Was ist Induktion -Physik? Bitte helft mir!

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5 Antworten

Ein induktives Element begegnet einem im Alltag in Form von Spulen bzw Transformatoren. Man macht sich die physikalischen Eigenschaften bei vielen Alltags- und Gebrauchsgegenständen zu Nutze. So sind Spulen beim Zündvorgang von manchen Leuchtstofflampen (ugs. Neon-Lampen) unumgänglich. Auch bei manchen Computer-Netzteilen finden sie Anwendung, häufig sind Transformatoren auch bei Halogenlampen zu finden, sowohl Deckenlampen als auch Schreibtischlampen. Eine wichtige Rolle spielen Transformatoren bei der Stromversorgung, hier werden Transformatoren eingesetzt um die Verluste beim Transport von elektrischen Strom möglichst gering zu halten.


Grundprinzip der Induktion ist, das ein Magnet das magnetische Feld eines anderen Körpers beeinflusst.

Vielleicht habt ihr im Unterricht ja mal einen Versuch mit einem Magneten, einer Spule und einem Messgerät für die elek. Spannung gemacht.

Hierbei wird die Spule (meist ein Würfel mit einem rechteckigen Loch in der Mitte) wird hierbei mit dem Messgerät (meist ein Zeigermessgerät) verbunden. Nun nimmt man den Magneten und schiebt ihn durch die Spule. Dabei kann man beobachten das der Zeiger des Messgeräts ausschlägt.

Dies geschieht dadurch, dass der Magnet das magnetische Feld der Spule ändert und so einen Verschiebung der Elektronen bewirkt. Der Magnet zieht also die Elektronen in eine Richtung, es kommt zum Stromfluss...Dies entspricht der Induktion der Bewegung (Generatorprinzip) Du erzeugst also quasi Strom... wie beim Fahrrad-Dynamo


Bei der Induktion der Ruhe nutzt man aus, dass ein stromdurchflossener Leiter immer ein magnetisches Feld um sich herum aufbaut.

Dazu gibt es ebenfalls einen Versuch mit 2 Spulen, einem Eisenrahmen , 2 Spannungsmessgeräten und einer Wechselstromquelle, in der Regel ein Netzgerät

Hierbei werden die Spulen jeweils mit einem Messgerät verbunden und die Spulen werden beide in den Eisenrahmen eingelegt, soll heißen das der Eisenrahmen, der sich an einer Seite öffnen lässt, geöffnet wird und dann die beiden Spulen darauf gesteckt werden, anschließend wird der Rahmen wieder geschlossen. Eine Spule wird zusätzlich mit dem Netzgerät verbunden.

Schaltet man nun das Netzgerät ein, wird die angeschlossene Spule vom Strom durchflossen und baut ein Magnetfeld auf. Dieses Magnetfeld induziert in der 2. Spule die nur am Spannungsmessgerät angeschlossen ist eine Spannung. Die Höhe der induzierten Spannung richtet sich nach der Windungszahl. Hat die erste Spule 100 Windungen, also wurde der Kupferdraht 100 mal um den Kern gewickelt.. Und die zweite Spule hat nur 50 Windungen ist das Verhältnis zwischen beiden 2:1....das bedeutet, legt man 10V an die erste Spule an, werden 5 Volt in der zweiten Spule induziert

Hat die erste Spule wieder 100 Windungen und die zweite diesmal 1000 Windungen ist das Verhältnis 1:10...Das würde bedeuten das bei 10V Spannung an der ersten Spule 100V werden....Dieses Prinzip macht man sich beim Transformator zur Nutze....

Wenn es dir weiterhilft kann ich den Versuchsaufbau ja nochmal skizzieren... Ich habs jetzt versucht relativ einfach zu erklären, daher entspricht es vielleicht nicht ganz der technischen Definition, aber anders wüsste ichs nicht zu erklären ohne das es unverständlich wird, am besten versteht man die Zusammenhänge bei einem Versuch

Gewissermassen eine Stromübertragung durch Magnetfeld. Es wird durch ein Magnet oder einer elektrischen Spule in einer anderen Spule Strom erzeugt.

induzieren=herbeiführen ohne teilekontakt. wenn dir einer auf die nerven geht, induziert er dir deine aufregung...in der physik geht es meistens um elekromagnetische phenomene...

Wird ein Leiter in einem magnetischen Feld bewegt , so wird in ihm eine Spannung induziert !

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