Was ist mit " Bindungswinkelaufweitung bei Benutzung nicht abgesättigter Valenzschalen am Zentralatom" gemeint?

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3 Antworten

NO₂⁺ hat kein lone pair am N und ist deshalb  linear

NO₂· hat zwar kein lone pair aber zumindest ein  radikalisches Elektron, das  am Sticki lokalisiert ist (man kann auch Grenzstrukturen mit nem lone pair am N zeichnen, aber ich glaube nicht, daß die viel beitragen). Der Bindungs­­winkel beträgt 135 Grad, also mehr als die 120° die  für ein AB₂E-System maximal möglich sind.

NO₂⁻ hat ein lone pair am N und einen Bindungs­­winkel von 115°. Das ist ein typischer Bindungs­winkel für ein AB₂E-System (etwas kleiner als die für AB₃ erwarteten 120°).

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Hört sich nicht verkehrt an, soweit ich das verstehe.

Ein Elektron oder Elektronenpaar, das den Raum zweier Atome nutzen kann, hält sich natürlich nicht so oft in der Nähe eines der Atome auf wie eins, das auf den Raum um dieses Atom beschränkt ist.

Entsprechend stößt es andere Elektronen in der Nähe auch weniger ab.

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Da ist immer die Frage was genau du betrachtest. Ein unbesetztes Orbital braucht mehr Platz und die übrigen gebundenen Atome oder Atomgruppen verkleinern ihren Bindungswinkel zueinander. So wie die beiden Wasserstoffatome am Sauerstoff im Wassermolekül.

Findet an der freien Stelle nun eine Bindung statt, dann wird der Winkel zwischen den bereits gebundenen Partnern größer, zu der neuen Bindungsstelle hin aber kleiner, irgendwo hin muss sich ja der aufgeweitete Winkel ausdehnen.

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