Was ist mit der Gefrierpunktserniedrigung gemeint?

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3 Antworten

Gefrierpunktserniedrigung nennt man den Effekt, dass der Schmelzpunkt von Lösungen niedriger liegt als der der reinen Flüssigkeiten.

Das klassische Beispiel dazu ist natürlich die Lösung von Salz in Wasser. Wasser gefriert gewöhnlich bei 0°C, aber wenn man Salz darin auflöst, gefriert es erst bei z.B. -5°C (abhängig von der Salzmenge). Deshalb wird im Winter Salz gestreut, das Wasser bleibt/wird auch bei Minusgraden flüssig und kann von der Straße oder dem Gehweg abfließen.

Eine Formel die dich dazu interessieren könnte:
ΔT = E·n/m
   ΔT:  Temperaturdifferenz zwischen der Gefrierpunktstemperatur der reinen
          Flüssigkeit und der Gefrierpunktstemperatur der Lösung
   n:  Stoffmenge des gelösten Stoffes
   m:  Masse des Lösungsmittels
   E:  kryoskopische Konstante (hängt nur vom Lösungsmittel ab)

E_Wasser = 1,86 K/(mol/kg)
D.h. wenn du 1mol eines Stoffes (z.B. Salz) in 1kg Wasser auflöst, sinkt der Gefrierpunkt um 1,86K, also von 0°C auf -1,86°C.

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Kommentar von xXNakIXx
15.02.2016, 16:47

Danke, das hilft mir wirklich weiter und ich denke, dass ich es jetzt einigermaßen verstanden habe ^-^

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Wasser gefriert im allgemeinen bei 0 grad C. Wenn du in Wasser Kochsalz auflöst, dann gefriert es erst je nach Konzentration bei Temperaturen im negativen Bereich, es ist durch die Salzzugabe zu einer Gefrierpunkterniedrigung gekommen, da dieser jetzt niedriger als 0 Grad liegt.

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Kommentar von xXNakIXx
15.02.2016, 16:26

Danke, das hilft mir schon etwas weiter ^-^

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Wenn du einen Stoff in Wasser auflöst (zunächst mal egal was), senkst du den Gefrierpunkt von 0°C zB auf -5°C. Das ist eine Gefrierpunkterniedrigung.

Beim Salz streuen auf der Straße macht man sich das zunutze, damit das Wasser flüssig bleibt und sich so kein (Glatt)eis bilden kann.

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