Was ist Leasing und Finanzierung?

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10 Antworten

Beim Leasing handelt es sich um eine Gebrauchsüberlassung. Daher können diese Raten im gewerblichen Bereich voll als Aufwand gebucht werden und reduzieren den zu versteuernden Gewinn. Je nach dem Vertrag umfasst dies auch den Service, manchmal kann man am Ende das Fahrzeug für den Restwert kaufen. In der Regel sind die Leasingraten wegen der enthaltenen Serviceleistungen relativ hoch. Außerdem gibt es Vorschriften, wieviele km gefahren werden dürfen, wo Reparaturen gemacht werden müssen etc.

Bei einer Ratenfinanzierung nimmt man einen Kredit auf. Die Tilgungsrate ist nicht aufwandswirksam im gewerblichen Bereich. Durch die gegenwärtig niedrigen Zinsen sind auch die Raten niedriger als früher. Am Ende der Kreditlaufzeit gehört dir der Wagen dann dir, der Unterhalt ist aber auch dein Problem.

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Kommentar von lesterb42
17.06.2017, 09:26

Die Tilgungsrate ist nicht aufwandswirksam im gewerblichen Bereich.

Dafür kann man Afa gewinnmindernd geltend machen.

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Ohne eine hohe Anzahlung und oder Schlußrate sind die monatlichen Raten weitaus höher und du willst sicher nicht über etliche Jahre für dein Auto abbezahlen und dir in der Zeit weder Urlaub noch sonst irgendwas neues leisten können...

Kauf dir ein günstigeres Auto, eines welches du dir auch im Unterhalt leisten kannst.

Was machst du denn wenn mal was kaputt geht oder du neue Reifen oder Bremsen brauchst? Lässt du dann den Wagen nen halbes Jahr stehen?

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Kilometerleasing ist das Richtige, weil die monatlichen
Leasingraten feststehen. Etwas Geld solltest du für Schäden am Fahrzeug
einplanen und ggf. für Mehrkilometer. Wenn du ein Fahrzeug kaufst oder einen Restwertleasingvertrag  abschließt, trägst du den vollen Wertverlust, der schwer kalkulierbar ist.

Man kann vergleichsweise preiswert Auto fahren, wenn, man
ein Fahrzeug für 2.000 € erwirbt Kumpels hat, die meinen, dass sie sich damit auskennen und Reparaturen „so“ machen und das Fahrzeug dann nach 4 Jahren für 300 € verkaufen. Das ist möglich. Das ist aber nicht die Alternative, mit der man Leasing von Neufahrzeugen vergleichen kann. Neufahrzeuge sind gerade keine gebrauchten 10 Jahre alten Altfahrzeuge. Dies ist ein völlig anderesMarktsegment.

Was Leasing angeht werden immer vier Vermutungen geäußert:

1. Ist teuer.

2. Lohnt sich nur für Gewerbetreibende.

3. Das Fahrzeug gehört einem nicht.

4. Bei der Rückgabe werden Kratzer und andere kleine Beschädigungen sowie Mehrkilometer teuer in Rechnung gestellt.

Zu. 1. Das Leasing teuer ist, liegt nicht am Leasing selbst, sondern daran,
dass es sich hier meist um Neuwagen handelt. Und Neuwagen sind auch als Kauffahrzeuge teuer.

zu 2. Als Gewerbetreibender kann man - anders als Privatleute - seine
Fahrzeugkosten von der Steuer absetzen. Dies gilt aber auch bei Fahrzeugen, die gekauft wurden, ist also nicht leasingtypisch.

zu 3. Bei einem Kauffahrzeug hat man ebenfalls einen Wertverlust, der jedoch nicht monatlich , wie beim Leasing, sondern schon beim Kauf in einer Summe fällig wird und sich beim Verkauf realisiert.

zu 4. Das sieht beim Verkauf eines neueren Gebrauchtwagens ganz genauso aus.

Leasing ist gleichwohl nicht immer der günstigste Weg ein Auto zu fahren, kommt eben entscheidend auf die Raten an.

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Leasing lohnt sich kaum für Privatleute, es gibt immer Probleme mit kleinen Schäden wie Kratzern, Dellen etc sowie einer horrenden Nachforderung im 4-stelligen Bereich.

Es gibt Übernahmemöglichkeiten nach 3 Jahren Leasingdauer

Hier mal eine PDF des ADAC mit einem Flyer

https://www.adac.de/_mmm/pdf/finanzierung%20oder%20leasing%202015_63279.pdf

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Kommentar von lesterb42
17.06.2017, 09:24

es gibt immer Probleme mit kleinen Schäden wie Kratzern, Dellen etc sowie einer horrenden Nachforderung im 4-stelligen Bereich.

Ist das eigenes Erleben oder Hörensagen? Ich habe solche Erfahrungen nicht gemacht. Beim letzten Fahrzeug (VW Phaeton) gab es keine Nachforderungen.

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Beides nicht sinnvoll, wenn das Auto nicht ins Betriebsvermögen einer Firma gelegt wird und vornehmlich dienstlich genutzt werden soll.

Du hast deine Frage im Grunde selbst schon beantwortet.

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Beim leasing mietest du das Auto quasi und dem Beitrag sind dann oft schon die fixen Unterhaltskosten mit drin. 

Am Ende des Vertrages hast du aber auch oft die Möglichkeit das Auto zu kaufen zu den Konditionen des leasing Partners. Ist selten lukrativ.

Beim finanzieren zahlst du den Kaufpreis einfach in Raten ab und am Ende bekommst du dann den Fahrzeugbrief womit du dann der Eigentümer bist.

Leasing macht selten im privaten Bereich Sinn. 

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Kommentar von thezymo
17.06.2017, 08:04

Aber Achtung: jeder kleine Kratzer, Beule oder Schramme am Auto sowie jeder Kilometer denn du zu viel fährst als vereinbart kostet richtig Geld beim leasing da am der Laufzeit der Wert des Fahrzeugs ermittelt wird.

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Es ist Quatsch, dass es "im Prinzip" das gleiche ist. Bei einer Finanzierung nimmst du einen Kredit auf und zahlst den ab. Beim Leasing zahlst du für die Nutzung des Autos und kannst dich nach zB zwei Jahren entscheiden, ob du es zurückgeben oder eine Schlusszahlung leisten willst, nach der es dann dir gehört.

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Leasing heisst nix anderes wie leihen. Du bekommst das Auto für einen bestimmten Zeitraum für eine festgelegte Leasingrate. Am Ende der Laufzeit gibst du das Auto zurück oder kannst es gegen eine Ablösesumme kaufen.
Bei einer Finanzierung zahlst du die festgelegten Raten solange bis das Auto komplett bezahlt ist. Danach gehört es dir.

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Kommentar von lesterb42
17.06.2017, 09:27

Danach gehört es dir.

Minus Wertverlust!

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Ist im Prinzip das Gleiche, egal ob du es least oder anderweitig finanzierst, das Auto gehört erst dann dir, wenn du die dafür nötigen Verträge erfüllt hast.

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Hi Phixeery,

du hast dir die Antwort ja schon selbst in der Fragestellung erledigt: beim Leasing gehst du nach Vertragsablauf zu Fuß und bei der Finanzierung hast du bei Vertragsablauf ein Auto zum Fahren ;-)

Näheres hier in dem Link:


Viel Spaß wünscht siola55 ;-)

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