Was ist mit dem Islam passiert?

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13 Antworten

Dass die Steinigung Bestandteil der Sunna ist, beweisen verschiedene Hadithe. Ibn Ishaq, der berühmteste Mohammad Biograph erklärt in seiner Biographie des Propheten Mohammed, Umar habe erwähnt, die Steinigung sei im Buch Gottes die Strafe für verheiratete Männer und Frauen, die Unzucht (i. e. Ehebruch) betrieben. Dabei müsse der Beweis erbracht sein oder eine Schwangerschaft oder ein Geständnis vorliegen. Sahih Muslim, die Hadith-Sammlung von Muslim ibn al-Haddschadsch, führt den Vers auf Umar zurück. Dieser habe gesagt, der Vers sei ursprünglich Bestandteil des Qur’ans gewesen. Er habe gesehen, wie Mohammad steinigen ließ, und sie hätten nach ihm gesteinigt. Beweis oder Schwangerschaft oder Geständnis mussten demnach vorliegen, um die Strafe vollstrecken zu dürfen. Eine Überlieferung, die auf A’ischa zurückgeht, derzufolge der Steinigungsvers einer jener Verse gewesen sei, der nach dem Tod des Propheten verloren gegangen sei ist eine weitere Legitimation. ”Eine Ziege sei in das Zimmer gekommen und habe die Blätter, auf denen der Vers geschrieben stand, aufgefressen”.

Dieser Vers habe die Steinigung als Strafe für Unzucht vorgeschrieben. Wie der Gesandte Allahs zur Unzucht und deren Bestrafung stand, kann jeder Muslim und Nichtmuslim in Sahih Al Bukhari und auch in Sahih Muslim nachlesen.

Hier ein paar für dich:

Umar sagte: ”Ich befürchte, dass eine lange Zeit über die Menschen vergeht, bis jemand sagt: »Wir finden nichts über die Steinigung im Buche Allahs. Und dann gehen sie mit der Unterlassung einer Bestimmung, die Allah herab gesandt hat, in die Irre. Wahrlich, die Steinigung ist eine gerechte Strafe für denjenigen, der Unzucht begeht und verheiratet ist, solange der Beweis oder die Schwangerschaft oder das Geständnis vorliegen. Sufyan fügte hinzu: Ich behielt noch den Satz: Wahrlich, der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, bestrafte mit der Steinigung und nach ihm haben wir auch die Steinigung (als Strafe) angewendet.” [Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr. 6829]

Dschabir berichtete: “Ein Mann von (dem Stamm) Aslam kam zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, während er sich in der Moschee aufhielt, erzählte er ihm, dass er Unzucht begangen hat. Der Prophet wandte sich von ihm ab, und der Mann begab sich zu der Seite, zu der der Prophet sich hinwandte, und leistete viermal die Zeugnisaussage gegen sich selbst. Der Prophet ließ ihn zu sich näher kommen und sagte zu ihm: »Bist du verrückt! Bist du verheiratet? «Der Mann sagte: »Ja! « Darauf veranlasste der Prophet seine Steinigung im Gebetssaal. Als er durch die Steine verletzt wurde, entfloh er und wurde in einer steinigen Gegend eingeholt, wo er getötet wurde. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sprach dann Gutes über ihn und verrichtete für ihn das Totengebet.” [Sahih Al Bukhari, Hadith Nr. 6820]

Umar berichtete: “Ein Jude und eine Jüdin wurden zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, gebracht, die miteinander Unzucht begangen hatten. Der Prophet sagte zu den Juden: »Was findet ihr in eurer Schrift? «Die Juden sagten: »Unsere Rabbiner bestimmten neulich, dass dafür das Gesicht geschwärzt und lächerliche Kleidung angezogen werden sollen. « Darauf sagte ‘Abdullah Ibn Salam: »O Gesandter Allahs, lass sie die Thora vorlegen! « Sie brachten dann die Thora und einer von ihnen legte seine Hand auf den Vers über die Steinigung. Er fing an zu lesen und las nur, was davor und was danach stand. Da sagte Ibn Salam zu ihm: »Hebe deine Hand ab! « Als er sie wegnahm, wurde es deutlich, dass der Vers über die Steinigung unter seiner Hand war. Darauf veranlasste der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, ihre Abführung, und die beiden wurden am Vorplatz der Moschee gesteinigt. Ich sah dann, wie sich der Jude über sie beugte, um sie vor den Steinen zu schützen!” [Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr. 6819]

