Was ist in der "Pferdewelt" los, Wie soll das weiter gehen... Konsequenzen für solche Personen (möglich)?

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7 Antworten

Jedes Pferd ist individuell genauso auch die Reiter/Halter der Tiere. Zu pauschalisieren gebisslos oder mit Gebiss, mit Helm oder ohne Helm, Kind auf Pferd oder nicht da kann man endlos diskutieren.

Pferde mit Senkrücken haben meist eben dort wenig Muskulatur, sind somit jahrelang falsch oder eben gar nicht gymnastiziert worden. Folglich sind Senkrücken relativ instabil und wenig belastbar, was mit eben der falschen Gymnastik nicht besser wird und ein Teufelskreis beginnt.

Übungen für bzw. gegen einen Senkrücken sind z.B. langsames Rückwärtsrichten, die Piaffe, Rückentraining mit Kappzaum oder das Kompliment.

Einschnüren ist natürlich keine Lösung dauerhaft, eher die Richtung Dressur einschlagen, denn die ist unabdingbar für die Pferdegesundheit und auch jedem gebisslos Reiter sei an´s Herz gelegt, dass ein Pferd hi und da mit Gebiss geritten werden sollte um es zu korrigieren. Viele der Parelli etc. gerittenen Pferde dappen einfach irgendwie auf der Vorderhand durch´s Gelände. Das ist nicht Sinn und Zweck der Sache.

Vorgehen kannst du gegen solche nur bedingt und dann auch nur, wenn ein Tier sichtlich leidet, also sprich es wirkt total ungepflegt, dir ist unter Zeugen bekannt dass die Tiere kein Heu, keinen Auslauf, kein Wasser, keine med. Versorgung, keinen Hufpfleger etc. haben.

Vielleicht würde ein offenes Gespräch helfen in einem freundlichen, verbindlichen Ton?

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Hallo,

auf Hörensagen würde ich gar nichts geben. Das war immer irgendwie der Schwager vom Bruder des Freundes der Nachbarin, der seinen Hund verhungern lässt und sein Pferd vermöbelt. Gibt es in allen möglichen Varianten.

Hier rennen auch viele PFerdchen mit Hirschhals und Senkrücken durch die Gegend, andere stehen fats 20 Stunden in den Boxen usw. usf. Ist nicht verboten. Und was wohnen bei dir für merkwürdige Leute. Mir ist es in meinem ganzen Leben noch nie passiert, dass jemand aus dem vollen Galopp 'nen sauberen Stopp vor mir hingelegt hat, sein PFerd dann grasen lässt um im Ausreitgelände irgendwleche Kidner drauf zu setzen und das alles in eine Zeitraum in dem ich noch inder unmittelbaren Nähe bin - Alter, müssen die schnell gewesen sein o.O

Wenn mich jemand fragt was mein Zosse da für eine Ausrüstung durch die Gegend trägt, beantworte ich ihm die Frage. Will er wissen wie warum wieso ebenfalls. Sofern es denn Zeit und Ort zulassen.

Wer soll bestimmen was "richtig" ist. Ich kenne x Pferde die immer schön "pferdefreundlich" gebisslos geritten worden sind. Da es damit aber u.U. deutlich schwieriger ist, sein Pferd zu lösen und die Last auf die HH zu bringen, sieht man 90% der gebisslos Fraktion auf der Vorhand durch den Sand schlurfen - nicht unbedingt das Non Plus Ultra. Soll es jetzt verboten werden, dass ein Pferd auf der Vorhand läuft? Ja, super, was machste dann mit 'nem Youngster oder einem Korrekturpferd oder einfach einem Zossen, der an schlechten Tagen einfach keine Lust hat sich auf den Hintern zu setzten.

Soll das OA jetzt hingehen, die Reiter bitten abzusteigen um mal eben den Sattel zu checken? NAch welchen Kriterien, frag 3 Sattler bekomme drei antworten, frage 10 Forenmitglieder und bekomme 20 Antworten. Was macht man mit den "ohne Sattel Reitern", was mit beschlagenen Pferden oder unbeschlagenen Pferden die so grottig laufen das es einem die Tränen in die Augen treibt.

Mit gutem Beispiel voran gehen, aufklären usw. usf. Kontrollen gibt es im Turnierbereich zu Hauf - im Freizeitbereich kaum durchsetztbar.

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Ach das man Gewissenlos dumm angeschaut oder angequatscht wird ist wohl normal. Reite seit über 10 Jahren überwiegend mit Sidepull. Und damal waren die Blicke noch häufiger als Heute. Denn mittlerweile ist Hinz und Kunz ohne Gebiss unterwegs. Und was sieht man da immer öfter? Offene Nasen. Weil Hinz und Kunz ihr Pferd schon so nicht richtig reiten können und jetzt meinen sie steigen auf Gebisslos um, weil es ist ja Pferdegerechter. Allerdings nur dann, wenn man nicht grob einwirkt. Und das machen viele..Nicht nur mit Privat Pferden wird schlecht umgegangen... Sondern gerade im Sport ist es Gang und Gebe, und zwar sobald es um Kohle geht. Da geht es nicht um die Bedürfnisse des Pferdes, sondern darum wie es Leistungen bringt ohne versluste... oder eben der verlust mit einberechnet, wenn das Pferd genug eingespielt hat.... wie kann ein dreijähriger denn i wo vorgestellt bzw ein Tunier bestreiten, wenn er nicht mindestens mit 2 schon richtig geritten wird? Es gibt immer und überall Ungerechtigkeit gegenüber dem Pferd.... Ändern können wir es nicht, nur ansprechen und hoffen das es besser wird..

