendwie auch typisch für Fussballkommentatoren), schiefe Bilder und unpassende Redewendungen zu verwenden ;-) Die haben, was das angeht, Narrenfreiheit.

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Es könnte sein, das damit gemeint ist, Plätze aufzusuchen, an denen Menschen in einer Form kommunizieren, die einem "weh tut", im weitesten Sinne etwa "lernen durch Schmerzen".

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