Abu Nudschaid Imran ibn al-Husain al-Khuza’i berichtete, dass eine Frau aus dem Dschuhaina-Stamm aufgrund eines Ehebruchs schwanger wurde. Sie kam zum Propheten (s), gab ihre Schuld zu und sagte: „Oh Gesandter Allahs, ich habe eine schwere Sünde begangen. Bestrafe mich also dementsprechend.” Der Prophet (s) ließ ihren Vormund kommen und sagte zu ihm: „Behandle sie gut, und bringe sie wieder zu mir, wenn sie entbunden hat”. Der Vormund führte die Anweisungen durch und brachte sie zurück zum Propheten (s), der das Urteil sprach und ihre Hinrichtung anordnete. Man band daher ihre Kleider um ihren Körper fest, und sie wurde zu Tode gesteinigt. Danach leitete der Prophet (s) ihr Begräbnisgebet. Umar bemerkte sodann: „Oh Prophet Allahs (s)! Sie ist eine Ehebrecherin und du leitest ihr Begräbnisgebet?” Der Prophet (s) sagte: „Sie hat in so einem Maß bereut, dass, wenn diese Reue auf siebzig Personen aus Medina verteilt würde, sie für alle ausgereicht hätte. Gibt es etwas besseres, als dass sie sich selbst für Allah, den Allmächtigen und Erhabenen, aufgeopfert hat?” [Sahih Muslim]

http://www.borgward.com/DieStellungderFrauimIsla

Ob jemand gesteinigt wird oder nicht entscheidet ein Kalif. Wir haben jedoch keinen Kalifen mehr...

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weil rückständige, von Wissen entfernte Religions- Idioten ein Löffel voll Gehirn fehlt und deswegen mit Kultureller Gewalt schon Kinder und Jugendliche sexuell manipuliert & gedemütigt werden..

...betrachte da auch die Zwangs-Beschneidung...die totale Hingabe an Macht sichernde Strukturen des islamische Kollektivs müssen erfüllt sein, denn nur ein am Willen gebrochener ist ein willfähiger Untertan....

Der Koran hat in seinen Inhalten nur eine Geringe Bedeutung im Islam, seine Bedeutung liegt im Klang seiner Worte. (Deshalb können viele Muslime ihn auswendig zitieren, ohne das sie die Worte verstehen die sie nachsprechen) Die eigentliche Grundlage für die Gebote ist das Leben Mohammeds, nach ihm und seinen Aussprüchen leben die Muslime. Teilweise weichen die Praktiken erheblich vom Koran ab, wo wird z.B. Mohammed als Sündenlos angesehen und man betet 5 Mal anstelle der drei Gebete die der Koran und dir Tora lehren.

Deine große Angst vor der "Verwestlichung" des Islams ist verständlich, weil hier dem Individualismus und damit leider auch der Vereinzelung der Menschen Vorrang gegeben wird. Die Sunna, die Gemeinschaft mit ihrem kritiklosen Zusammenhalt der Gläubigen, geht hier verloren. Die Angst geht sogar so weit, dass jede Art von Bildung und modernem Fortschritt als schädlich im Islam gesehen wird und bekämpft wird. Darum heißt es: Ein Leben zu führen, wie es der Prophet tat und zurück zu den Zeiten Mohammeds, ohne allen Schnick-Schnack der westlichen Kultur!

Hallo! Diese Frage hätte man sich schon vor Jahrhunderten stellen können: Sunna & Scharia haben mit Koran & Islam nichts gemeinsam! Es gäbe auch kein Thema unter den Überlieferungen der (angeblichen) Aussprüche Mohammeds, zu dem nicht mindestens ein Hadith genau das Gegenteil versichern würde - und dies ebenso glaubwürdig, nachvollziehbar usw.

Ahadith wurden bereits in den ersten Jahren nach Mohammed gefälscht und erdichtet, um den Kalifen und deren Statthaltern eine Handhabe für gewisse Dinge zu schaffen; die späteren Sammlungen dieser Behauptungen waren auch nicht objektiv o. neutral, sondern in ihrer Gewichtung den Wünschen der jeweiligen Machthaber damals angepasst. Die Idee einer allgemein anerkannten "Scharia" auf der Grundlage aller Überlieferungen, d.h. einem günstigen Boden für staatliche Willkür und Despotentum, kam erst viel später. Die Taliban z.B. waren eine Schöpfung des us-amerikanischen Geheimdienstes, ausgebildet und bewaffnet vom XXX, um der Anarchie in Afghanistan Herr zu werden, dort über Mittelsmänner herumfingern zu können; der Name "Taliban" (d.h. "Koranschüler") selbst ließe eine nachträgliche Änderung ihrer Dogmen zu, falls nicht freiwillig, dann mit Gewalt: die "Scharia" ist, auf Wunsch des afghanischen Volkes, nach wie vor die Verfassung des Landes, wird aber von dem unantastbaren Dauerpräsidenten um 180° gedreht gelesen - eben die anderslautenden Ahadith in der Sunna.

