Was ist Kapitalismus und herrscht in Deutschland Kapitalismus?

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8 Antworten

Hallo,

Kapitalismus und Marktwirtschaft bedeuten das selbe. Kapitalismus ist eine Wirtschaftsform, bei der die Chefs die ArbeiterInnen gegen eine geringen Lohn von dem erwirtschafteten Geldern, ausbeuten.

Es gibt aber eine Art Alternativform des Kapitalismus, welche "Soziale Marktwirtschaft" genannt wird. Bei dieser werden die unteren Klassen mit Sozialleistungen (z.B. Hartz-IV, kostenlsoe Nachhilfe,...) unterstützt und z.B. Renten garantiert.

In Deutschland herrscht die "soziale Marktwirtschaft", also Kapitalismus in abgemilderter Form.

In den USA herscht mehr "freie Marktwirtschaft", d.h. das die Unternehmen mit ihren ArbeitnehmerInnen machen können, was sie wollen. Lediglich die "Unterklasse" erhält Sozialleistungen.

MfG

Steven Armstrong

Naja, Fäkalien im Goldmantel sind immer noch Fäkalien.

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Kapitalismus ist ein Wirtschaftssystem, das auf Privateigentum an Kapital und Produktionsmitteln aufbaut und bei dem zur Gewinnerzielung produziert wird. Die Steuerng der Produktion und des Konsums geschieht dabei durch den Markt.

In dieser Definition steckt entgegen der Meinung vieler Leute nicht die Ausbeutung der Mehrheit durch eine Minderheit drin. Das kommt zwar in der Realität (leider) extrem oft vor, stellt aber nicht das Grundprinzip des Kapitalismus dar.

Die obige Definition ist sehr allgemein, es ist z.B. nichts über die Rolle der Regierung gesagt. Dementsprechend gibt es verschiedene Ausgestaltungsmöglichkeiten des Kapitalismus, wie beispielsweise die soziale Marktwirtschaft.

Marktwirtschaft und Kapitalismus müssen nicht zwangsläufig miteinander einhergehen. Es gab und gibt auch schon planwirtschaftlichen Kapitalismus (etwa unter den Nazis)

Kapitalismus definiert sich immer an den Eigentums- und Verfügungsverhältnissen. Im Kapitalismus wird das Gemeineigentum weitgehend zugunsten Einzelner entzogen und zu deren privatem Besitz. Aufgrund der daraus resultierenden realen machtverhältnisse sind die relativ Besitzlosen gezwungen, ihre Arbeitskraft (das letzte was geblieben ist) zu "verkaufen" und sich auf diese Weise von wenigen Einzelnen ausbeuten zu lassen.

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Wenn jemand durch andere Menschen einen höheren Gewinn bekommt, obwohl selbe Arbeit. Also werden Menschen ausgenutzt um mehr zu haben.

Sag bloß, dir ist noch immer nicht aufgefallen, dass Deutschland ein erzkapitalistisches Land ist, wo allein das Geld herrscht und alles dominiert, das Privateigentum der Arbeitsstätten vergötzt wird, der DAX ein Fetisch ist, das Kapital die höchsten Weihen genießt und das sich ungebremst auslebt usw.

"Kapitalismus" ist ein "Feindbild" von Marx, um seine "Wissenschaftlichen Theorien" glaubhafter zu machen. Marx war, obschon es keine Computer gab, ein "Meister des cut & paste" aus unverdauten Zitaten vom Kant und Hegel.... Mit Arbeit hatte Marx, wie auch Engels, nicht viel am Hut

- er schrieb lieber darüber....

In meiner Uni-Zeit wurde K. nicht gelehrt.....

Jeder ISMUS ist schmerzhaft und beengend. wie alle Ideologien.

In Deutschland haben wir seit Ludwig Erhard die "Soziale Marktwirtschaft",

eine Mischung aus "Freier Marktwirtschaft" und "Sozialer Verantwortung",

statt irgendwelcher "Parteiprogramme und Parteitage"  geht es um die Wirklichket...

das bedeutet, dass das Geld bzw. Konzerne und Menschen mit Geld herrschen und die Politik sich dem beugt. Ist auch in Deutschland so, siehe TTIP

Wenn eine Firma einer Familie oder Aktiengesellschaft gehört  nennt man das Privateigentum von Produktionsmitteln . Das ist der Kapitalismus. Deutschland ist ein kapitalistisches Land.

Kapitalismus geht mit der Marktwirtschaft einher und wird lediglich durch die in Deutschland bestehende soziale Marktwirtschaft eingeschränkt. Kapitalismus beschreibt eine auf privatem Kapital beruhende Wirtschaft mit dem Ziel der Gewinmaximierung.

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