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Kommentar von ZockenLikeSam
11.04.2016, 17:46

Naja Gebisslos ist schon mal ETWAS besser mit Gebiss.... Zumindest nach meiner Meinung... Ich bin normal eher ein Halsring reiter oder ein am langen Zügel typ... Nebenbei danke für die Antwort :) Hoffe da ändert sich echt mal was kann man ja nicht mit anschauen?!?

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Kommentar von Boxerfrau
11.04.2016, 18:01

natürlich etwas angenehmer als im Maul. Allerdings ist es Sicherheit nicht schön eine Wunde durch zu harte Einwirkung auf der Nase zu haben... Wünschen würde ich mir persönlich sehr viel für die Pferde... Da es meiner Meinung nach beim Reiten und in der Haltung, nicht nur Nachholbedarf sondern Verbesserungsbedarf gibt. Aber es fängt ja so langsam an, das die Menschheit umdenkt und verbessert. Leider gibt es halt immer noch jene die denken ein Hotti sollte lieber alleine in der Box verkümmern und die Bewegung durchs reiten reicht und ersetzt den Sozialen Kontakt. oder die jenigen die ein Pferd nur unter Kontrolle bringen wenn sie das Maul auf die Brust schnüren.

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So viel Prosa für eine Frage :-)

In der Reiterei wird ziemlich viel besser gewusst, gelästert und seine eigene Meinung als das Nonplus Ultra hingestellt.

Wenn du Strafen verhängen und Kontrollen einführen möchtest, müsstest du erstmal einen verbindlichen Standard festlegen. Düfte in der "modernen" Reiterei mit ihren ständigen Neuentwicklungen an Sätteln und Gebissen bzw. gebisslosen Zäumungen, Reitweisen etc. schwierig werden. Wer soll dass dann kontrollieren ? Die Behörde, die dies tun müsste, hat mit Sicherheit andere Aufgaben. Personalaufstockung ist nicht so ohne weiteres möglich.

Wenn du was tun willst, geh mit gutem Vorbild voran und zwar an die Öffentlichkeit. Wenn du schon so gut reitest, dass du dein Pferd reell am langen Zügel oder mit Halsring reiten kannst, ohne dass er eben nicht auf der Vorhand latscht, bist du sicherlich auch gut genug für Turniere. Und auf erfolgreiche Menschen stehen bzw. hören die Menschen auch besser, als auf Lieschen Müller, die bei einer zufälligen Begegnung kluge Ratschläge gibt.

Wenn du gegen Turniere bist, weil es den Pferden ach so schlecht geht, dann geh auch hier mit gutem Beispiel voran und beweise als erfolgreicher Turnierreiter, dass es eben auch anders geht.

Wobei ich mich ohnehin frage, was du denn gemacht hast, dass du so viel Zeit hattest, die Neuankunft mehrerer Personen noch mitzukriegen und mit denen Gespräche zu führen und zuzugucken, wie das Kind vom Pferd gefallen ist.

Wenn ein Mensch nicht aus eigenem Antrieb lernfähig ist, werden Kontrollen auch nicht sonderlich viel helfen. Zumal man die meisten "Kontrollen" oder "Vorgaben" auch umgehen kann auf irgendeine Weise.

Ich persönlich bin dafür, sich erstmal an der eigenen Nase zu fassen und bei sich selbst mit den Verbesserungen anfangen, bevor ich nach Strafen und Kontrollen für Menschen schreien würde, die nicht so handeln, wie ich das für gut halte. Dass es sich hier um-d die potentielle Verbesserung eines Tierlebens handelt, wäre ein freiwillig Umdenken der Menschen wünschenswert, aber es gibt auch sicher andere und dringendere Baustellen des Tierschutzes, die man angehen sollte....

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Ich reite auch selber und habe auch schon mal so was erlebt. Seitdem finde ich auch, dass es strenge Kontrollen geben sollte und das reiten für solche Leute verboten werden sollte. Ich weiß aber leider auch nicht was man dagegenmachen kann... Ich finde es schade, dass so viele Leute einfach nicht mit den Tieren umgehen können und dann die Tiere leiden. Ich glaube ich konnte dir jetzt nicht wirklich weiterhelfen, aber ich kann dich total verstehen und denke mir auch genau das, was du in deine Frage geschrieben hast.

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Kommentar von ZockenLikeSam
11.04.2016, 17:35

Danke für deine Antwort... Glaubst du eine Unterschriftensammlung oder so könnte helfen?

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Du spielst Dich als Richter auf. Es gibt Kontrollen, ganz klar definierte Regeln und ein Tierschutzgesetz. Du musst nur mit Vorbild vorangehen und darauf hinweisen. Mehr geht nicht.

Ansonsten sind alle Pferdehalter im deutschsprachigem Raum bestens organisiert, leider scheiden sich da die Geister. Es gibt Lehrgänge, Lektüre und ein Kontrollorgan, das Veterinäramt.

Mitmachen oder sein lassen.

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Mein Gott, was für eine Selbstbeweihräuscherung..

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