Die USA bewaffneten die Taliban, weil sie damals mit deren Hilfe die Russen aus Afghanistan vertreiben wollten, was auch geschah. Unter den Russen gab es keinesfalls Anarchie, sondern Zivilisation, Schule und kein Kopftuchzwang der Frauen. Den Amis ist es wunderbar gelungen, eine Anarchie zu schaffenn, denn was in Afghanistan läuft, ist das Wiederaufleben der Stammesgesellschaft unter den Taliban.

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@Nunuhueper

"Der sowjetische Einmarsch in Afghanistan hatte auch in der gesamten islamischen Welt für Empörung gesorgt. Deshalb unterstütze ein amerikanisch-pakistanisch-saudisches Bündnis die Mudschaheddin (das Wort leitet sich von 'Dschihad' ab). Die finanziellen Beiträge zum Krieg stammten zur Hälfte aus den USA und Saudi-Arabien. Die Waffen kamen u.a. aus Großbritannien, Frankreich, Kanada, China, Israel, Ägypten, Indonesien und Malaysia. Die CIA lieferte sie nach Pakistan, von wo aus der pakistanische Geheimdienst (ISI) sie an die Mudschaheddin verteilte. Allein zwischen 1984 und 1987 wurden 80.000 Mudschaheddin in Pakistan ausgebildet. Arabische Freiwillige strömten aus allen Ländern begeistert nach Afghanistan, um in den 'Dschihad' zu ziehen, darunter ein gewisser Osama bin Laden. Im März 1989 zogen sich die letzten sowjetischen Truppen aus Afghanistan zurück. Kabul wurde in den folgenden Jahren vollkommen zerstört: Zwischen 1992 und 1996 starben in Kabul mehr als 50.000 Zivilisten, die Infrastruktur wurde vernichtet, Wasser, Strom und Lebensmittel wurden knapp, es gab keine funktionierende Polizei und kein funktionierendes Rechtssystem. Die zuvor zerstörten ländlichen Gegenden des Landes blieben immerhin verschont. Sechs verschiedene Milizen kämpften in Kabul unter fragilen Bündnissen um die Vorherrschaft. Das nicht enden wollende Chaos in Afghanistan schien dem Nachbarland Pakistan nicht zu gefallen. Sie entschlossen sich, eine kleine Miliz zu bewaffnen und an die Macht zu verhelfen: Die Taliban. Diese Organisation war wahrscheinlich im August 1994 vom religiösen Eiferer Muhammad Mullah Omar gegründet worden. Er und eine Gruppe von 30 Mitstreitern hatten angeblich zwei Mädchen, die von einen Milizenführer entführt und vergewaltigt worden waren, befreit und den Mann an einem Panzerrohr gehängt. Am 12.Oktober begann ihre militärische Offensive. Im November übernahmen sie die Herrschaft über die Stadt Kandahar, bis zum Ende des Jahres erlangten sie die Kontrolle über weitere Städte und Provinzen des Landes. Sie wurden sehr wahrscheinlich gezielt von Pakistan aufgerüstet, anders lassen sich ihre spektakulären militärischen Erfolge kaum erklären. Die ISI und auch Saudi-Arabien halfen mit logistischer Unterstützung, sie stellten neue Waffen und Fahrzeuge zu Verfügung, Tausende Pakistaner schlossen sich ihnen an. Am 5.September nahmen die Taliban kampflos die Stadt Herat ein, was zum Wendepunkt des Krieges wurde. Im September 1996 starteten die Taliban eine Offensive auf Kabul, die am 26.September mit der Einnahme der Stadt endete. Sie kontrollierten nun zwei Drittel des afghanischen Territoriums."

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/81/Stellungen_Kabul_1992.png

"... Mullah Omar und eine Gruppe von 30 Mitstreitern hatten angeblich zwei Mädchen, die von einen Milizenführer entführt und vergewaltigt worden waren, befreit und den Mann an einem Panzerrohr gehängt ..."

... da hatte aber jemand tief in die Schmalzkiste gegriffen ... Ronny (der mit den Pferden spricht) war's nicht?

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Das Geheimnis nennt sich

Abrogation

Jeder der in irgendeiner Weise eine Anerkennung als Rechtsgelehrter erhält, erhält auch das Recht mittels Fatwas zu verändern und zu ergänzen.

