Was ist in Zusammenhang mit Zwangsversteigerung mit "Gläubiger" gemeint?

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7 Antworten

Zwangsversteigert wird das Grundstück. Als der Eigentümer das Darlehen zur Finanzierung des Grundstücks aufgenommen hat, hat er das Grundstück verpfändet. Wenn der Eigentümer den Zahlungsverpflichtungen aus dem Darlehen nicht erfüllt, kann der Darlehensgeber (im Normalfall eine Bank) das Grundstück versteigern lassen. Diese Bank ist der Gläubiger. Der Darlehensnehmer der Schuldner.

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Glübiger sind die im Grundbuch eingetragenen dem Verfahren beigetretenen Beteiligten.

Ein solcher Gläubiger der als Inhaber einer gekündigten Forderung gegen den Schuldner Ansprüche im Zwangsversteigerungsverfahren geltend macht, hat im 1. Termin die Möglichkeit bei Nichterreichen eines Mindestgebotes von 70 % des Verkehrswertes den Zuschlag zu versagen.

Im 2. Termin entfällt dieses Einspruchsrecht des Gläubigers.

Von amtswegen ist im 1.Termin ebenfalls der Zuschlag zu versagen, wenn nicht wenigstens 50 % des Verkehrswertes geboten werden.

Dieses Versagungsrecht entfällt ebenfalls im 2. Termin.

Hier wacht der Rechtspfleger lediglich darüber, dass es nicht zur Verschleuderung des Pfandobjektes, z.B. unter 20 % bis 25 % des Verkehrswertes kommt und kann dann die Verfahrensbeteiligten bitten, neu zu verhandeln.

Der erstranig betreibende Gläubiger kann aber auch dann noch jederzeit das Verfahren einstellen lassen, welches dann wieder neu betrieben werden müßte.

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Der Gläubiger ist der, der aus der zu versteigernden Immobilie eine Forderung verlangen kann (z.B. eine Bank die noch Geld bekommt und eine Sicherheit im Grundbuch stehen hat) (Aus einem Grundpfandrecht, z.b. Grundschuld oder Hypothek. Denn diese geben dem Gläübiger das Recht, die Zwangsversteigerung machen zu können.)

Der "betreibende Gläubiger" ist ein solcher, der die Zwangsversteigerung betreibt (beim Amtsgericht beantragt hat) oder dem Verfahren beigetreten ist.

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Gläubiger sind diejenigen bei denen jemand Schulden hat.

Wenn dieser dann seine Schulden nicht bezahlt / bezahlen kann aber Eigentum in Form von Immobilien hat, kann es zur Zwangsversteigerung kommen.

Er wird also gezwungen zu verkaufen und vom Verkaufserlös werden die Schulden bezahlt. Ziel des Verkaufs ist es also, dass der Gläubiger sein Geld erhält. Insofern kann der Gläubiger dem Verkauf zu einem niedrigen Preis widersprechen, da das Gebot ihm nicht genug Geld zurück bringt.

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Kommentar von lesterb42
10.11.2016, 17:07

Von welchem "Verkauf" sprichst du?

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Was ist ein Gläubiger? (In Zsmhang mit Zwangsversteigerungen)

 

Derjenige, der die Zwangsversteigerung veranlasst hat.

In der Regel ist das die Bank, die ein Darlehen für eine Immobilie gewährt hat und seine Zahlungen vom Schuldner nicht erhält.

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Derjenige, der den Gegenstand pfänden hat lassen um durch dessen Versteigerung an sein ihm zustehendes Geld kommen will.

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