Was ist im Unterhalt günstiger, Steuerkette oder Zahnriemen?

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8 Antworten

Wie viele schon gesagt haben, ist eine Steuerkette wartungsgünstiger !ABER! nicht Wartungsfrei. Die Steuerkette läuft in einem Ölbad oder wird zusätzlich geschmiert, was mit dem Ölwechsel gewechselt wird. Also wer keinen regelmäßigen Ölwechsel macht, bekommt früher oder später Probleme. Desweitern wird die Kette durch einen Kettenspanner gespannt, da die Kette (wie beim Fahrrad) mit der Zeit immer länger wird, muss sie auch irgendwann gewechselt werden (je nach Beanspruchung). Diesen Kettenspanner sieht man leider nur, wenn man die Verkleidung abnimmt, was auch Probleme bereitet, da diese Verkleidung absolut dicht sein muss, da die Kette im Ölbad läuft oder zusätzlich geschmiert wird. Desweiteren: Die Kette verbindet nur Kurbelwelle mit Nockenwelle, das heißt es wird zusätzlich ein Keilrippenriemen verbaut, um Wasserpumpe usw.anzutreiben. Und der muss auch regelmäßig gewechselt werden.

Zahnriemen: muss regelmäßig gewechselt werden und ist auch wichtig. Es gibt aber inzwischen viele Motoren, bei denen die Intervalle sehr lang auseinander liegen. Ich selbst fahre einen Seat Leon, in diesem ist der 1.8Turbo 20V aus dem Hause VW/Audi verbaut. Wechselinterwall alle 180.000Km (weiß ich genau, weil der Riemen heute gewechselt wird).

Zum Spritverbrauch: Steuerkette: Wenn nur die Kette beachtet wird, ist sie günstiger, da die Kette ja nur die Kurbelwelle und die Nockenwelle verbindet. Für dein Rest (lLichtmaschine, Wasserpumpe usw.) ist trotzdem ein Keilrippenriemen verbaut, der zusätzlich Motorleistung, also Sprit braucht.

Zahnriemen: Bei meinem Motörchen wird alles über einen Zahnriemen angetrieben. Also denke ich mal, dass bei beiden Varianten das gleiche herauskommt.

Ich vermute mal, es liegt stark am Hersteller, was am einfachsten zu Entwickeln ist. Denn wäre eine Variante besonders vom Vorteil, würden es alle Hersteller übernehmen,

Steuerkette oder Riemen hat nichts mit dem Spritverbrauch zu tun. Da dies Fahrzeugbedingt ist, ist das vom Hersteller vorgegeben. Somit hast du nur die Wahl des Autos und da gibt es schon Unterschiede im Spritverbrauch, außerdem kommt es natürlich auf die Fahrweise an.

Eine Steuerkette sollte im Gegensatz zum Zahnriemen normalerweise ein ganzes Autoleben halten und muß nie gewechselt werden. Der Spritverbrauch mit Kette ist nicht höher als mit Zahnriemen.

Günstiger wäre also die Kette, allerdings sind die Motoren oft bischen teurer.

Ich hab mit Steuerkette nur gute Erfahrungen gemacht. Keine Wartungskosten und kein Risiko dass der Zahnriemen mal wegfliegt. Ich kann leider keine Angaben zum höheren Spritverbauch machen, da es diese Motoren nicht wahlweise mit Zahnriemen oder Steuerkette gibt. Alles andere hiesse ja Äpfel mit Birnen vergleichen.

Ich denke, die beiden Techniken nehmen sich nicht viel. Ich hatte mal ein Auto mit Kette, da musste der Kettenspanner mal ausgewechselt werden, weil der ermüdetet - das war ein größerer Akt (VW Corrado VR6). Ob das gleiche Auto mit Riemen weniger Sprit gebraucht hätte, kann ich nicht beurteilen.

Bei den anderen wurde halt der Riemen ausgewechselt.

Erfahrungen kann keiner haben,da es ein Model nicht wahlweise mit Riemen oder Kette gibt,wie Automatik oder Schaltung.Nach meinem Verständnis setzt die Kette dem Motor nicht mehr Widerstand entgegen als ein Riemen.Aber der Vorteil der Kette ist unbestritten,weil er für die Ewigkeit ist.Statt Steuerriemen tauschen könntest du 10x volltanken.

Generell gesehen ist ein Zahnriemen die teurere und technisch einfachere Variante, denn der muss regelmäßig gewechselt werden. Eine Steuerkette gilt hingegen als wartungsfrei. Mit dem Spritverbrauch hat das wenig zu tun. Das hat eher was mit den Herstellungskosten zu tun.

In Bezug ob Kette oder Riemen brauch ich mir in der Hinsicht keinen Kopp machen,mein Wagen hat beides

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Gibt sich nicht viel. Zwar wird immer behauptet das Ketten wartungsfrei sind, aber man muss bedenken das die Kettenspanner auch mit dazugehören. Wenn die kaputt sind nutzt ne intakte Kette auch nichts.....

Ausserdem kenn ich mittlerweile schon 5 Fälle wo die Kette gerissen ist....

Von daher finde ich sind beide Varianten nicht das wahre....

Der Kettenspanner bei meinem Opel Rekord,Gott hab ihn selig,hat 478.000 kM seinen Dienst verrichtet.Die Kette lief lediglich über eine Gleitschiene die die Kette durch Öldruck immer stramm gehalten hat.Was soll da kaputtgehen.Das mit den 5 gerissenen Ketten halte ich für ein Gerücht

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@011100

Die Kette wird mit der Zeit immer länger, deswegen der Spanner. Aber genau wie beim Fahrrad werden die Glieder irgendwann so lang, dass sie nicht mehr zu den Ritzeln des Zahrades passen und dann rüberrutschen, also das gleiche wie beim Zahnriemen, nur um vieles Später.

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@011100

Da vergleichst du auch Äpfel mit Birnen....

Nen Rekord, ohne Kettenspanner von Baujahr 1980 mit 60 PS ist auch nicht der Stand der Technik.....

Wenn du dir die anderen Kommentare ansiehst, wirst du sehen dass viele mir Recht geben.

Zudem habe ich ja auch nicht gesagt das alle Ketten irgendwann genauso reißen könnte, sondern das die Gefahr besteht, wenn man sie nie wartet, dass sie reißen könnte.....

Z.B der VR6 Motor von VW ist dafür bekannt daß es dort mit dieser Technik Probleme gibt....

Von daher ist das kein Gerücht sondern leider wahr...

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