Hinsichtlich der Homosexualität gebe ich Dir vollinhaltlich recht. In Pakistan ist es zum Beispiel gang und gebe das Transvestiten zur Feier und zum Tanz geladen sind. Sie sprechen sogar bei Neugeborenen den Segen. Auch auf der arabischen Halbinsel sind bei jeder Feier Transvestiten dabei. Gleichsam ist die Homosexualität auch Tagesgeschehen in Marroko und Tunesien.

Junge, oute dich in Pakistan als Homosexueller, du machst nichtmal 5 Schritte und kippst um. Mein Vater, der jetzt leider tot ist, hätte einen Transvestiten auf der Stelle getötet, also sei mit solchen Äußerungen bitte vorsichtig....

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@Pakistaner

Nicht alle Homosexuellen werden getötet, wenn sie sich outen, es liegt an den Menschen, die einfach unmenschlich mit ihnen umgehe. Über den Sultan Quabus von Oman pfeifen die Spatzen vom Dach, dass er schwul ist.

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@Nunuhueper

Pakistaner DH. Wie diese Deutsche denken sie kennen unser Heimatland besser als wir selbst. Einfach nur lächerlich-

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Hallo und Salam Aleikum. Ich hoffe du liest dir meine Antwort noch an.

Das ist in der Tat richtig was du sagst. Für mich persönlich ist die Scharia unislamisch, da sie von den alten Jüdischen Gesetzen inspiriert worden ist und all die Jahre verändert wurde.

Wenn ein Muslim die oberste Quelle den Koran hat, wie kann man dann bitte Handlungen durchführen die nirgendswo im Koran legitimiert werden? Das ist ein großes Fragezeichen.

Ich jedenfalls habe nur den Koran als oberste Rechtsquelle für den Islam, alles andere ist für mich unislamisch, da sogar Hadithe und Teile der Sunna dem Koran widersprechen und was dem Koran also dem heiligen Wort Gottes widerspricht kann doch gar nicht Islam sein, oder?

Überall in der Welt wird der Islam verzerrt. Der Islam wird fast nur noch auf den Salafismus beschränkt obwohl der soviel Potenzial hat. Wenn ein Muslim sich nur an den Koran orientieren würde, hätten wir diese ganzen Probleme gar nicht mehr!

Bis zu den 1970ern war Homosexualität überall in der islamischen Welt toleriert. Selbst bei den Osmanen waren Homosexuelle im Palast.

Nicht nur das! Der Koran wird heute falsch ausgelegt! Kommen wir zu den angeblichen 72 Jungfrauen im Koran. Nirgendswo steht dass auf die Männer 72 Jungfrauen mit schwellenden Brüsten warten. Vielmehr steht im Koran in diesen Stellen einfach nur das Wort Huri und Huri ist bis heute umstritten. Manche sagen es heißt ewige Jugend und manche behaupten es bedeute Weiße kristallklare Trauben.

So ist es auch mit den Schwertversen. Viele reißen Verse aus dem Kontext und klatschen sie einfach so dahin. Aber wenn man sich die Verse davor und danach liest und sich diese im historischen Kontext vorstellt dann wird einem sofort klar, dass diese Tötungsaufrufe eine Historische Tatsache zwischen den damaligen Kriegsgeschehnissen der Heiden und Muslime sind.

Und Ibn Ishaq ist zwar ein Biograph des Propheten Mohammed (saw), trotzdem heißt es doch nicht dass die Biographie seriös und authentisch ist nur weil es keine andere gibt.

Naja wie dem auch sei. Ich finde der Islam braucht eine innere Reformation, Institution und eine neue Koranauslegung.

Zu der Koranauslegung hätte ich da mal die Lektüre von Lesley Hazleton:

Wenn man die Sache nicht komplex erkennen kann, wird man sich in eine Sackgasse verirren und die Antwort, die Du erwartest, liegt ganz irgendwo anders. Ich begnüge mich damit, nur Detailwissen abzurufen, weil das gesamte zu komplex ist.

Und dieses Detailwissen wäre ?

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Es gibt Sekten (wie diese Wahhabiten) die den Qur´an nach ihrer eigenen Neigung interpretieren. Steinigung usw. dass kann nicht einfach jeder machen. Es gab Kalifaten die dieses entschieden haben, aber in unseren Zeit gibt es keinen Kalifaten mehr. Diese Radikalen Wahhabiten (sogenannten Salafisten) handeln auf der ganzen Welt im namen des Islam und dabei sind es nicht mal Muslime. Sie haben den falschen glauben an Gott. Sie behaupten unter andrem, dass Allâh Körperteile wie Hand, Füß und Gesicht hätte.

(Bin Moslem): Guck mal . Das ist immer unterschiedlich. Die Kirche Passte sich seinerzeit ja auch nicht an die Bibel an sondern eher umgekehrt. Und im Islam ist es genauso. Es gib zB ""Muslimische"" Staaten wie den Iran. Die sind fernab von der Islamischen Realität (Verhüllungszwang, Reli-Polizei usw). Aber im Osmanischen Reich war es zB so. Das Minderheiten nicht unterdrückt werden durften. Christen Juden usw waren gleichberechtigt und Sogar vom Militärdienst Befreit. Sie konnten soger Hohe beamate werden.

FAZIT: Jeder hat eine andere Auffassung von Religion.

Die Kirche als Institution wird hier erwähnt. Der Islam hat so etwas nicht. Ein Vergleich beider Religionen auf dieser Ebene ist daher absurd.

Muslimische Staaten solltest Du nicht mit Anführungsstrichen nennen, es gibt sie nun einmal, ob das Dir passt oder nicht.

Von der Dschidya oder Kofsteuer, die nur die Christen und Juden an die Muslime zahlen mussten, konnten die islamischen Eroberer sehr gut leben. Die Befreiung vom Militär hatte keine edlen Gründe. Welche hohen Beamten waren denn Nicht-Muslime?

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@Nunuhueper

Zb. Einige hohe (VOR ALLEM Jüdische (!)) Berater und Ärzte der Sultane im Osmanischen Reich. ZB Yakup, Jozef Amon, Moşe Amon, Daniel Fontesca, Gabriel Buenaventura.... Oder wichtige Beamten im Aussenministerium wie Frenk Bey. Im übrigen gab es im Osm. Reich auch Christl. Gouverneure. :)

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@Kaffeejunkie50

Diese jüdischen und christlichen Berater und Ärzte mussten aber die Kopfsteuer bezahlen als Nicht-Muslime. Es war für die muslimischen Besatzer als Sieger rechtens, deren Wissen und Fähigkeiten für ihre Zwecke zu nutzen. Andere, weniger intelligente, aber gesunde Besiegte (Frauen und Kinder) wurden versklavt. Wenn Du das nicht Unterdrückung nennen willst? Ich schon.

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@Nunuhueper

Habe ich behauptet, dass sie sie nicht bezahlen mussten? Ja, es gab im Osmanischen Reich Sklaven.Das waren jedoch keine Kinder oÄ. sondern Kriegsgefangene (1857 wurde die Sklaverei dann abgeschafft). Aber irgendwie waren sie ja auch selbst schuld, die Sklaven. Denn im Osm. Reich war es keine Seltenheit, dass der Sultan das Land, welches er erobern wollte dazu aufzuforderte, die Waffen niederzulegen. Lagen sie die Waffen nicht nieder, ging man dementsprechend gegen die Soldaten vor.

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Entsprechendes kannst Du in allen Religionen finden: Menschen "benutzen" Religion, resp. die Basisidee, um ihre eigenen Ideen (oft Machtwünsche) durchzusetzen.

Ja , das hört sich plausibel an ! Ich dank dir

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Es gibt genug Ahadtih bezüglich der Scharia. Ich selber würd nochmal im Quran besser nachlesen, ist wirklich besser für uns alle.

Gott sagt in Sure 26:

Vergeht ihr euch unter allen Geschöpfen an Männern [26:165] und lasset eure Frauen (beiseite), die euer Herr für euch geschaffen hat? Nein, ihr seid ein Volk, das die Schranken überschreitet." [26:166] Sie sagten: "Wenn du (davon) nicht abläßt, o Lot, so wirst du gewiß einer der Verbannten sein." [26:167] Er sagte: "Ich verabscheue euer Treiben. [26:168] Mein Herr, rette mich und die Meinen vor dem, was sie tun." [26:169] (Qaum Lut war für seine homosexualität bekannt und da Gott darauf hinweist mit "Ich verabscheue euer Treiben", ist es klar, dass damit das Geschlechtsverkehr mit gleichgeschlechtigen gemeint ist.)

Ein Muslim oder eine Muslima hat sich nicht Gott zu widersprechen, selbst wenn dieser/diese meint, das wäre total falsch was er/sie machen muss. Allah hat uns ein Gehirn, Augen, Ohren, Nase, Mund, Lunge, Herz, Niere, Leber, Arme und Beine und und und geschenkt. Er hat uns dazu noch zum Leben erweckt. Wie könnte ich dann als Muslim bloß auf den Gedanken kommen, Allah zu widersprechen?

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